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Wirtschaftsentwicklung: Wie Trump den Niedergang der USA beschleunigt
REUTERS

Unter Präsident Trump sind die USA dabei, ihre ökonomische Vormachtstellung zu verspielen. Der Dollar wird zur Risikowährung, der Euro zum Zufluchtsort für Kapital. Die EU rechnet nun in einem internen Papier ab.

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lequick 12.09.2017, 08:15
1.

Die Krise der USA ist eine große Chance für die EU, selbst zu einer Globalen Macht aufzusteigen. Dafür wäre es aber notwendig, dass die EU WIRKLICH vereint wird: weg vom klein-klein der einzelnen Staaten, stärken der EU in allen Belangen: Finanzen, Wirtschaft, Sozialpolitik, Einwanderungspolitik, Militär. Dafür wäre es aber meiner Meinung nach notwendig den Ballast im Osten loszuwerden: weg mit Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Griechenland und Zypern, dafür Island anwerben, Schweiz dazu holen (die de facto bereits so von der EU abhängig sind, dass sie versuchen dagegen zu arbeiten) und dafür sorgen, dass GB in der EU verbleibt. Die Ostländer haben kein Interesse daran ein Teil der EU zu werden, sie haben auch kein Interesse daran nach vorne zu blicken - aber die Zukunft wird kommen, ob sie wollen oder nicht. Jedoch halten uns die Ostländer zur Zeit stark davon ab voranzukommen.

Danach wäre es notwendig einen einheitlichen Umsatz-Steuersatz in der gesamten EU einzuführen (sagen wir mal, 20%) und einheitliche Standards bei der Gesundheitsversorgung, Katastrophenschutz, Bauordnung etc. usw. UND: alle Länder MÜSSEN ZWINGEND den Euro annehmen. Keine Sonderbestimmungen mehr, keine Rosinenpickerei. Außerdem ein gemeinsames Militär aufbauen um der militärischen Bedrohung durch Russland, China und Türkei sowie den radikalen Islamisten entgegen zu treten. Für Afrika einen europäischen Marshall-Plan aufbauen um dort einen Absatzmarkt für europäische Produkte zu schaffen und somit auch den europäischen Einfluss auf dem Kontinent zu stärken.

In jedem Land wäre es außerdem dringend notwendig Englisch und die jeweilige National/Regionalsprache absolut gleich zu behandeln, damit die Englischkenntnisse der Bevölkerung denen der Muttersprache gleichkommen. Dazu wäre es notwendig weitere Reformen in der Bildung voranzutreiben: alles was mit Religion zu tun hat raus, Aktuelle Politik, Wirtschaft und Ethik rein. Gemeinsamen Arbeitsmarkt aufbauen, damit man besser planen kann wo und was man in Zukunft braucht, damit kann man stark der Arbeitslosigkeit entgegenwirken.

Die EU könnte, bei kluger Führung eine absolute Globale Macht in der Welt werden, es ist so viel Potential da. Und wen die Ostländer dann (später!) wieder in die EU wollen, müssen sie ihre nationale Souveränität abgeben, sich klar werden was die eigentlich wollen und Regeln befolgen. Da gibt es kein wen und aber. Zur Zeit sind diese aber nur ein Klotz am Bein.

Ach, es gäbe so viel was man tun könnte...

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sudiso 12.09.2017, 08:32
2.

Man braucht sich den Artikel gar nicht erst durchzulesen um genau das zu wissen, was der Titel suggeriert. Trump beschleunigt den Niedergang der USA, auch wenn die USA schon seit Jahren auf einem absteigenden Ast sitzen, oder ihn selbst absägen und sie allerdings auf der falschen Seite der Schnittstelle sitzen.....Allein schon der Gedanke, das die USA jedes Jahr ihre Schuldengrenze höher stetzen müssen........

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Thunder79 12.09.2017, 09:07
3.

Als Kind habe ich die USA und ihr Lebensgefühl geliebt, heute mit Mitte dreißig habe ich für das Land nur noch wenig übrig. Das Land ist sehr schön und es gibt natürlich auch viele 'gute' Menschen. Aber der Großteil der Bevölkerung ist mir nur noch unsympathisch, dicke Amis mit tieffliegender Bildung, rassistische Weiße, Waffennarren und als big King den Trumb als Symbol der Bevölkerung. Nein ich mag sie einfach nicht mehr.

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muellerthomas 12.09.2017, 09:21
4.

Zitat von sudiso
Man braucht sich den Artikel gar nicht erst durchzulesen um genau das zu wissen, was der Titel suggeriert. Trump beschleunigt den Niedergang der USA, auch wenn die USA schon seit Jahren auf einem absteigenden Ast sitzen, oder ihn selbst absägen und sie allerdings auf der falschen Seite der Schnittstelle sitzen.....Allein schon der Gedanke, das die USA jedes Jahr ihre Schuldengrenze höher stetzen müssen........
Diese Schuldengrenze übt offenbar eien greoße Faszination aus. Tatsächlich steigen nahezu überall die nominalen, absoluten Staatsschulden, nur legen sich andere Staaten keine Grenze auf.

