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Falklandkrieg: Triumph der Eisernen Lady
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Ein paar Felsen, Schafe, Pinguine - vor 35 Jahren besetzte Argentinien die Falklandinseln. Das britische Imperium schlug mit aller Härte zurück.

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Rene Peters 31.03.2017, 13:59
1. Affenschande!

Ja ja, ... die Margarete! Hat sie diesen "anachronistischen Krieg" nur geführt, um die nächsten Wahlen zu gewinnen! Ohne ihn hätte sie die sicherlich verloren, … Gibraltar aber auch! Keine Sorge, die Briten werden auch dort irgendwann verschwinden, aber erst, wenn diese dreisten Affen den Felsen dort endgültig geräumt haben. Besonders dieser freche, dicke, der mir die Fototasche geklaut hat.

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Stephan Altrogge 31.03.2017, 14:01
2. Recherche?

Was ist denn ein"4-b" Jet? Wikipedia ist dein Freund:

Argentinien

Argentinien flog die A-4P/Q von 1965 bis 1999 und seitdem die A-4AR. 1982 wurden die argentinischen Skyhawks im Falklandkrieg eingesetzt. Dabei gingen 19 A-4P und 3 A-4Q verloren. Ihrerseits versenkten die A-4P/Q den Zerstörer HMS Coventry (D118), die Fregatten HMS Antelope (F170) und HMS Ardent (F184) und das Landungsschiff RFA Sir Galahad (L3005). Die letzten A-4AR sollen noch bis 2018 betrieben werden[1].

So wird ein Schuh draus. Die Raketen waren übrigens französische Exocet. Ein wirklich internationaler Krieg: Südamerikaner versenken mit nordamerikanischen Flugzeugen und französischen Raketen englische Schiffe. Wäre ein interessanter Aspekt für den Artikel gewesen, aber ist ja eh alles anachronistisch.

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Werner Meise 31.03.2017, 14:23
3.

Die Lehre jenes Krieges ist, daß die NATO einen nicht schützt, wenn der Kriegsgegner auch NATo-Mitglied ist. Dann hängt alles davon ab, wen die USA mehr mögen.

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Georg Ritter 31.03.2017, 14:34
4. Zusammengefassung

Zusammengefasst: Die charakterlich verrottete, faschistische, folternde Elite eines kaputten Landes schickt arme Teufel von Soldaten (die sie später im Stich lässt, denn kaum ein argentin. Offizier gerät in Kriegsgefangenschaft) in einen Krieg, um vor dem eigenen dummen Volk großartig dazustehen. Es sollen Inseln erobert werden, deren Bewohner mit den Invasoren nichts zu tun haben wollen - wie übrigens auch das Volk des Invasorenstaates in der Regel nichts mit seinen Oberen zu tun haben will. Der Invasorenarmee wird von ihren Offizieren, an denen nur das Maul groß ist, erzählt, die Verteidiger seien weit weg und unfähig. Die Verteidiger kommen dahergedampft, die Invasorenoffiziere fliehen mutig mit ihren Helikoptern, die frierenden Soldaten werden gefangengenommen und heimgeschickt, und der Invasorenchef wird gestürzt. Wie immer in Kriegen werden die Falschen erschossen (alle Folteroffiziere überleben leider), und wie immer richten einige weiterhin Unheil an: Das Invasorenland ist noch immer kaputt, und weiterhin quäken dort einige der großartigen Politiker aggressiv in der Gegend rum, statt ihr Land in Ordnung zu bringen.

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Christian van Neuves 31.03.2017, 14:40
5. Kosten

Was die Kosten des Krieges für das Königreich anbelangt - laut Thatcher vor dem Parlament waren das 1,2 Milliarden Dollar, anderweitig findet man £2.8 Milliarden - da hätte man jedem Falkländer eine Million in welcher Währung auch immer, in die Hand drücken und auf das Blutvergießen verzichten können. Eine Million war damals noch ein äußerst ansehnlicher Batzen Geld.

Was die Versenkung der General Belgrano mit ihren über 300 Toten anbelangt, dar:über kann man sehr unterschiedlicher Meinung sein. Das Schiff war außerhalb der Kriegszone und nahm nicht aktiv an den Feindseligkeiten teil.

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Stephan Altrogge 31.03.2017, 14:46
6. Nato?

Argentinien war nie Natomitglied (wäre auch komisch: NATO = NORTH Atlantic Treaty Organisation) GB hat m.W. nie andere Natomitglieder um Hilfe gebeten. Es ging um eine Machtdemonstration des Restempires. Da wäre Hilfe von aussen kontraproduktiv gewesen.
Ironischerweise waren es die französischen Raketen, die das grösste Problem für die Briten darstellten. Aber auch Frankreich ist seit 1966 kein Natomitglied mehr gewesen. Die NATO spielt in diesem Konflikt also eigentlich GAR KEINE Rolle. Eher der internationale Waffenhandel.

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Uwe Wache 31.03.2017, 14:47
7. Ein Witz

Mit demselben Argument, die eigenen Landsleute zu schützen, führt ja auch Putin Krieg in der Ukraine. Die haben aber in beiden Fällen da nichts verloren. Was machen Briten vor Argentinien?

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Jörg Buchholz 31.03.2017, 14:54
8. # Nr. 3 Werner Meise, heute, 14:23 Uhr

Diese Schlussfolgerung sollten Sie mal erklären! Der Krieg wurde geführt zwischen dem NATO-Mitglied Großbritannien und dem Nicht-Mitglied Argentinien. Und ohne die massive materielle und logistische Unterstützung der USA wären die Briten nicht in der Lage gewesen, über eine so große Entfernung in so kurzer Zeit militärisch effizient zu reagieren.

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Olaf Schütt 31.03.2017, 14:57
9.

Wer wüsste besser als die deutschen, dass Angriffskriege in einem Desaster enden können, weil der Angegriffene sich völlig überraschend wehrt und das auch noch mit Gewalt.

Daher wahrscheinlich das Mitgefühl für die Argentinier, das aus dem Artikel spricht.

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