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Faschismus made in DDR
17.10.2007, 17:07
1.

Guter Artikel über die Ereignisse mit der üblichen reißerischen (rassistischen) Aufmachung die ebenfalls überlicherweise das Grundmotiv Skinheads = Neonazis bedient.
Der Satz von Dirk Moldt über "rechte Skinheads" wird beiläufig wiedergegeben ohne sich die Frage zu stellen warum das zusätzliche Attribut "rechts" zum Begriff "Skinhead" verwandt wurde. Letztlich deshalb da die Mehrzahl - ich weiß genaue Statistiken gibt es nicht - der Skinheads eben nicht als Rechte bezeichnet werden möchten.
Der Gute Herr Moldt kommt im Gegensatz zu den Autoren aus der entsprechenden Subkultur bzw. hat einen wesentlich stärkeren Bezug zu ihr als solche.

Traurig das in vorgeblich antirassistischen Artikeln der selbige breitgewalzt wird. Wer sich für Hintergründe interessiert sollte einfach den Begriff Skinhead im Wikipedia suchen, übrigens auch ein Ratschlag an die allwissenden Autoren...

Eine bösartige Bemerkung zum Schluss, subkulturell korrekt heißt es nicht "Skins und Punks" sondern "Punks and Skins"...

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04.11.2007, 14:42
2.

Steffen Sommerfeld 17. Okt 2007, 17:07:

>> Guter Artikel über die Ereignisse mit der üblichen reißerischen (rassistischen) Aufmachung die ebenfalls überlicherweise das Grundmotiv Skinheads = Neonazis bedient.
>> Der Satz von Dirk Moldt über "rechte Skinheads" wird beiläufig wiedergegeben ohne sich die Frage zu stellen warum das zusätzliche Attribut "rechts" zum Begriff "Skinhead" verwandt wurde. Letztlich deshalb da die Mehrzahl - ich weiß genaue Statistiken gibt es nicht - der Skinheads eben nicht als Rechte bezeichnet werden möchten.
>> Der Gute Herr Moldt kommt im Gegensatz zu den Autoren aus der entsprechenden Subkultur bzw. hat einen wesentlich stärkeren Bezug zu ihr als solche.
>>
>> Traurig das in vorgeblich antirassistischen Artikeln der selbige breitgewalzt wird. Wer sich für Hintergründe interessiert sollte einfach den Begriff Skinhead im Wikipedia suchen, übrigens auch ein Ratschlag an die allwissenden Autoren...
>>
>> Eine bösartige Bemerkung zum Schluss, subkulturell korrekt heißt es nicht "Skins und Punks" sondern "Punks and Skins"...

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Kai Bonte 14.03.2014, 12:05
3. Faschismus made in DDR

In der späten DDR brodelte eine eigene Jugendsubkultur fernab der FDJ. Als im Oktober 1987 Ost-Skinheads ein Punkkonzert in der Berliner Zionskirche überfielen, erledigten sie damit gleich zwei Mythen: den von der staatstreuen SED-Jugend und den vom antifaschistischen Musterstaat. Die DDR hatte ein Problem mit Neonazis. Von Philipp Wittrock

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