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Zugewanderte Mediziner: Kammerchef beklagt schlechtes Deutsch von Ärzten
Corbis

Deutschland gehen die Ärzte aus, deshalb werden sie zunehmend aus dem Ausland rekrutiert. Doch jetzt beklagt der Präsident der Berliner Ärztekammer: Die Mediziner könnten oft kaum Deutsch - das Risiko für Patienten steige. Klage über mangelhafte Deutschkenntnisse von Ärzten - SPIEGEL ONLINE

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#4711 31.12.2012, 12:41
10. Glaubt denn wer

man könnte deutsche Ärzte verstehen?
Sprechen die überhaupt?
Mit Kassenpatienten?
Wenig, sehr wenig,
wird nicht bezahlt.

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dweit 31.12.2012, 12:41
11. Wenn dies mal nur das einzige Problem wäre...

Dieses Phänomen ist doch nahezu in jeder Branche zu erkennen.
Wirtschaftsverbände und Unternehmen feiern die unbegrenzte Zuwanderung. Auf der anderen Seite fühlen sich die eigenen Leute im Land nicht mehr wohl. Ein bissel mehr System und Steuerung bei der Einwanderung würde allen Beteiligten gut tun.

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mps58 31.12.2012, 12:42
12. Der Anfang vom Ende

Das sind die ersten Folgen der zunehmenden Nivellierung der Gehälter in Deutschland die immer mehr hochqualifizierte aus unserem neid-gesteuerten Land treiben wird. Das ewige Geschrei nach höheren Steuern für sogenannte Besserverdienende ist ebenfalls wenig hilfreich. Die Qualität der medizinischen Behandlung wird als erstes auf der Strecke bleiben.

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-danke- 31.12.2012, 12:43
13. Was interessieren

mich die Patienten? Ich will Rendite, schnell und viel!!!!

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gruenertee 31.12.2012, 12:43
14. optional

Wie wär es wenn man anstatt ausländische Ärzte zu rekrutieren, einfach mehr Studienplätze schaft? Es kann doch nicht sein dass 'willige' Abiturienten mit einem 1,5 Abi fünf Jahre warten müssen, bis sie einen Studienplatz in ihrem Bundesland bekommen. Hallo?

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patberlin 31.12.2012, 12:44
15. Tja

Gesundheitswesen: Das Milliardengeschenk der Deutschen - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch

das sagt alles/vieles, oder?
Was tun? Geld zurück fordern von den auswandernden Ärzten?

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JayMAF 31.12.2012, 12:46
16. Erstaunlich !

Zitat von sysop
Deutschland gehen die Ärzte aus, deshalb werden sie zunehmend aus dem Ausland rekrutiert. Doch jetzt beklagt der Präsident der Berliner Ärztekammer: Die Mediziner könnten oft kaum Deutsch - das Risiko für Patienten steige.
Erstaunlich !
Jetzt fällt auch den Funktionären auf, daß die hochwillkommenen Ärzte aus dem Ausland nur sehr schlecht Deutsch beherrschen.
Der Brüller schlechthin.

Zu dieser Erkenntnis hat bestimmt auch meine Beschwerde an die Niedersächsische Ärztekammer beigetragen:
- aber nicht nur über schlechtes Deutsch der Ärztin, die die Patientenaufklärung durchführte. Hätte ich diese (Wiederholung) nicht gekannt, hätte ich garantiert nicht unterschrieben.
- sondern auch über die Chaos-Organisation des Krankenhauses, die mich nach der (erfolglosen) Behandlung möglichst schnell am Entlassungstag verschwinden sehen wollten.
Meine Frühstück in Ruhe musste ich einfordern. Das KH benötigte das Bett für den (bereits wartenden) nächsten Patienten.

Als Patient ist man heutzutage auch nur eine Ressource, die nach Verbrauch möglichst schnell entsorgt werden muß.

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friedrich1954 31.12.2012, 12:47
17. Wer läßt die denn zu?

Kein Mediziner möchte seinen Porsche von jemanden gewartet wissen, der die entsprechenden Instruktionen weder lesen noch verstehen kann.
Wenn der Kammerchef das beklagt,so ist das ein Eigentor.Wer läßt diese Sorte vom Medizinern dann zu?
Es ist eine Zumutung,was sich dann die Kliniken leisten.Ursache ist, Betriebswirte und Kaufleute haben das Sagen und rekrutieren das billige ausländische Personal.
Wenn die Patienten sterben, dann erscheint das nicht in ihrer Bilanz,sondern nur das Gehalt des Stümpers.
Ich weiss, eine Vielzahl ausländischer Kollegen sind auch gut und beherrschen die deutsche Sprache und haben entsprechendes Einfühlungsvermögen.
Ein Patient/Arzt-Verhältnis ist nun mal ein Vertrauensverhältnis.Das fängt bei der Sprache an.

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GHBerlin 31.12.2012, 12:47
18. Was für eine Überraschung!

Statt die Arbeitsbedingungen und die Gehälter der Ärzte entsprechend der Qualifikation an (west-)europäische Verhältnisse anzupassen, beklagt man sich nun darüber, dass die in Deutschland für viel Geld ausgebildeten Ärzte nun fehlen! Die entstandenen Lücken werden natürlich nicht von amerikanischen, französischen, britischen oder niederländischen Ärzten geschlossen, was sollten die auch hier? Neben der im Vergleich zur freien Wirtschaft (oder Banken!) eher durchschnittlichen Entlohnung hat Deutschland ein antiquiertes, unverändert hierarchisch organisiertes und unglaublich ineffizientes System zu bieten, in dem eine überbordende Bürokratie jeden Rest von Begeisterung für die Medizin absterben lässt. Den Ärzten aus Osteuropa und dem arabischen Raum fehlt oft neben fundierten Fachkenntnissen auch die Bereitschaft, sich in das "Arbeitssystem" eines anderen Landes zu integrieren. Ziel sollte nicht sein, die Bedingungen für Zugewanderte zu verbessern (die sind im Vergleich zu ihren Herkunftsländern hier ohnehin viel besser), sondern die teuer ausgebildeten deutschen Ärzte im Land zu halten!

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klarabella1 31.12.2012, 12:47
19. Auch schon aufgewacht?

Toll, dass der Herr Präsident das auch schon bemerkt. In D verschließen die zuständigen Stellen ja gerne die Augen vor Dingen, die man nicht sehen will - bis die Katastrophe nicht mehr wegzuleugnen ist.
Ich war vor einigen Jahren während einer Reha in den "Genuss" gekommen, von einem solchen Arzt betreut zu werden. Einfach nur haarsträubend!

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