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Zeitschriftenprojekt "Kot & Köter": Ein Herz für Hundehasser

Kot im Sandkasten, nächtliches Gebell, Bissattacken: Es gibt viele Gründe, Hunde nicht zu mögen. Ein Journalist aus Hamburg sammelt Geld, um daraus eine Zeitschrift zu machen. Er will den Hundefeinden endlich eine Stimme geben. "Kot & Köter": Journalist Beleites plant Zeitschrift für Hundehasser - SPIEGEL ONLINE

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innkeeper3 07.11.2013, 12:46
110. Alter Hut!!

Das ist doch nun wirklich ein total alter Gag, über den schon vor über 20 Jahren in der ARD berichtet wurde.
Damals gab es aber noch kein Internet.
Trotzdem sind solche Meldungen doch immer wieder nett.

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dröhnbüdel 07.11.2013, 12:47
111. Auf die Kacke hauen

Wenn man aus dem Auto steigt und bis zu den Knöcheln in der Hundekacke steht, dann weiß man: Man ist in Berlin. Das habe ich vor Jahren irgendwo gelesen, es scheint noch zu stimmen und benennt den für mich wichtigsten Teil des Problems: In der deutschen Hauptstadt gibt es besonders viele Hunde und daher auch besonders viele Tretminen auf den Gehwegen und Rasenflächen. Es wird also Zeit, dass einer mal endlich richtig auf die Kacke haut. Jeder Hundebesitzer sollte unter Androhung saftiger Bußgelder gesetzlich verpflichtet sein, Plastikbeutel zum Einsammeln der Kacke mit zu führen. Dann könnte ich gut mit Hunden leben. Vielleicht schaffen wir uns sogar mal einen an, wenn unsere Katze nicht mehr ist. Deren Hinterlassenschaften verteile ich ja auch nicht gliechmäßig auf den Gehwegen. Und sie selbst verbuddelt ihren Schiss ganz dezent. Von einem Hund kann man das nicht verlangen, vom Besitzer aber schon, dass er den Dreck beseitigt.

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igasch 07.11.2013, 12:47
112. Schön für die Deutschen...,

wenn wir hier keine Probleme haben, dann werden schnell welche gemacht und darin ist der Deutsche einsame Spitze. War gerade paar Wochen in Afrika, da haben die Menschen echte Probleme. Mit solchem sorry Geschiss würde sich dort keiner abgeben. Aber wir leben ja in einer Demokratie und da darf jeder seinen geistigen und sonstigen Müll rauslassen.

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outsider-realist 07.11.2013, 12:47
113.

Zitat von vincenoir
Wenn ich darauf hinweise, dass Hunden mehr Toleranz entgegengebracht wird als Kindern, dann "instrumentalisiere" ich nicht sondern benenne einen Misstand. Beispiele: - Kläffende Köter zu jeder Tages und Nachtzeit sind ganz normal aber Spielplätze verursachen "Lärm". - Wenn man von Hunden nicht angesprungen werden will, heißt es immer nur "der will nur spielen" und man solle sich nicht so anstellen. OK, mein Sohn will auch nur spielen, darf er Ihnen dann auch mal in den Schritt fassen? - Überall K***+, die nur aufgesammelt wird, wenn man sich beobachtet fühlt. Was meinen Sie, was los wäre, wenn Eltern ihre Kleinkinder auch zum k***en auf die Wiese schicken würden? Und was muss man sich anhören, wenn man diese Zustände kritisiert? Nazi-Vergleiche, da wird tatsächlich behauptet, stärkere Reglementierung der Hundehaltung wäre mit der Judenverfolgung zu vergleichen. Blättern Sie ein paar Forumseinträge zurück, da vergleicht tatsächlich jemand dieses Satiremagazin mit dem Stürmer! Geht´s noch? Welche emotionalen Abgründe müssen denn da von den Hunden gefüllt werden?
Selbstverständlich instrumentalisieren sie, denn sie suggerieren hier, das diejenigen, die sich gegen Kinderlärm empören sich tolerant gegenüber Hundegebell zeigen. Wie kommen sie auf dieses schmale Brett? Wenn sich Nachbarn durch den Lärm einer Kita gestört fühlen, werden diese vor Entzückung dahinschmelzen, wenn dort ein Tierheim gebaut wird? Träumen sie weiter.

