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Wölfe in Frankreich: Furcht vor dem grauen Räuber
REUTERS

Von Osten aus wandern Wölfe wieder in Europa ein, jetzt breiten sie sich in Frankreich aus. Naturschützer jubeln. Doch in der südlichen Ferienregion Ardèche beklagen Bauern zunehmend Angriffe auf ihre Schafherden. Mit Hunden und Schrot setzen sich die Landwirte zur Wehr. Wölfe siedeln sich wieder in Frankreich an - SPIEGEL ONLINE

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fatherted98 25.08.2013, 09:54
120. Schon erstaunlich....

....was die sogenannten Tierfreunde hier wieder loslassen...von mehr Toleranz gegenueber Raubtieren bis hin zur Abschaffung der boesen Menschheit...wow.
Vielleicht sollte mal ein wenig gesunder Menschenverstand eingeschaltet werden...Europa ist eine Kulurlandschaft....Raubtiere wie Woelfe oder Baeren werden in dieser Kulturlandschaft immer den leichtesten Weg zur Nahrungsbeschaffung gehen...logisch wuerden wir als Menschen auch...also an statt auf die Jagd nach Rot- oder Schwarzwild wird der Wolf oder Baer immer den gedeckten Tisch auf einer Weide vorziehen....letztlich wird das dahin fuehren, dass die scheuen Tiere gar nicht mehr so scheu sind und langsam aber sicher in die Doerfer und Staedte ziehen wo es noch leichter ist Nahrung zu beschaffen....siehe Schwarz und Rotwild das sich weitgehend ohne Scheu schon in den Vororten und Parks eingelebt hat.
Die romantische Vorstellung vieler Tierschuetzer...auch des BUND...das Raubtiere einfach so in unser Oekosystem reintegrierbar sind, ist so dumm wie ahnungslos....die die hier so gern den Wolf wiede in den Waeldern haetten sind wohl die gleichen die jeden Besuch des Waldes einem jeden verbieten wollen, damit das Wildtier nicht gestoert wird...das ist aber gluecklicherweise nicht moeglich.

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nurmeinemeinung 25.08.2013, 10:02
121.

Zitat von widower+2
Wenn die Wildpopulation abnimmt, nimmt auch die Wolfspopulation ab. Ganz ohne Jäger. Die Wölfinnen werfen dann erstens entsprechend weniger Welpen und bringen zweitens weniger der noch geborenen durch. Von Biologie haben Sie sich in der Schule wohl weiträumig ferngehalten.
Bevor man anderen Menschen Dummheit oder Wegbleiben vom Unterricht unterstellt sollte man mal selber nachdenken:

In unserer Kulturlandschaft ist der Wolf nicht auf Wild angewiesen. Ein Überbestand wird sich zuerst an den Nutztieren und dann an den weiteren Nahrungsoptionen (Abfall etc.) bedienen.

Das machen heute schon die Stadtfüchse von denen es massig gibt.
Oder Bären die sich die Mülltonnen durchsuchen. In Canada werden Bären getötet die schon einmal ein Wohnmobil ausgeräumt haben. Die werden nicht mehr die Mühe auf sich nehmen und selber jagen, die ernähren sich soweit es geht aus Wohnmobilen. Und viel Spaß wenn sie als Homo sapiens da im Wege stehen.

Raubtiere die die Leichtigkeit der Ernährung durch solche Zufälle gelernt haben gehen immer den leichten Weg. Das passiert auch wenn ein Raubtier die leichte Beute Mensch erkannt hat.

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nurmeinemeinung 25.08.2013, 10:06
122.

Zitat von widower+2
Einen einzigen bitte aus Europa oder Nordamerika. Die Population läuft eben nicht nur hungrig rum, sie verringert sich durch Geburtenkontrolle und Futtermangel für die Welpen zunächst einmal selbst. Fragen Sie mal die Ranger und Biologen im Yellowstone-Nationalpark. Die können Ihnen zusätzlich noch fundierte Informationen dazu liefern, wie positiv sich die Wiederansiedlung oder -einwanderung des Wolfes auf die Natur auswirkt.
Ihnen ist aber schon der Unterschied zwischen dem Nationalpark und der gesamten USA bekannt?

Also im Zoo können Elefanten gut leben. Ob das in Castrop-Rauxel auch so gut hinhaut?

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MashMashMusic 25.08.2013, 10:17
123.

Zitat von recklette
Wieviele Wolfsangriffe auf Menschen sind ihnen denn bekannt? Vermutlich keine, denn die gibts schlicht nicht.
Ich will ja nicht unserem Freund vanderlubbe nachreden, (die Grundschulklasse im Wald - wie absurd) aber natürlich hat es schon Angriffe von Wölfen auf Menschen gegeben.

Der Mensch gehört nicht ins Beuteschema von Wölfen, sie gehen ihm idR aus dem Weg. Das heißt aber nicht, dass unter keinen Umständen nie nicht Wölfe auch (einzelne) Menschen anfallen können. Wölfe sind Raubtiere, und wenn die nur motiviert (hungrig) genug sind ...

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MashMashMusic 25.08.2013, 10:18
124.

Zitat von juttakristina
Ach ja, die einzige Bestie auf dieser Erde ist der Mensch.
Das wiederum sehe ich nicht so.

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MashMashMusic 25.08.2013, 10:27
125.

Zitat von Asok
Man sollte noch erwähnen, dass 5 Wölfe dabei tollwütig waren und auch Angriffe von an Menschen gewöhnten Wölfen dabei sind. Alles in allem scheinen Hunde viel gefährlicher.
Warum das Tier mich angreift, ist mir erst mal egal. Ich finde die Vorstellung, von einem Rudel tollwütiger Wölfe angegriffen zu werden, jetzt auch nicht beruhigend.

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MashMashMusic 25.08.2013, 10:29
126.

Zitat von christiewarwel
Würde mich also freuen, wenn auch bei uns Bären und Wölfe wieder heimisch werden sollten. Vielleicht sind wir ja doch noch lernfähig.
Ich mache den Tieren keinen Vorwurf. Trotzdem mag ich die Vorstellung nicht besonders, im Wald Bären und Wölfen zu begegnen.

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MashMashMusic 25.08.2013, 10:30
127.

Zitat von widower+2
Kein Wolf würde jemals einen Rentner angreifen
Warum sollen Sie bei Rentnern eine Ausnahme machen, wenn sie auch andere Menschen angreifen?

Wolf attacks on humans - Wikipedia, the free encyclopedia

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MashMashMusic 25.08.2013, 10:32
128.

Zitat von moppelhops
Aber 15000 Tote in 200 Jahren sind das Todesurteil für den Wolf? Wie viele Tote gab es wohl durch Hunde in der Zeit?
Was heißt hier "Todesurteil"? Ich habe nichts dagegen, die Viecher einzufangen und dahin zurückzubringen, wo sie hergekommen sind. Wird etwa auch mit Bibern gemacht. Da haben alle Beteiligten was von.

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MashMashMusic 25.08.2013, 10:35
129.

Zitat von götzvonberlichingen_2
Wir sollten also so konsequent sein und Hunde gleich miterledigen. Dann müssen auch meine Katzen nicht mehr so viel Angst haben wenn sie den Vogelbestand dezimieren.
Ich habe kein Problem damit, wenn man sich auch um herrenlose Hunde kümmert. Handelt es sich um Hunde von Besitzern, weiß man ja, wer schuld an etwaigen Zwischenfällen ist.

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