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Wölfe in Frankreich: Furcht vor dem grauen Räuber
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Von Osten aus wandern Wölfe wieder in Europa ein, jetzt breiten sie sich in Frankreich aus. Naturschützer jubeln. Doch in der südlichen Ferienregion Ardèche beklagen Bauern zunehmend Angriffe auf ihre Schafherden. Mit Hunden und Schrot setzen sich die Landwirte zur Wehr. Wölfe siedeln sich wieder in Frankreich an - SPIEGEL ONLINE

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marinusvanderlubbe 24.08.2013, 17:15
1. naive moderne menschen

Zitat von sysop
Von Osten aus wandern Wölfe wieder in Europa ein, jetzt breiten sie sich in Frankreich aus. Naturschützer jubeln. Doch in der südlichen Ferienregion Ardèche beklagen Bauern zunehmend Angriffe auf ihre Schafherden. Mit Hunden und Schrot setzen sich die Landwirte zur Wehr.
unsere vorfahren waren so klug, diese bestien zurückzudrängen. der moderne mensch hingegen plant inseiner typischen naivität hingegen das leben mit dem wolf! volle unterstützung für jeden, der wie auch immer gegen diese blutrünstigen tiere vorgeht. zur verteidigung von menschenleben und besitz ist jedes mittel recht. unsre politiker werden erst wieder reagieren, wenn unschuldige kleine kinder (z.B. eine grundschulklasse beim walsausflug) , von einem rudel der killer-tiere niedergemetzelt werden. dann wird das jammern wieder groß sein.... bin mal gespannt , welcher selbsternannte wolfsfreund und versteher, dies dann auf seine kappe nimmt.

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juttakristina 24.08.2013, 17:39
2. Man könnte

sich ja auch mal informieren, ist ja nicht so, als gäbe es da noch keine Erfahrungen. So sollen sich Leinen mit bunten Lappen oder Wimpeln, die ggf. im Wind "zappeln", zur Abschreckung der Wölfe eignen. Ein Elektrozaun, der so niedrig ist, dass die Tiere drüberspringen können, ist rausgeschmissenes Geld.

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minimax9 24.08.2013, 17:51
3. waldreiches Deutschland

wir haben in Deutschland riesige Wald und freie Naturflächen, somit genug Platz für die Wölfe. Kann mir aber auch denken, dass so mancher Jäger und Landwirt weniger erfreut sind und alles unternehmen um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

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neu_ab 24.08.2013, 17:53
4.

Zitat von marinusvanderlubbe
unsere vorfahren waren so klug, diese bestien zurückzudrängen. der moderne mensch hingegen plant inseiner typischen naivität hingegen das leben mit dem wolf
Wie stark ist die Population denn schon? irgendwie ist dieser Alarmismus leicht albern. Die Landwirte haben heute gute Möglichkeiten, ihre Tiere zu schützen, kein Vergleich mit anderen Epochen.

Zitat von
volle unterstützung für jeden, der wie auch immer gegen diese blutrünstigen tiere vorgeht. zur verteidigung von menschenleben und besitz ist jedes mittel recht. unsre politiker werden erst wieder reagieren, wenn unschuldige kleine kinder (z.B. eine grundschulklasse beim walsausflug) , von einem rudel der killer-tiere niedergemetzelt werden. dann wird das jammern wieder groß sein.... bin mal gespannt , welcher selbsternannte wolfsfreund und versteher, dies dann auf seine kappe nimmt.
Ach Gottchen. Wann wurde das letzte Mal eine Grundschulklasse von Wölfen aufgefressen? Bei Rotkäppchen? & wo ziehen Sie die Grenze bei Raubtieren? Alle Raubtiere ausrotten? Mir kommt Ihr Vergleich vor wie diese Killertierfilme aus den 80ern, alá "das Killerwildschwein".

Problematischer finde ich da schon die Hundertausenden wildernden Katzen, die auf Vögle losgehen.

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total_perspective_vortex 24.08.2013, 17:57
5.