Ich scheine irgendwie in einer anderen Welt zu leben. Während andere offensichtlich alle 10min in einen Hundehaufen treten und an jeder Ecke von einem Hund angesprungen werden, ist mir das in den letzten 10 Jahren nicht einmal passiert. Und ich bin fast täglich im Park und auf der Strasse unterwegs. Irgend etwas mache ich falsch, oder auch richtig.
Den Quatschvergleich mit der Judenverfolgung lassen sie auch mal stecken. Tun sie nicht so als ob sie regelmäßig mit den Vergleichen dieser Art konfrontiert werden. Ich bin mir sicher, das die Mehrheit der Foristen diese Erfahrung nicht mit ihnen teilt.

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Kurt Kraus 07.11.2013, 12:47
114. Goethe und Tucholsky klatschen Beifall

Hundehasser gibt es schon länger.

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katzenfreund10 07.11.2013, 12:49
115. Wie bitte?

Zitat von taggert
In meinen Augen ist das Problem: 100% der Hundebesitzer sind davon Überzeugt ein fähiges "Herrchen" zu sein - und das ihr Hund der herausragendste Superhund der Welt ist. ... Würden das Zusammenleben zwischen Hundebesitzern und Hundegegnern schon deutlich erleichtern.
Ich kann Ihnen nur im Punkt 2 zustimmen. Ich mache die Hinterlassenschaft meines Hundes auf dem Gehweg weg. Immer!

Punkt 1 ist Unsinn. Ich lasse meinen Hund im Feld immer frei laufen. Warum auch nicht? Der muß sich auch mal austoben. Mein Hund hört,fast immer. Wenn Sie kein Hase oder ein anderer Hund sind wird er Ihnen nie was tun. Auch nicht wenn Sie Radfahrer,Jogger etc. sind. Also was stört Sie wenn mein Hund frei läuft?

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at@at 07.11.2013, 12:49
116.

Mal abgesehen davon, dass der Hund nicht das Problem ist (wir haben einen Hund und mein Mann wurde schon von fremden Hunden gebissen, wir sammeln den Kot auf, um kurz darauf in den Kot anderer Hunde zu treten, etc ...), sollten sich alle Hundehasser mal überlegen, was wäre, wenn wir nicht so viele Hunde auch in ganz normalen Haushalten halten wurden. Wir hätten ganz schnell keine Polizeihunden, Blindenhunde, Assistenzhunde, Drogenhunde, Rettungshunde, Schäferhunde und Jadghunde (und damit meine ich die, die wirklich arbeiten) etc mehr. Denn die Zucht lohnt sich nur, wenn man auch für die vielen Hunde Abnehmer hat, die sich eben nicht für die Arbeit eignen. Beispiel: Freunde von uns haben einen Labrador. In dem Wurf, aus dem er kommt, war nur ein einziger für die Ausbildung als Blindenhund geeignet. Ein weiterer sollte für die Zucht verwendet werden. Die anderen 3 wären dann demnach was, wenn sie keinen Käufer finden? Soll man diese dann einfach einschläfern?

Zudem ist das Argument "Keine Hunde in der Stadt" auch völlig unsinnig. Unser Hund, der mitten in Berlin wohnt, kommt regelmäßig die Woche in den Wald, wird fast überall mit hin genommen, kommt mit allen Menschen klar, ignoriert Kinder, Radfahrer oder Jogger, bellt quasi nie (nur beim Spiel, alos gut zu steuern). Klar muss man dafür Zeit investieren, eine Hundeschule besuchen und auch einiges an Nerven aufbringen, denn gerade Welpen und Junghunde stellen einen ganz schön auf die Probe. Und auch klar ist, dass sich manche Hunderassen für bestimmte Bereiche des Lebens nicht so gut eignen (z.B. ein Wachhund, der rassetypisch viel bellt, in einem Haus mit mehreren Parteien oder eine Hund mit viel Bewegungsdrang bei einem alten Menschen, der kaum noch laufen kann). Beachtet man aber einiges bei der Auswahl der Hunderasse und investiert die Zeit udn Arbeit, hat man einen sozialverträglichen Hund, der auch mit dem Umfeld gut klar kommt.

