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"World of Warcraft", "Second Life": NSA überwachte Online-Spiele

Die NSA interessiert sich auch für Online-Spiele: Aus einem internen Papier geht hervor, dass Mitarbeiter des Geheimdienstes zwischen Elfen und Orks nach Terroristen suchen. US-Dienst und britisches GCHQ überwachten "World of Warcraft", "Second Live" und Xbox Live. World of Warcraft: NSA und GCHQ überwachten Online-Spiele - SPIEGEL ONLINE

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shardan 09.12.2013, 16:53
30. *Schallendlach*

Terroristen in Ballerspielen wie World of Warcraft.... na gut. Aber Second Life? Vielleicht 10% der Spieler, wenn überhaupt, wollen eigentlich nur Pläuschchen halten, besuchen Kurse (dochdoch, es gibt immer noch die VHS in SL), oder spielen.. Verzeihung, Bauen mit Klötzchen teilweise ganz erstaunlich schöne und ohne weiteres sehenswerte Dinge. Der Rest nutzt das leider als Mischung aus Barbie-Spielen und Puff. Barbiespielen einfach, weil SL mittlerweile zu einem erheblichen Teil aus Shops für virtuelle Kleidung besteht und das nach dem Barbie-Prinzip funktioniert (Immer was neues kaufen). Puff... das muss man vermutlich nicht erklären, die Auswahl an cybersexorientierten Dingen ist in SL riesengroß. Was ich immer noch besser finde als die Masse tödlicher Waffen, die man in einschlägigen Ballerspielen kaufen kann. Das Risiko bei diesen Spielen sehe ich weniger in der Nutzung als Kommunikationsplatform, sondern in der Möglichkeit der Geldwäsche. Ob die dort gehandelten Beträge allerdings in den Dimensionen liegen, die Al Qaida braucht, wage ich anzuzweifeln. und "Terrormarker" - dafür reicht in den USA die benutzung des Wortes "Bombe" in einem Telefongespräch. Man wende das auf Ballerspiele an, wo es um Waffen und so weiter geht, dann fasst man sich an den Kopf.

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Tom Joad 09.12.2013, 16:55
31. Yes

Zitat von gog-magog
Endlich trifft es die richtigen. Alle Killerspieler sind natürlich potentielle Terroristen und müssen lückenlos überwacht werden.
Ich hoffe doch sehr, dass auch Rock- und Heavy-Metal-Fans lückenlos überwacht werden, z.B. durch entsprechende elektronische Mittel auf den CDs. Die Gefahr, die durch diese gewaltbereiten Satanisten ausgeht, wird maßlos unterschätzt!

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malekith 09.12.2013, 16:56
32.

Zitat von marcuspüschel
Sicherlich wird nicht explizit die Kommunikation des Spiels WoW überwacht, sondern die Kommunikation im Battlenet von Blizzard insgesamt.
Artikel noch mal lesen. 2007 war der WoW Chat noch lange nicht mit dem Battle.Net verheiratet

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shardan 09.12.2013, 16:57
33.

Zitat von Tom Joad
Das vor einigen Jahren hochgelobte virtuelle Paralleluniversum, das sich dann ziemlich schnell als Nullnummer entpuppt hat, nennt sich "Second Life" - nicht "Second Live".
Die Nullnummer wirft seit einigen Jahren einen soliden Gewinn ab und hat 24/7 eine mittlere fünfstellige Zahl an Besuchern. Nur weil man SL nicht versteht und es versucht, wie ein D&D oder WoW zu spielen - was nicht funktioniert - ist es noch lange keine Nullnummer. Ich mag den Laden ja nicht, aber das ist kein Grund, unsachlich über Linden Labs zu urteilen.

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discordia13 09.12.2013, 16:57
34.

