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Zeitschriftenprojekt "Kot & Köter": Ein Herz für Hundehasser

Kot im Sandkasten, nächtliches Gebell, Bissattacken: Es gibt viele Gründe, Hunde nicht zu mögen. Ein Journalist aus Hamburg sammelt Geld, um daraus eine Zeitschrift zu machen. Er will den Hundefeinden endlich eine Stimme geben. "Kot & Köter": Journalist Beleites plant Zeitschrift für Hundehasser - SPIEGEL ONLINE

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Furiosus 07.11.2013, 11:24
60.

"Hunde sind im Sachenrecht angesiedelt - Punkt."

das stimmt nicht, vgl. 90a BGB. tiere sind explizit KEINE sachen, auch wenn auf sie zivilrechtlich dieselben vorschriften anwendung finden. sie stehen jedoch unter dem besonderen schutz des gesetzes - nicht umsonst gibt es keine vorschrift gegen die quälerei von sofas.

ich hab zwar keinen hund, aber hunde und andere tiere sind mir persönlich lieber als menschen. für die bremse ich eher als für so häßliche zweibeiner.

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juergw. 07.11.2013, 11:26
61. In Berlin haben Eltern...

Zitat von sysop
Kot im Sandkasten, nächtliches Gebell, Bissattacken: Es gibt viele Gründe, Hunde nicht zu mögen. Ein Journalist aus Hamburg sammelt Geld, um daraus eine Zeitschrift zu machen. Er will den Hundefeinden endlich eine Stimme geben.
auf einer grünen Liegewiese neben jeden Hundehaufen eine vollgeschissende Windel ihrer Kleinkinder gelegt-es waren wohl hunderte.
Die Erregung der Hundehalter war groß und lautstark,ob dieser Demonstration.Da zog so mancher Hund den Schwanz ein.....

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outsider-realist 07.11.2013, 11:27
62.

Zitat von Lobbykratie
wenn ich mir die Fotos von den völlig zerstörten und zerbissenen Kindergesichtern hier ansehe: Und Deutschland ist bezeichnenderweise eines der wenigen Länder weltweit, in denen keine Beißstatistik geführt wird. Wer wissen will warum, geht bitte auf den nächsten Hundeplatz und schaue sich dort bitte das Publikum an.
Es gibt doch sicher auch Bilder von überfahrenen Kindern irgendwo.
Fahren Sie Auto? Darüber kann ich gar nicht lachen.

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MrSpinalzo 07.11.2013, 11:28
63. Diskutieren Sie über diesen Artikel

Zitat von sysop
Kot im Sandkasten, nächtliches Gebell, Bissattacken: Es gibt viele Gründe, Hunde nicht zu mögen. Ein Journalist aus Hamburg sammelt Geld, um daraus eine Zeitschrift zu machen. Er will den Hundefeinden endlich eine Stimme geben.
...bin ja mal gespannt, ob es auch Gourmet- und Reisetipps gibt. Bulette koreanisch oder 7 Tage China für Feinschmecker.

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kurswechsler 07.11.2013, 11:29
64. Dm ?

Zitat von hermes69
Das "Heft" gibt es für 7,80 DM. Also entweder der Herausgeber ist auch € Hasser oder er bastelt schon seit langer, langer Zeit an seinem "Heft".
DM ? Das wäre ja zu schön, um wahr zu sein ;)

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outsider-realist 07.11.2013, 11:31
65.

Zitat von vincenoir
Wenn man in Deutschland gegen Kitas vor Gericht zieht, weil man sich von spielenden Kindern belästigt fühlt, kann man jederzeit auf Unterstützung durch die öffentliche Meinung hoffen - aber wehe, man weist darauf hin, dass Hundehaltung in der Stadt eine Belastung für Tiere und Mitmenschen ist. Ich weiß gar nicht, wie oft ich von ferne "Der tut nichts" gehört habe, während mir gerade ein Riesenvieh seine Schnauze in den Schritt rammt oder ein aggressiver Dackel meinem Sohn in die Knöchel beißt. Es eignen sich meist nur die Menschen zum Hundehalter, die darauf verzichten.
Ich finde es irgendwie bedenklich, das bei Thema Hund, katze, Maus immer Kinder als Argumentationsversuch instrumentalisiert werden.
Nein....Tiere haben in diesem Land nicht mehr Rechte als Menschen, auch wenn es immer wieder versucht wird zu suggerieren. Und keinem Kind geht es besser, wenn man anfängt Hunde nicht zu mögen oder zu hassen.

