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Die Kinderraub-Maschine der Nazis
11.10.2007, 12:26
1.

In diese kurze Übersicht über die Geschichte des Lebensborn fehlt ein wichtiger Aspekt: im besetzten Norwegen wurden Lebensborn-heime eingerichtet, um das "reine Arierblut" der Skandinavier anzuzapfen. Etwa 8.000 Kinder wurden in diesen Heimen geboren. Lebensborn war auch aus denselben Gründen aktiv in Dänemark und den Niederlanden.

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18.10.2007, 21:17
2.

Ich habe das Buch von Volker Koop gelesen. Es ist sicherlich verdienstvoll, dieses Thema in den öffentlichen Fokus zu rücken. Doch in vielen Ansätzen wird nur an der Oberfläche gekratzt Dem Buchautor ist das wahre Wesen des Lebensborn wohl doch eher verschlossen geblieben. Sicher, es sind viele Quellen aufgearbeitet, aber weder treffen die Begriffe Wissenschaftlichkeit noch Vollständigkeit als Adjektive für dieses Buch zu. Schon die Titelwahl lässt den Irrweg erahnen. Schade! Das bereits 1985 erschienene Buch "Der Lebensborn e.V." von Georg Lilienthal triffft den Kern des geheimnisumwitterten Rassenprojektes bei weitem genauer. Wer noch gute Literatur zu dem Thema lesen will, sollte mal nach Büchern der Autoren Dorothee Schmitz-Köster oder Gisela Heidenreich schauen. Diese zeichnen sich dadurch aus, nicht als Ergebnis eines alleinigen intensiven Aktenstudiums entstanden zu sein. Hier waren es auch viele reale Schicksale!

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Kai Bonte 14.03.2014, 12:03
3. Die Kinderraub-Maschine der Nazis

Lusttempel für SS-Männer, Begattungsheime für blonde deutsche Maiden: Um die Nazi-Organisation "Lebensborn" ranken sich bis heute Gerüchte. Der Historiker Volker Koop hat den mysteriösen Verein neu erforscht - und brutale Details aufgedeckt.

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