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Ein amerikanischer Alptraum
Konrad Mundt 12.07.2009, 19:48
1.

Augh in der Großen depresion kam wohl kein Amerikaner auf die Idee sein land zu verlassen und als Armutsflüchtling anderen Ländern zur Last zu fallen.

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13.07.2009, 09:29
2.

Zu vermerken ist auch dass trotz wirtschaflicher "Misere" jeden Monat tausenede von Immigranten nach USA kommen, und zwar nicht nur aus Armutslaendern oder Mexico.
Der in dem Bericht gezeigte arbeitsloser Truckdriver ist fast unmoeglich in USA wenn es nicht andere Gruende fuer seine Arbeitslosigkeit gibt, wie Alkoholismus, Drogenmisbrauch, usw.. US ( und kanadische) Freeways sind voll von Trucks mit Schildern "Drivers wanted".
Die neuen Zelt-"hoovervilles" sind wirklich nichts neues. In den Grossstaedten werden werden Obdachlose schon seit Jahren von gemeinnuetzigen Vereinen, Kirchen, usw. regelmaessig mit allem notwendigen Bedarf beliefert. So auch Zelt, Campingofen, Kleider, Schuhe, Essen.
Die Mehrzahl der US Obdachlosen waeren aus humanitaeren Gruenden besser in einer Anstalt untergebracht wo sie fuer ihre Suchkrankeiten behandelt werden und unter wo sie trocken und sauber leben koennten. Was dem im Wege steht: Menschenrechtler, die immer wieder darauf hinweisen dass niemand in eine Anstalt gezwungen werden darf. Somit hat man in USA das Recht und die Freiheit unter einer Bruecke zu leben und seine Notdurft im wahrsten Sinne des Wortes auf den Stiegen der Steuerzahler zu verrichten.

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13.07.2009, 09:32
3.

>Augh in der Großen depresion kam wohl kein Amerikaner auf die Idee sein land zu verlassen und als Armutsflüchtling anderen Ländern zur Last zu fallen.
Was wollen Sie denn mit diesem Beitrag aussagen? Wenn Sie sich auf heutige Flüchtlinge aus Entwicklungsländern beziehen, sollten Sie noch einmal genau nachdenken.

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Michael Schnickers 13.07.2009, 09:32
4.

>Augh in der Großen depresion kam wohl kein Amerikaner auf die Idee sein land zu verlassen und als Armutsflüchtling anderen Ländern zur Last zu fallen.

Was soll denn dieser Beitrag aussagen?
Hetze gegen die, die zu uns kommen?
Innerhalb des Landes waren jedenfalls Millionen unterwegs (Wanderarbeiter). die verzweifelt auf der Suche nach Arbeit und Brot waren, in welches Land hätten sie auch gehen sollen, die Große Depression gab es ja weltweit.

Gerettet hat das Land eine neue Politik (New Deal), die für mehr Gleichheit bei den Chancen sorgte und dass die Menschen nicht mehr ins Bodenlose fielen.

Bis zu Beginn der Krise waren die USA Ziel von Millionen von hart arbeitenden Menschen aus vielen Ländern (in Ihrer Diktion "Armutsflüchtlinge"), die zu dem Wohlstand des amerikanischen Volkes beitrugen.
Ohne all diese Menschen, ob legal oder illegal, wären die USA nicht so weit nach vorne gekommen, so wie auch die früheren Auswanderer, von denen viele auch aus diesem Land kamen!

Manchen Leuten fallen nur stupide Vorurteile ein
(aber nicht die korrekte Rechtschreibung).

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Michael Schnickers 13.07.2009, 12:36
5.

Soweit ich das weiß (aus SPIEGEL ONLINE übrigens), gibt es in vielen Städten längst keinen Platz mehr in den Asylen, teils gibts es mehr als viermal so viele Wohnungslose als dort untergebracht werden können- und es werden immer mehr.
Aus den Psychatrien sind schon vor Jahren aus Finanzgründen Zehntausende auf die Straße geworfen worden, so viel zum Thema "Besser in die Anstalt...".
"Truckdriver wanted"?- Wo es dank Krise kaum noch was zum transportieren gibt? In welchem Amerika waren sie denn?
Menschenrechtler, die an allem schuld sind- spätestens jetzt wirds nur noch lächerlich, außerdem wohnen unter den Brücken längst schon die Sexualstraftäter, die oft schon bei kleineren Vergehen nicht mehr in der Nähe von Schulen, Kirchen, Kindergärten usw. leben dürfen und dort als Menschenmüll abgeladen werden.

Der letzte große Artikel im SPON vom April (bitte mal einen neuen!):
http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=Der+Absturz&id=65089103&top=SP IEGEL&suchbegriff=obdachlos+usa&quellen=&qcrubrik= artikel

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16.07.2009, 09:27
6.

>>>"Truckdriver wanted"?- Wo es dank Krise kaum noch was zum transportieren gibt? In welchem Amerika waren sie denn?
<<<
Es wundert mich dass Sie glauben in USA es gaebe nichts mehr zu transportieren. Haben 300 Millionen Menschen aufgehoert zu essen, sich zu kleiden, kaufen keine Toaster, Buegeleisen, Waschmaschinen mehr?
Eine einfache Suche bei www.careerbuilder.com fuer truck driver zeigt dass im Raum Sacramento im letzten Monat 128 Lkwfahrer gesucht werden, 110 in Los Angeles, 75 in San Franciso, usw.
Da ich gut vertraut bin mit Menschen die unter Bruecken leben kann ich ihnen versichern dass die Mehrzahl nicht Sexualtaeter sind, sondern Drogensuechtige, Alkoholiker, und gesuchte Verbrecher.

Das schliesst nicht aus dass es auch Menschen gibt die nicht in diese Kategorien fallen und unter der Bruecke landen koennen. Allerdings kann ich, ebenfalls aus Erfahrung sagen dass Menschen die "unschuldig" in die Situation geraten sich auch schnell wieder in die Gesellschaft integrieren.

In jeder Stadt gibt es Organisationen wie z.b. die Heilsarmee, die interessierten Kandidaten helfen job interviews zu bekommen, ein Bett, Dusche und saubere Kleider zum Vorstellungsgespraech stellen, usw.

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Kai Bonte 14.03.2014, 12:04
7. Ein amerikanischer Alptraum

Letzte Zuflucht Pappkarton: Die Obdachlosen-Camps der dreißiger Jahre waren eines der schaurigsten Symbole der Großen Depression - und wurden zum Anstoß für die Anfänge einer staatlichen Sozialpolitik in den USA. Jetzt sind die "Hoovervilles" von damals zurück. Von Wiebke Junk

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