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Wölfe in Frankreich: Furcht vor dem grauen Räuber
REUTERS

Von Osten aus wandern Wölfe wieder in Europa ein, jetzt breiten sie sich in Frankreich aus. Naturschützer jubeln. Doch in der südlichen Ferienregion Ardèche beklagen Bauern zunehmend Angriffe auf ihre Schafherden. Mit Hunden und Schrot setzen sich die Landwirte zur Wehr. Wölfe siedeln sich wieder in Frankreich an - SPIEGEL ONLINE

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MichaelundNilma 25.08.2013, 09:02
110. Unkluge Vorfahren

Zitat von marinusvanderlubbe
unsere vorfahren waren so klug, diese bestien zurückzudrängen. der moderne mensch hingegen plant inseiner typischen naivität hingegen das leben mit dem wolf! volle unterstützung für jeden, der wie auch immer gegen diese blutrünstigen tiere vorgeht. zur verteidigung von menschenleben und besitz ist jedes mittel recht. unsre politiker werden erst wieder reagieren, wenn unschuldige kleine kinder (z.B. eine grundschulklasse beim walsausflug) , von einem rudel der killer-tiere niedergemetzelt werden. dann wird das jammern wieder groß sein.... bin mal gespannt , welcher selbsternannte wolfsfreund und versteher, dies dann auf seine kappe nimmt.
Raubtiere sind wichtiger Bestandteil der Natur. Die Natur hat Raubtiere ja nicht zum Spaß erschaffen, sondern weil sie wichtige Aufgaben in den Regelkreisen der Natur besetzen. Raubtiere gibt es in vielen Ländern und die dortige Bevölkerung weiß sehr wohl, wie wichtig der Erhalt selbiger ist. Wölfe sorgen bei uns dafür, das die Tierbestände gesund sind und auch die Wälder wieder gedeihen können. In Amerika wurden deswegen in Nationalparks ganze Wolfrudel wieder angesiedelt um die natürliche Gesundung der Natur zu fördern. Es wäre wichtig, bevor man solch einen Text, wie Sie es gemacht haben, veröffentlicht, sich mit der Thematik Raubtier genauer auseinanderzusetzen. Der SPIEGEL ist auch keine Bildzeitung, in der vor allem reißerische Texte die Unbedarften erreichen sollen.

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_gimli_ 25.08.2013, 09:10
111.

Zitat von JDR
Nun, ja. Naiv wäre es wohl eher, das Verhalten von Tieren ohne Menschen in ihrer Umgebung mit demjenigen zu vergleichen, welche in der Umgebung von Menschen leben. Sicherlich müssen oft auch die Begleitumstände, wie z.B. harte Winter stimmen, aber Tatsache ist, dass Wölfe Raubtiere sind, welche Menschen reißen.
Es gibt in Mitteleuropa seit dem Mittelalter keinen einigen verbürgten Fall, wo ein gesunder Wolf Menschen angegriffen hätte.

Ich fahre nächste Woche wieder mit der Familie in die Lausitz meine Eltern besuchen. Sehr ländliche Gegend mit einem Wolfbestand von ca. 50 Tieren. Wir werden wie immer sehr entspannt Pilze suchen und mit viel Glück einem Wolf begegnen. Wölfe sind extrem scheu.

An einem Abend werde ich dann mit meiner Tochter auf einem Hochsitz warten, ob wir ein Rudel beobachten können. Wunderbare Tiere.

Es gibt übrigens tatsächlich ein Tier in deutschen Wäldern, vor dem ich meinen Kindern Vorsicht einschärfe: das Wildschwein. Da begegne ich lieber Wölfen als einer Bache mit Frischlingen im Frühjahr.

Und die Situation mit Kanada zu vergleichen (habe in Saskatchewan einige Zeit projektbedingt gelebt) passt nicht. Dort sind insbesondere im Winter die Lebensumstände für die Tiere völlig anders und als Raubtier greifen sie natürlich auch Menschen an, wenn sie ausgehungert sind (was in Europa so kaum vorkommen kann).

Trotzdem stehe ich der Ausbreitung des Wolfs in Deutschland skeptisch gegenüber. Das kann meiner Meinung nach nur in dünn besiedelten Gegenden funktionieren, sonst ist der Konflikt mit den Viehhaltern vorprogrammiert.

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Vanagas 25.08.2013, 09:11
112. Niedergemetzelte Kinder

Zitat von marinusvanderlubbe
unsere vorfahren waren so klug, diese bestien zurückzudrängen. der moderne mensch hingegen plant inseiner typischen naivität hingegen das leben mit dem wolf! volle unterstützung für jeden, der wie auch immer gegen diese blutrünstigen tiere vorgeht. zur verteidigung von menschenleben und besitz ist jedes mittel recht. unsre politiker werden erst wieder reagieren, wenn unschuldige kleine kinder (z.B. eine grundschulklasse beim walsausflug) , von einem rudel der killer-tiere niedergemetzelt werden. dann wird das jammern wieder groß sein.... bin mal gespannt , welcher selbsternannte wolfsfreund und versteher, dies dann auf seine kappe nimmt.
Selten einen so schönen Scheiß gelesen !

Es stimmt , Kinder werden niedergemetzelt von :
Autos , LKWs + gewalttätigen Eltern .

Was Sie schreiben ist tiefenpsychologisch von Interesse für einen Therapeuten !

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Dumme–Pute 25.08.2013, 09:17
113.

Bester Beitrag, volle Zustimmung.