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123Nörgler 07.11.2013, 12:50
117.

Habe selten so einen Schwachsinn gelesen. Eine Zeitung für Tierquäler und Vollidioten hat noch gefehlt. Genau richtig für Menschen die Gift- oder andere Köder auslegen an denen die Tiere elend zu Grunde gehen... Wo bleiben die Zeitungen für Menschen die: Schwule, Lesben, Radfahrer, Kinder, Ausländer, etc. Hassen? Armes Deutschland, der IQ ( der meisten ) Menschen sinkt immer weiter.

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usaki 07.11.2013, 12:51
118.

Mein Hund hat sportliche 4,5kg und hört auf Komandos wie "Sitz", "Platz", "Bei Fuß", "Komm" und "Aus" und ja ich höre zu den Hundebesitzern die Tüten dabei haben und wo der Hund nicht ohne Leine läuft. Sie ist kein Kindersatz, sondern einfach nur ein zeitweiser Begleiter (und das seit mittlerweile 13 Jahren...).
Und all die sagen, dass kleine Hunde Kläffer sind. Meine bellt selten (und dann hat sie auch einen Grund) und kläfft nie. Es ist eine reine Erziehungssache.
Was mich ankotzt sind die Hundehasser, die teilweise unqualifizierte Fragen stellen wie:
Wo ist denn die Tüten für die Hinterlassenschaften des Hundes?
Wie kann man so unveranwortlich sein kann einen Hund in der Stadt (in meinen Fall Außenbezirk mit mehr Bäumen als Menschen) zu halten?

Warum muß ich mich vor Wildfremden rechtfertigen?
Warum werden alle Hundebesitzer über einen Kamm geschoren?
Es liegt nicht am Hund, sie benehmen sich so wie es Ihnen beigebracht wurde. Und wenn der Hundebesitzer sich schon nicht benehmen kann, wie soll es der Hund dann lernen?
Meine Hündin wird aufgrund Ihrer Größe (jede dahergelaufene Katze ist größer) nicht immer als Hund sondern als Kuschelobjekt wahrgenommen. Ich finde es furchtbar wenn jeder dahergelaufene Mensch, egal welchen Alters und Geschlechts, der Meinung ist meinen Hund streicheln zu müssen. Wenn ich mir das verbitte werde ich noch schief angeguckt. Und wenn ich dann frage, was wäre wenn das jetzt ein Pitbull gewesen wäre und kein Spitzmischling ernte ich noch mehr Unverständnis!

Ich verstehe auch jeden der Angst vor Hunden hat und respektiere es. Ich selber wurde als Kind von einen kalbsgroßen Hund gebissen, was mir acht Wochen Krankenhaus einbrachte.

Ich glaube es ist einfach eine Sache des gegenseitigen Respekts. Dazu gehört u.a. das ich als Hundebesitzer die Hinterlassenschaften weg mache und meinen Hund an die Leine nehme.

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pförtner 07.11.2013, 12:53
119.

Zitat von Kurbelradio
Ich bin Hundeliebhaber, hatte auch Hunde und nach meinem letzten Hund schaffte ich mir keinen Neuen an. Warum? weil mich die Hundebesitzer nerven. Wobei ich das jetzt milde ausdrücke. ... Es gab natürlich auch ein paar, wenige Ausnahmen unter den Besitzern.
Ich traf eine Hundehalterin ,die mich mit der Hundeleine angriff, weil ihr unangeleinter Hund mich im Eichtalpark in Hamburg attakiert hatte ,und ich mich bei ihr darüber beschwerte.Natürlich waren keine Zeugen oder die Polizei zu sehen,die mir hätten Helfen können.

Auch traf ich einen Hund , der seine ältere Hundehalterin an der Leine ausführte. Nur war er so kräftig, dass die Frau am anderen Ende zu stürzen drohte.

Trotzdem liebe alle Tiere,komme ich doch gleich hinter Franz von Assisie

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