Zitat von kannseinaber
Also waren die umherirrenden Spieler doch keine Noobs oder chinesische Gold-Farmer, sondern amerikanische Informationsfarmer! "Giev infoz plz"
Haha, ich hab sehr gelacht! :)
NSA überwacht WOW - ist man beim Raremobs campen wenigstens nicht so alleine!

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klyton68 09.12.2013, 17:08
35. oh nein

Zitat von sysop
Die NSA interessiert sich auch für Online-Spiele: Aus einem internen Papier geht hervor, dass Mitarbeiter des Geheimdienstes zwischen Elfen und Orks nach Terroristen suchen. US-Dienst und britisches GCHQ überwachten "World of Warcraft", "Second Live" und Xbox Live.
Und ich hab gerade in FIFA14 einen Spieler arabischer Herkunft für meinen Verein verpflichtet. Das kann also ganz schnell gehen mit dem Verdacht. Ein Staat in Paranoia.

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Tom Joad 09.12.2013, 17:09
36.

Zitat von F1lou
Tom Joad, wenn man keine Ahnung hat... Das Spiel existiert jetzt über 10 Jahre. Über 3 Milliarden Dollar Umsatz durch virtual goods. Monatlich immer noch um die 1 Millionen Spieler von bisher 36 Millionen Accounts. Monatlich ca. 400.000 neu angemeldete Accounts. Ist zwar nicht das Top MMO auf dem Markt, aber von einer Nullnummer wohl weit entfernt.
Naja, für den Hersteller mag sich die Sache ja finanziell lohnen. Die "Nullnummer" war vielleicht übertrieben ausgedrückt, aber ein Rückfall von 36 Millionen auf eine Million Nutzer zeigt doch zumindest, dass sich die hohen Erwartungen der Anfangszeit nicht erfüllt haben. Viele schauen halt mal rein, sehen, dass es da zum größten Teil nur um Sex und Geldmachen geht, und verschwinden dann ganz schnell wieder. So war es bei mir. Von seinen Ansprüchen ist SL weit entfernt.

Eigentlich ging es mir nur darum, SPON auf die fehlerhafte Schreibweise hinzuweisen - aber da hat sich nichts geändert.

Übrigens, der Spruch von Dieter Nuhr wird doch arg überstrapaziert.

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imbagrimba 09.12.2013, 17:11
37. wäre es nicht mittlerweile....

... sinnvoller einfach davon auszugehen, dass restlos ALLES überwacht wurde und stattdessen zu veröffentlichen, was NICHT überwacht wurde? Das wäre mittlerweile doch eher mal ein "Aha" Effekt in der Öffentlichkeit.

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Abbuzze 09.12.2013, 17:13
38.

Zitat von michael1971
Als NSA-Mitarbeiter würde ich das auch so rechtfertigen... Chef: "Sie sollten arbeiten, nicht während der Abeitszeit spielen" Antwort: "Das mache ich, hier bei World of Warcraft suche ich nach nach potentiellen Terroristen". Cooler Job :)
Dachte ich mir auch gerade... Hey Chef, die Typen hier mischen Sprengstoff, Zaubertränke, schmutzige Bomben zusammen und versuchen Waffen zu finden!

Gab es mal eine Quest zwei großte Türme zum einsturz zu bringen?

Hey NSA, pssst Terroristen gehen auch manchmal zu Fuß... Ihr solltet Gehwege überwachen! OK diese Art der Fortbegwegung ist unseren amerikanischen Freunden ohnehin supsekt... daher... Auch Osama soll öfters zu Fuß in den Stammesgebieten unterwegs gewesen sein... in seinem Haus auch!!!

Geheimdienste neigen zur Paranoia. Blöd für uns, wenn Politiker dann so blöd sind sie nicht mehr zu bremsen.

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chilo 09.12.2013, 17:15
39. @ dreasoberholz

Haben Sie auch noch die Anzahl der Terroranschläge da, die durch Geheimdienste verhindert worden? Ihre Argumentation ist so leider noch unvollständig.

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