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Assistent Harry über TV-Kult "Derrick": "Am schönsten war es, auch mal alleine zu erm
DPA

24 Jahre lang diente Fritz Wepper alias Harry Klein seinem Chef, dem Oberinspektor Stephan Derrick. "Hol schon mal den Wagen, Harry" wurde zum Sprichwort - wie fühlte er sich in der Rolle der ewigen Nummer zwei?

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Jochen Gaedcke 16.10.2014, 13:38
1.

Dass der Fritz einer der besten deutschsprachigen Schauspieler ist, hat er dem aufmerksamen Publikum seit der "Brücke" oft gezeigt.

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Fritz Zausel 16.10.2014, 13:52
2.

Chauffeur, der Assistent, der ewig zweite eben.

Wepper: Selbst wenn Derrick die erste Geige spielte - ich war nie weit weg. Ich konnte dem Horst das Wasser reichen!

Vorzugsweise kalt und in einem Glas! :-)

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Oliver Koch 16.10.2014, 14:06
3. Derrick

Es war und ist ein der besten Kriminalserien die es je gab. Tappert und Wepper nahm man die Rollen auch wirklich ab. Sie hätte man ihnen auch im realen Leben abgenommen. Sehr professionell. Alle beide. Und ich sah in Wepper nicht nur den Untergebenen. Leider gibt es heute keine Serien in diesem Format.

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Raka Rotman 16.10.2014, 14:58
4.

Harry Klein (Fritz Wepper) war ja schon Assistent bei Kommissar Keller (Erik Ode). Daher kannte man ihn ja. Die Ablehnung der Serie am Anfang resultierte auch daraus, dass man veruchte beim "Alten" den Täter gleich am Anfang zu enthüllen, da man ihn bei der Tat zeigte. Anders als beim "Kommissar", wo der Fall ja erst zum Ende aufgeklärt wurde. So machte man es bald darauf auch wieder beim "Alten".

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Daniel Hermsdorf 16.10.2014, 15:08
5. Von wegen Mittelmaß

Wer genauer hinschaut, wird merken, dass Herr Wepper gut daran tat, nicht an den Broadway zu gehen. Umberto Eco lag, bei all seinem historischen Wissen, höchstens halb richtig mit seiner Rede vom "Mittelmaß". Er übersah dabei vieles, was in den Bildern der Serie zu sehen und zu verstehen ist. Und durch eine gewisse seherische Gabe der Macher behalten "Der Kommissar" und "Derrick" an manchen Stellen heute noch ihre Aktualität: http://www.youtube.com/watch?v=3fZY8TyP8XE

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Daniel Hermsdorf 16.10.2014, 15:35
6. Von wegen Mittelmaß

Wer genauer hinschaut, wird merken, dass Herr Wepper gut daran tat, nicht an den Broadway zu gehen. Umberto Eco lag, bei all seinem historischen Wissen, höchstens halb richtig mit seiner Rede vom "Mittelmaß". Er übersah dabei vieles, was in den Bildern der Serie zu sehen und zu verstehen ist. Und durch eine gewisse seherische Gabe der Macher behalten "Der Kommissar" und "Derrick" an manchen Stellen heute noch ihre Aktualität: http://www.youtube.com/watch?v=3fZY8TyP8XE

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16.10.2014, 16:39
7. Who is Who?

Also wenn ich bedenke mit wem Herr Wepper in den Jahren alles gedreht und zusammen gearbeitet hat, da wird es einem schwindlig. Dafür habe ich ihn immer "beneidet". Hat auch schon in den frühen sechziger tolle Hörspiele gemacht. Ein ganz Großer, dieser Fritz, sein Bruder Elmar aber auch.

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Laurent Delon 17.10.2014, 09:43
8. Der Wepper Fritz

Ein ganz großer Mime!
Ein lebendiges Jahrhundertgesicht in dessen Natürlicher Altersmimik sich das 20 Jahrhundert in seiner Zerissenheit wiederspiegelt...

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Guenter Bernas 17.10.2014, 21:38
9. Derricks Erfolgsprinzip

Nie hat jemand Derricks kriminalistisches Erfolgsprinzip richtig beschrieben. Aber ich bringe nun Klarheit: Derrick tat so gut wie nichts. Durch seine bloße Existenz und Ausstrahlung versetzte er die Täter in eine innere Unruhe, die dazu führte, dass die Mörder sich selbst verrieten oder stellten. Kein Verbrecher war dieser Magie gewachsen. Und dieses Ritual war ein Fixpunkt im Leben der Zuschauer. Eine Konstante in den Unruhen des Lebens.

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