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observerofsociety 07.11.2013, 11:36
66. Tiere sind mir lieber...

...als alle Menschen zusammen genommen, meine Frau und mein Kind mal ausgenommen.
Tiere sind von Grund auf ehrlich, belügen keinen und sind treu. Kann man das von Menschen sagen?
Ein Hund wird sich immer nur so benehmen, wie man es ihm beigebracht hat, wie man ihn erzogen hat. Wird er schlecht behandelt/misshandelt oder abgerichtet, klar wird er zubeißen. Bringt man einem Tier Liebe und Zuneigung entgegen, hat der Rottweiler auch nur ein Zungenschlecken für einen übrig.
Liegt Kot im Sandkasten, -not a fan-, liegts doch nur am Hundehalter, der zu Arschloch ist, den Haufen wegzumachen. Nicht des Caninen Schuld, sondern die, des Homo Sapiens, der seiner Pflicht nicht nachkommt.
Ich werde mal eine Zeitschrift konzeptionieren: Arsch und Loch, vom Menschen und seiner Arroganz.

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kurswechsler 07.11.2013, 11:38
67. Gratulation ...

Zitat von juergw.
auf einer grünen Liegewiese neben jeden Hundehaufen eine vollgeschissende Windel ihrer Kleinkinder gelegt-es waren wohl hunderte. Die Erregung der Hundehalter war groß und lautstark,ob dieser Demonstration.Da zog so mancher Hund den Schwanz ein.....
Gratulation, zu dieser Aktion! Typisch Berlin.

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itsunami69 07.11.2013, 11:39
68. Der Hund...

... kann nichts für sein degeneriertes Herrchen. Und leider ähneln sich beide (nicht nur oft äußerlich, bin hin zur Körperhaltung und Mimik => mal beobachten:) frappant. Bei meinem Hund und mir ist das anders: wir ähneln uns nur innerlich - schließlich ein Leonberger! Es heißt, der Hund lebe das Unterbewusste des Herrchens aus. Fakt ist, dass ich als Hundehalter leider feststellen muss, dass das Hauptübel nicht andere Hunde, sondern deren Halter sind. Daher sind mir andere Hundehalter überwiegend äußerst unangenehm und ich schlage einen großen Bogen um selbige. Da es leider viele Hundehasser gibt, in Potsdam vor einigen Wochen an einem Wochenende allein 7 Hunde tödlich vergiftet wurden, finde ich die Idee dieser Zeitschrift grenzwertig. Außerdem, irgendwann haben sich alle "ausgegiftet", ich befürchte sogar, relativ rasch, und dann ist die Luft raus. Der gemeine Hundehalter ist meiner Beobachtung nach, und ich habe sehr, sehr viel Beobachtungszeit, genauso ignorant in der Großstadt wie der Radfahrer, der Autofahrer, der Fußgänger. Es gibt Ausnahmen. Aber die sind so selten, dass ich ihnen quasi nie begegne.

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Tschirio 07.11.2013, 11:39
69.

Zitat von stefansaa
Ja das ist wohl war. Der Hund an sich ist ja nicht böse oder lieb, sondern wird dazu erzogen. Schade, dass das noch nicht bei den Hundehassern angekommen ist. Im übrigen rege ich mich selbst über Kothaufen auf obwohl ich selbst einen Hund habe.
Ich denke der Unterschied ist den "Hundehassern" durchaus bekannt. Das Problem scheint aber den Hundehaltern nicht bekannt zu sein. Schließlich sind sie es, die das sonst ja ändern würden, oder?

Abgesehen davon finde ich Hunde etwa so eklig, wie andere Spinnen oder Kakerlaken. Das Problem ist, dass ich die vollgeschlabberten und behaarten Hundehalter genauso eklig finde. Etwa so wie vor sich hinmüffelnde Raucher.

(Und ja, ich kenne auch Hundehalter auf die nichts von dem zutrifft... zum Glück.)

Aber ich stelle auch fest, das meine Toleranz mittlerweile deutlich nachlässt, da sich die Anbiederung an den Hund eher verschlimmert hat in den letzten Jahren.

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