Und woran machen Sie den "jahrelangen" Niedergang der USA fest? Der Anteil der USA am Welt-BIP ist in den letzten Jahren gestiegen, der Anteil der USD-Reserven an den Gesamtreserven ist anhaltend hoch.

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quazeekizz 12.09.2017, 09:52
5.

Zitat von muellerthomas
.... Der Anteil der USA am Welt-BIP ist in den letzten Jahren gestiegen ..."
... ja, als Zwischenhoch in einem übergeordneten Abwärtstrend.

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PeaceNow 12.09.2017, 09:58
6. Lol

"Der Anteil der USA am Welt-BIP ist in den letzten Jahren gestiegen"
Was faseln Sie da bitte für einen völlig absurden Unsinn?

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/166810/umfrage/anteil-der-usa-am-globalen-bruttoinlandsprodukt-bip/

Seit den 70´ziger Jahren hat sich der Welt BIP Anteil der USA bis heute von damals rd. 30% auf aktuell rd. 15% HALBIERT!
Tendenz weiter fallend und wird wohl in den nächsten 20 Jahren unter 10% fallen.

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muellerthomas 12.09.2017, 10:21
7.

Zitat von quazeekizz
... ja, als Zwischenhoch in einem übergeordneten Abwärtstrend.
hmm, jein. Von Anfang der 1970er bis heute schwankt der Anteil um 30%. Schauen Sie sich das Diagramm im Artikel mal an. Das wirkt verzerrt, weil die Zeitreihe dort ab 1945 abgebildet ist. Seit über vier Jahrzehnten also eher eine Seitwärrsbewegung.

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muellerthomas 12.09.2017, 10:25
8.

Zitat von PeaceNow
"Der Anteil der USA am Welt-BIP ist in den letzten Jahren gestiegen" Was faseln Sie da bitte für einen völlig absurden Unsinn? https://de.statista.com/statistik/daten/studie/166810/umfrage/anteil-der-usa-am-globalen-bruttoinlandsprodukt-bip/ Seit den 70´ziger Jahren hat sich der Welt BIP Anteil der USA bis heute von damals rd. 30% auf aktuell rd. 15% HALBIERT! Tendenz weiter fallend und wird wohl in den nächsten 20 Jahren unter 10% fallen.
Das ist Unsinn. Sie (bzw. Statista) verwendet dort das ominöse "kaufkraftbereinigte BIP". Das mag für einen pro-Kopf-Vergleich sinnvoll sein, aber nicht für einen Vergleich der Wirtsschftskraft von Volkswirtschaften.

Das nominale BIP der USA liegt bei über 19 Bio. USD, das Welt-BIP bei 75,5 Bio. USD = ca. 25%. Sieht man auch im Diagramm im Artikel übrigens....
oder hier:
http://www.asymptosis.com/wp-content/uploads/2008/06/6a00d8345bb36969e200e5529879298833-800wi.jpg
oder hier:
https://ftdwirtschaftswunder.files.wordpress.com/2017/01/grafik-fritzsche1.jpg

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quazeekizz 12.09.2017, 10:52
9.

Zitat von muellerthomas
hmm, jein. Von Anfang der 1970er bis heute schwankt der Anteil um 30%. Schauen Sie sich das Diagramm im Artikel mal an. Das wirkt verzerrt, weil die Zeitreihe dort ab 1945 abgebildet ist. Seit über vier Jahrzehnten also eher eine Seitwärrsbewegung.
Hmmm. Das Diagram im Artikel ist tatsächlich nicht besonders aussagekräftig, da verzerrt und unvollständig. Würde man den Nullpunkt einblenden, sähe es tatsächlich mehr nach einer Seitwärts- denn Abwärtsbewegung aus.

Ich bin weder Ökonom noch Statistiker, gebe aber Folgendes zu bedenken: zwischen 2007 und 2016 ist das globale BIP von 58,05 Billionen Dollar um 29,6% auf 75,28 Billionen Dollar gestiegen (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159798/umfrage/entwicklung-des-bip-bruttoinlandsprodunkt-weltweit/).
2016 hatten die USA einen Anteil von 15,49% daran (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/166229/umfrage/ranking-der-20-laender-mit-dem-groessten-anteil-am-weltweiten-bruttoinlandsprodukt/). Absolut macht das ~11,66 Billionen Dollar.
2007 waren es noch 18,2% (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/166810/umfrage/anteil-der-usa-am-globalen-bruttoinlandsprodukt-bip/), das macht absolut ~10,56 Billionen Dollar.

Macht für mich rund 1,1 Billionen Dollar weniger. Ich weiß, dass man diese Zahlen mit Korrekturen zu Kaufkraft und was-weiß-ich-noch versehen müsste. Ich weiß auch, dass die Zahlen bei Statista gravierend von den Zahlen im Artikel (IWF/OECD/Weltbank) abweichen.

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