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Erst Skiflieger, dann Rennfahrer: Sven Hannawald und die Suche nach dem verlorenen Ad
Bongarts/ Getty Images

Ein Burnout beendete 2004 die Karriere von Sven Hannawald. Nach einer Auszeit suchte er einen neuen Kick und fand ihn - aber warum im Motorsport?

Karl Wittelsbacher 02.01.2018, 16:00
1. Und was als Nächstes?

Synchronschwimmen mit David Hasselhoff? Damit dann ist dieser wieder schuld wenn es nicht erfolgreich wird.

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Thomas Weise 02.01.2018, 17:19
2. Geschwindigkeitssüchtig?

Immer wieder bin ich fasziniert über das Missverständnis, es ginge beim Motorsport um Geschwindigkeit. Die Durchschnittsgeschwindigkeit in Oschersleben in der ADAC GT Masters liegt unter 140 km/h. Die wahren Geschwindigkeitssüchtigen finden sich auf den Autobahnen. Im Motorsport geht es um Fahrzeugbeherrschung - spät und genau bremsen, aber nicht zu viel und schon gar nicht nicht zu wenig; früh Gas geben, aber nicht zu früh und nicht zu viel. Das ist sehr viel schwieriger als es sich anhört und durchaus eine echte Herausforderung - warum also gerade nicht Motorsport?

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Richard Jas 02.01.2018, 20:48
3. @2. richtig und falsch

Nicht Ihr Ernst daß es einem Motorsportler nicht auch um Speed geht.Ich kenne nicht wenige und die meisten unterschreiben diesen Ihren Satz auf keinen Fall.Jedem Adrenalinfan gibt auch der pure Speed einen kick,mag sein es ist nicht die Hauptsache je nach Person aber auf jeden Fall ein Faktor bei dem Spaß.

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Mathias Wernitz 03.01.2018, 07:56
4. Und was. qualifiziert den Mann als Unternehmensberater?

Skifliegen und Autorennen fahren vermitteln doch wohl kaum die Fertigkeiten und Fähigkeiten, die man zur erfolgreichen Führung eine Unternehmens braucht.

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Sven Woldt 06.01.2018, 01:31
5. @1 + @2

Geschwindigkeit per se ist nicht die Herausforderung ( man hat kein Organ, das Geschwindigkeit empfindet, im Weltallt fliegen sie sehr schnell, aber keiner merkt etwas davon). Es handelt alles um. Beherrschung des Fahrzeuges im Grenzbereich und / oder G- Kräfte siehe Rallye

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Jan Butenschön 06.01.2018, 10:00
6. langsam ruhiger werden...

...und er sollte seinen alten erfolgreichen Zeiten nicht mehr nachtrauern sondern stolz auf seine Karriere sein. Er hat auf Grund seiner Prominenz einen Platz in einem, bzw. schon in mehreren Rennwagencockpits bekommen. Das ist schon eine Chance, wie sie ein Normalsterblicher kaum erhält. Und er war mit Anfang 30 noch „Lehrling“. Ein Jugendlicher der mit dem Rennsport beginnt mit dem Ziel, in einer interessanten Rennserie sein Geld zu verdienen, investiert vorher einen ziemlich hohen 6-stelligen Betrag für den er nur mit Glück auch Unterstützung von Sponsoren erhält.
Das mit Ende in der GT Master Serie ist aber jetzt auch schon wieder 7 Jahre her. Aber immer noch auf der Suche nach dem Adrenalin Kick. Hat er immer noch nicht sein Karriereende verkraftet? Dazu vielleicht eine Midlife Crisis? Von den Rennfahrern in seinem Alter, die noch aktiv sind, wird wohl keiner den Grund „Adrenalin“ dafür nennen, dass er noch Rennen fährt. Die können dann bereits auf Jahrzehnte Rennfahrererfahrung zurückblicken und sind immer noch gut, weil sie alle Rennstrecken in – und auswendig kennen und damit aus Routine vorne mitfahren.
Er soll Golf spielen, oder sich um Nachwuchsskispringer kümmern. Gott sei Dank ist er aber offensichtlich nicht in Geldnot oder so tief gesunken, um sich im Dschungel Camp zu blamieren.

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