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Entschädigung für Sklaverei: 40 Morgen Land und ein Maulesel
Mario Tama/ Getty Images

Afroamerikaner fordern bis heute Entschädigungen für erlittenes Unrecht durch die Sklaverei. Als vorbildliches Beispiel nennen sie die deutschen Zahlungen an Israel und ehemalige Zwangsarbeiter.

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Robert Unseld 30.07.2018, 15:38
1. 40 acres?

Und was kriegen dann die Indianer?

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Max Dee 30.07.2018, 15:45
2. Road to perdition

Die Sklaven kann man nicht mehr entschädigen, die heutigen Afroamerikaner sind teilweise Abkömmlinge von Sklaven, teilweise nicht. Und wie will man das feststellen?
Aber die USA können das Unrecht gar nicht durch Zahlungen wieder gutmachen - erstens weil das keinen Peitschehieb zurücknimmt und zweitens weil es nicht zu finanzieren ist. Denn das würde ja zwangsläufig eine Entschädigung der indigenen Bevölkerung nach sich ziehen, und denen schuldet man das ganze Land plus 300 Jahre Zinsen.

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J S 30.07.2018, 16:37
3. Die Sklaverei

gibt es seit der Antike, das Römische Reich baute auf ihr auf und spätere Reiche hielten es genauso. Besonders Araber haben in Afrika Mensch versklavt und sie dann auf Märkten verkauft. Teilweise geht das heute noch so. In dem ganzen Artikel wird kein Wort zu den ersten Opfern der europäischen Siedler gesagt, zu den Indianern, der Ureinwohnern Amerikas, die bis heute auf Entschädigungen warten. Als die Sklaverei bereits abgeschafft war, ginegn die Massaker an den Indianern weiter und bis heute sind sie Menschen dritter Klasse in den USA.

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Peter Janik 30.07.2018, 17:23
4. Wieviel Reparationen dürfen denn....

,,, z.B. Familien ehemaliger russischer oder deutscher Leibeigener erwarten????

Würde mich auch mal interessieren!
Oder die Nachfahren der chinesischen Bauarbeiter die bei dem Bau der Eisenbahnen quer durch die USA schuften durften???

Ich weiss nur das Ungleichbehandlung von Spätaussiedlern aus Polen und Russland immer dazu geführt hat das man z.B. diejenigen die jüdische Vorfahren hatten zum Teil neidisch verbal nieder gemacht hat weil die ja deutlich mehr als man selber gekriegt hat.

Und das man eingestellt wird nur weil man schwarz ist, das schmälert das Ansehen unter denjenigen die keine Vorzugsbehandlung erfahren.

Eine Gleichbehandlung und eine Förderung ohne Ansehen von Rasse und Religion, ja, das ist sicher sinnvoll.
Sonderregeln sind hier ein ganz schlechtes Narrativ.

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Tim Meier 30.07.2018, 17:35
5. Maulesel für alle?

Ich frage mich, was z.B. die New Yorker mit afrikanischen Wurzeln mit all den Mauleseln anfangen. Den Central Park abweiden? Wirtschaftlich ist das sowieso Unsinn weil zuerst die Mauleselpreise stark steigen werden, wenn die Regierung Millionen davon nachfragt (kann China liefern?) Anschließend gibt es ein Überangebot an Salami, wenn die Amis ihre Maulesel nicht in ihre Etagenwohnungen nehmen wollen und sie statt dessen zur Wurstfabrik treiben. Da wird es trotz EU-Zoll bei den Mitbewerbern aus Italien schwierig.
Also wird aus der Idee wohl nichts.

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frank josef kallenbach 30.07.2018, 18:23
6. Deutsches Vorbild ?

Wer hat die " Wiedergutmachung " bezahlt.? Die Rentenkasse wurde komplett geplündert , indem die Umlagefinanzierung nach Gutsherrenart durchboxte, mit der Folge ständiger Probleme für deren Absicherrung.
Haben Beamte und Nutzniesser des 3. Reiches eingezahlt. , wann und wo ? Was war und ist mit der Anerkennung ehemaligen jüdischen Besitzes ? Leider wurde gerade hier , gewissen Herrschaften die von derartigen "Verträgen " partizipierten sehr schonend behandelt , Beispiel Neckermann - Joel .Die Liste der Unverschämtheit wäre unendlich .
Zu den USA : Natürlich kann nicht der nördliche Tril der USA für die Wiedergutmachung einstehen., man kann helfen. Richtig war und bleibt, dass der durch die Sklaverei erzeugte Mehrwert im Süden der USA entstand. Der Norden hat in Folge der Niederlage sich diese Werte unter den Nagel gerissen. Die tatsächlichen Erzeuger blieben natürlich aussen vor. Selstverständlich muss ein symbolischer Betrag in die betroffenen Familien einfliessen. Wiedergutmachung ist nicht möglich. Der gelinde de Hinweis der US Historiker, dass auch Schwarzafrikaner am Handel beteiligt waren, stimmt nur in Teilen, weil dieselbigen Handlanger von arabischen "Händlern" waren. Es ist ohnedies nicht relevant, weil ein Ankauf von Menschen die Schuldlinie weiterreicht, von daher "God save the Queen " . Die Briten haben die Schiffe der Sklavenhändler mit erheblchen Konsequenzen für dieselbigen aufgebracht. Wie auch immer, die Menschen die die Überfahrt überstanden, wurden ungefragt, unfrei zu Arbeitstieren, zum Wohle einer pervertierten Gesellschaft.

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Walter Koenig 30.07.2018, 20:53
7. Ich habe gelernt dass die Weissen Christen Sklaverei abgeschafft haben

vielleicht waere frueher besser gewesen, aber immerhin. Christen verdienen ein Lob!
Sklaverei existiert seitdem es die Menschen gibt. Hat nichts mit Weissen zu tun. Ich wuerde eher darauf wetten, dass es irgendwann mal wieder Sklaven geben wird. Menschen lernen nie hinzu.

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Friedemann Henke 31.07.2018, 12:31
8. Ziemlich schwierig

Im bürokratischen D konnte wahrscheinlich jeder Name und jede Familie ermittelt werden denen irgendwas geschehen ist. Aber bei afrikanischen Sklaven in den USA? Zumal das ne Weile länger her ist. Verdient hätten es viele aber pauschal geht nicht.

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Heinrich Busch 31.07.2018, 20:10
9. Sowas mag moralisch zu fordern sein,

aber es ist nicht sinnvoll und auch finanziell machbar. Da müssen erstmal die Indianer, die Aborigines, die Leibeigenschaft des russischen Zarenreiches etc.
Auf all diesem "Unsinn" gibt es nur eine Antwort: Macht es überall jetzt besser. begegnet euch auf Augenhöhe.

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