Zitat
1. naive moderne menschen
marinusvanderlubbe gestern, 17:15 Uhr
[Zitat von sysopanzeigen...] unsere vorfahren waren so klug, diese bestien zurückzudrängen. der moderne mensch hingegen plant inseiner typischen naivität hingegen das leben mit dem wolf! volle unterstützung für jeden, der wie auch immer gegen diese blutrünstigen tiere vorgeht. zur verteidigung von menschenleben und besitz ist jedes mittel recht. unsre politiker werden erst wieder reagieren, wenn unschuldige kleine kinder (z.B. eine grundschulklasse beim walsausflug) , von einem rudel der killer-tiere niedergemetzelt werden. dann wird das jammern wieder groß sein.... bin mal gespannt , welcher selbsternannte wolfsfreund und versteher, dies dann auf seine kappe nimmt.

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pünktchen06 25.08.2013, 09:25
114. Offensichtlich wollen Sie uns damit sagen,

Zitat von Promethium
...dass ein Hund kein Schutz ist.
Nun ja - im Artikel, auf den Sie sich beziehen, steht :"kleiner" Hund.
Ein Pekinese, Shi Tzu o.ä. dürfte auch keine Chance gegen einen Wolf haben, wie vermutlich viele Hunderassen.
Die Hunde, auf die hier verwiesen wurde, heißen nicht von ungefähr Herdenschutzhunde! Sie sind über Jahrhunderte dazu gezüchtet worden, Herden vor Wildtieren zu beschützen. Und das sehr erfolgreich.

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marcaurel1957 25.08.2013, 09:26
115.

Zitat von marinusvanderlubbe
unsere vorfahren waren so klug, diese bestien zurückzudrängen. der moderne mensch hingegen plant inseiner typischen naivität hingegen das leben mit dem wolf! volle unterstützung für jeden, der wie auch immer gegen diese blutrünstigen tiere vorgeht. zur verteidigung von menschenleben und besitz ist jedes mittel recht. unsre politiker werden erst wieder reagieren, wenn unschuldige kleine kinder (z.B. eine grundschulklasse beim walsausflug) , von einem rudel der killer-tiere niedergemetzelt werden. dann wird das jammern wieder groß sein.... bin mal gespannt , welcher selbsternannte wolfsfreund und versteher, dies dann auf seine kappe nimmt.
Unwissenheit und Dummheit ist eine gefährlich Mischung...

Ersten sind Wölfe alles andere als "Bestien" oder "blutrünstig" und schon erst recht keine "Killer Tiere". ich bin sehr sicher, daß wir Ihr tägliches Steak sehr viel mehr Tiere "mörderisch blutig gekillt" werden

Zweitens gibt es keine seriöse Quelle die belegt, daß Wölfe Menschen angreifen

Drittens können Sie ganz unbesorgt duch die Wälder gegen, selbst wenn es dort Wölfe gegeben sollte, weden diese sich immer zurückziehen.

Allerdings sollten Sie sich vor Wildscheinen hüten, die sich d für sie viel gefährlicher

Viele gefährlicher als ein Wolfsrudel sind allerdings die sogenannten Dumpfbacken, die meist alleine auftreten und jede Menge Unsinn verzapfen!

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cassandros 25.08.2013, 09:34
116. Hier ist nicht Amerika

Zitat von MichaelundNilma
Raubtiere sind wichtiger Bestandteil der Natur.
Die "natur", die du dir hier vorstellst, haben wir aber in Deutschland, in ganz Mitteleuropa nicht mehr!

Zitat von MichaelundNilma
In Amerika wurden deswegen in Nationalparks ganze Wolfrudel wieder angesiedelt um die natürliche Gesundung der Natur zu fördern.
In "Amerika" haben diese Nationalparke Ausmaße, die die des Saarlandes leicht übertreffen.
Solche Areale haben wir aber in Deutschland, in ganz Mitteleuropa nicht.

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frank1980 25.08.2013, 09:37
117. Zweifelhaft

es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit bis ein ach so friedlicher Wolf mal das falsche Beute Tier wählt, einen Menschen.

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marcaurel1957 25.08.2013, 09:37
118.

Zitat von ziegenzuechter
leider wird viel zu wenig darauf eingegangen. lustig, dass hier einige forumsteilnehmer behaupten es gäbe keine angriffe von wölfen auf menschen. in den letzten 200 jahren sind weltweit ca. 15000 menschen von wölfen zerfetzt worden. das ist eine tatsache, aber leider interessiert dies die ideologisch denkenden wolfsfreunde nicht.
Wo haben Sie denn diese absurde "Tatsache" her? Aus Grimms Märchen ?
Fakt ist, daß es, abgesehen von irgendwelchen schwer überprüfbaren Vorfällen in Sibirien, keinen einzigen seriösen Bericht darüber gibt,daß Wölfe Menschen angegriffen hätten. Wenn Sie andere "Tatsache" kennen, sollten Sie mal Quelle posten...

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Rickie 25.08.2013, 09:38
119. Wolf frist keine Kinder

Zitat von "franks meinung": "Lasst den Wolf in Ruhe! Er frisst keine Kinder! Oder glaubt hier noch wer ernsthaft an den bösen Wolf?" Also... meine ukrainische Verwandtschaft beispielsweise. Oder der einheimische Reiseleiter auf der Radtour in Polen letztes Jahr. Und wenn Sie schwedische Zeitungen lesen würden (was ich berufsbedingt gelegentlich mache), dann wären Sie da auch nicht so vertrauensselig.

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