Zitat von marinusvanderlubbe
unsere vorfahren waren so klug, diese bestien zurückzudrängen. der moderne mensch hingegen plant inseiner typischen naivität hingegen das leben mit dem wolf! volle unterstützung für jeden, der wie auch immer gegen diese blutrünstigen tiere vorgeht. zur verteidigung von menschenleben und besitz ist jedes mittel recht. unsre politiker werden erst wieder reagieren, wenn unschuldige kleine kinder (z.B. eine grundschulklasse beim walsausflug) , von einem rudel der killer-tiere niedergemetzelt werden. dann wird das jammern wieder groß sein.... bin mal gespannt , welcher selbsternannte wolfsfreund und versteher, dies dann auf seine kappe nimmt.
Hat es so etwas schon jemals irgendwo gegeben? Da ist es weitaus wahrscheinlicher von einer Horde Wildschweine totgetrampelt oder von einem Haushund angefallen oder versehentlich von einem Jäger erschossen zu werden.

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valko 24.08.2013, 18:01
6. Gutmenschentum

Lieber vincent1985,
schon mal darüber nachgedacht, dass der Bauer in Frankreich auch ein Recht hat sein Eigentum zu schützen. Er lebt von seinen Schafen. Wie wäre es, wenn ich in Ihren Garten komme und dort mir Ihr Obst und Gemüse klaue? Nachdenken bevor man losplappert.

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Stabhalter 24.08.2013, 18:01
7. Xyz

Zitat von vincent1958
..man sollte sich mit hund und schrotgewehr gegen die landwirte zur wehr setzen!
und gegen selbsternannte wolfschützer:

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franks meinung 24.08.2013, 18:03
8. Der Mensch...

Das eigentliche Problem ist der Mensch. Es gibt nachweislich viele Fälle, in denen streunende Hunde Tiere rissen. Der Schäfer schreit sofort: "Es war ein Wolf!". Warum, ist klar. Nur dann bekommt er Geld vom Staat. Das haben wir hier gerade bei uns im Dorf auch wieder erlebt. Fell- und Kot-Analysen ergaben eindeutig, dass es kein Wolf war. Doch der Ruf hängt dem Tier nun wieder nach. Nicht jeder, der die Behauptungen des Schäfers hörte, hörte auch später die Wahrheit.

Wir Menschen haben dem Wolf den Lebensraum streitig gemacht. Nicht umgekehrt. Der Wolf gehört in unser natürliches Umfeld. Leider hat er eine starke Lobby gegen sich und die macht reichlich Stimmung. Jeder Wolf, der zu uns kommt, macht die Jäger überflüssiger. Denn die Natur beginnt sich in diesem Bereich wieder besser selbst zu regulieren. Rehe, Hasen usw. werden vom Wolf bejagt. Wie auch im Artikel richtig stand, werden die Nutztiere immer weniger zur Beute, wenn sich der Wolf dauerhaft etabliert hat. Zunehmend sind es wieder unsere heimischen Wildtiere, die aufgrund mangelnder natürlicher Feinde, durch den Menschen abgeschossen werden mussten, da sie sonst den jungen Wald und die Äcker kahl gefressen haben oder Wildunfälle verursachten.

So gibt es leider auch unter den Jägern viele, die den Wolf hier als Konkurrenz sehen und scheinbar auch sehbehinderte Jäger, die trotz Fernglas und Zielfernrohr "versehentlich" einen Wolf abschossen, da sie ihn angeblich für einen streunenden Hund hielten. Pinocchio lässt grüßen.

Zum Glück haben wir auch Richter, die da eindeutige Urteile sprechen, Jagdscheine einkassieren und deftige Geldstrafen verhängen.

Eine Schäfer kann ich nur raten, sich einen anständigen Herdenschutzhund anzuschaffen. Dann ist Ruhe. Owtscharka, Do Khyi, Briard und Pyrenäenberghund etc sind dafür bestens geeignet. Immer nach dem Staat zu rufen, um Geld zu bekommen, halte ich für überflüssig. Wenn bei uns viel eingebrochen wird, zahlt mir auch keine Stadt und kein Landkreis die Alarmanlage oder die Kameras. Passiert es häufiger, fliege ich aus der Versicherung. Warum soll es einem Schäfer anders gehen, als einem Autohaus oder einem Goldschmied?

Lasst den Wolf in Ruhe! Er frisst keine Kinder! Oder glaubt hier noch wer ernsthaft an den bösen Wolf?

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soggder 24.08.2013, 18:07
9.

Unsere Vorfahren waren so klug, einen ortographisch korrekten Text abzuliefern, was marinusvanderlubbe offenbar nicht kann. Die blöden Landwirte sollen ihr Vieh schützen, wenn sie sich schon in fremde Lebensräume begeben.

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