Forum: einestages Blogs
Der unerwünschte Nazi-Jäger
Seite 5 von 5
Klaus-Peter Studer 04.02.2013, 09:10
40.

>Und doch verehrten die meisten Deutsche Hitler und doch waren direkt an der Hetze und Tötung von Milionen Angehöriger anderer Nationen und Freidenkenden mit Begeisterung beteiligt. Keine kleine Gruppe Nazis wäre in der Lage diese Tötungmaschnerie auf dem Laufen den halten. Das ist die Realität. Uns nicht meist, aber sehr sehr viele in Deutschland halten die Tötutng überrhaupt nicht für etwas grausames oder falsches. Das ist auch die Realität.
>
>Auf der andere Seite war Hitler selbst Halbjude, sowie wie Eichmann Jude war und andere hochgestellte Nazis oder ihre Frauen. Das ist nicht nur Antisemitusmus gewesen. Das war nur Nationalismus, ihn gibt es in Deutschland auch heute im Überfluss und wahrscheinlich gleic beteiligt sind ketzt beide deutsche und jüdische Gruppe. Wir schieben die Herrschaft dieser beiden nationale Gruppen in die Vergangenheit, dennnoch ganz hoch in der Beamte/Behörde haben sie immer noch das sagen. Ganz unten ist das aber jetzt schon national-neutral.
>
>Und der Argument, dass Deutsche vor den Ruinen ihrer Städten die Opfer waren - das hält doch keine Kritik, sie waren damals überhaut nicht ganz Menschen. Mimachen bedeutet dasselbe sein. Menschen haben emigriert oder wurden ermordet. Alle andere haben mitgemacht.
>

Diese Ansichten unterscheidet Sie doch überhaupt nicht von denen, die Sie hier so verurteilen. Das ist Rassistisch. Nationalismus gibt es überall. In einem Land leben, überleben, in dem ein grausames Terrorregime herrscht, bedeutet doch nicht, dass man mitschuldig war oder mitgemacht hatte. Die meisten Menschen, die Flammenstürmen der ausgebombten Städte lebendig verbrannt sind, waren selbstverständlich Opfer. Die Mörder waren die Kriegsgegner Deutschlands und das Hitlerregime. Und natürlich war das Antisemitismus. Der blanke Judenhass hatte die Juden ins KZ geführt. Sie waren genauso Deutsche, wie die Täter. Auch in den meisten besetzen Ländern hatte die Bevölkerung still gehalten. Erst als die Niederlage sich abzeichnete kam der Widerstand und die Rache. In jeder Diktatur, die wir bisher erlebt hatten und erleben ist das nicht anders. In den Diktaturen Südamerikas hatte die Bevölkerung auch bei den Morden weg gesehen. Wie kann man auch erwarten, dass sich die Menschen ihr Leben opfern für völlig fremde Menschen. Bevor Sie ihr beschränktes Weltbild weiter pflegen, lesen Sie erst einmal unvoreingenommen "In einem unbewachten Augenblick". Es gab unter der Bevölkerung Menschen, die Gefangenen Essen zugeschoben hatten. Obwohl das lebensgefährlich war. Lesen Sie erst. Ihre Behauptungen sind genauso rassistisch, wie die Ansichten der Neo-Nazis

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Klaus-Peter Studer 04.02.2013, 09:10
41.

>Bei mir in der Realschule (in Bayern) wurde ganz böse gegen den Willi Brandt gehetzt, dass er damals Deutschland verlassen hat um sein Leben zu retten. Wie perfide und pervers war diese Gesellschaft, die den Führer selbst wählte, ihm bis in den Tod folgte und sich dann selbst als Opfer dargestellt hatte? Dieses deutsche Volk ist trotz seiner Verdienste im Grunde genommen nur schäbig und arm.

In Bayern. In Bayern wird sich das Bild über notorische Sozialdemokraten auch kaum geändert haben. Bei uns wurde dieses Bild nicht gepflegt. Die Deutschen hatten mehrheitlich die NSDAP nicht gewählt. Natürlich waren die meisten Deutschen auch Opfer. In einer gesicherten Demokratie leben und Menschen mit Dreck bewerfen, die dieses Glück nicht hatten, finde ich ist reichlich scheinheilig. Die meisten Menschen, nicht nur in Deutschland, denken erst einmal an ihr eigenes Wohl. Die wenigsten wären dazu fähig ihre eigene Sicherheit, ihren Wohlstand und ihr Leben zu riskieren, um anderen Menschen zu helfen, oder um eine Diktatur zu beseitigen. Menschen, wie wir, die das nicht miterleben müssen, sollten sich mit ihren plumpen Vorurteilen zurückhalten. Schuld ist immer etwas extrem individuelles. Sich nicht wehren, sich nicht opfern ist keine Schuld. Mit machen, wenn die einzigste Alternative der eigene Tot und die Kollektivhaftung der Familie ist, befreit auch von der Schuld. Das ist auch Rechtsprechung in einem demokratischen Rechtsstaat. Niemand muss sich für Ihre Überzeugung opfern. Nicht einmal Sie selbst

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andre Hercher 04.02.2013, 09:16
42.

@Christoph Sydow

Ist das der selbe Prozeß, über den man im wunderbaren Spiegelarchiv z.B. sowas
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21977450.html
nachlesen kann?

Dann sind einige Ihre Feststellung und Wertungen erklärungsbedürftig. Sie müßten zumindest mit Belegen unterfüttert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jörg Weiler 08.02.2013, 09:09
43.

Was ist aus dem verbrecherischen Justitzminister Josef Müller und dem Rechtsbeuger Richter Josef Mulzer geworden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kai Bonte 17.03.2014, 11:43
44. Der unerwünschte Nazi-Jäger

Alle wollten vergessen, er verlangte Gerechtigkeit: Im Nachkriegs-Deutschland kämpfte Philipp Auerbach wie kein zweiter für die Entschädigung von NS-Opfern. Politiker und Medien beschimpften ihn - ein ehemaliger Nazi-Richter verurteilte den Juden in einem unfairen Prozess. Die Hetze endete tödlich. Von Christoph Sydow

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 5