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Berliner Teufelsberg: Der letzte Horchposten des Kalten Krieges
imago/Jürgen Heinrich

Trümmerhaufen der Geschichte, perfekte Kulisse für Spionagefilme: Der Teufelsberg hat viel erlebt. Nun wächst neues, künstlerisches Leben aus den Ruinen des Weltkriegs und einer riesigen Radarstation der Amerikaner.

Dieter Herrmann 10.05.2017, 11:08
1. Die Liebe Technik...

Donnerwetter! Das schreiben die Autoren doch tatsächlich " Die Signale kamen über Satellitenschüsseln, die sich in den vier großen Radarkuppeln auf dem Dach drehten...". Welche Satelliten sollen das denn in den 50er Jahren gewesen sein? Und Radar? Nee, nicht auf dem Teufelsberg! In den Kuppeln waren große Parabolantennen, die gedreht und geschwenkt werden konnten. Alles terrestrisch - ins All wurde nicht gelauscht.

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Markus Pfeiffer 10.05.2017, 12:22
2. Mitnichten der letzte Horchposten

Auf der Wasserkuppe steht z.B. auch noch ein Radom - und das ist im Gegensatz zum Berliner Trümmerhaufen noch super erhalten.

Aber aus Berliner Sicht ist da die Mauer - pardon - der Tellerand im Weg, der verhindert, dass man Dinge außerhalb der Berliner Blase wahrnimmt.

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Dieter Herrmann 10.05.2017, 13:20
3. @ Nr. 2

Völlig richtig Markus, auch die ehemalige NSA/CIA-Anlage in Bad Aibling wurde noch lange nach der auf dem Teufelsberg genutzt. Selbst heute, der Kalte Krieg ist vorbei, werden die Radome vom BND betrieben. Noch ist ja auch Zeit, diese und andere Fehler im Artikel zu überarbeiten.

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Harald Schmidt 11.05.2017, 07:13
4. Technik die begeistert

Mit Radar horchen? Die hatten damals mehr drauf als wir heute. Im Ernst: es wäre schön, wenn der Autor zumindest ansatzweise die Technik versteht, über die er schreibt.

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