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Fotograf Manfred Hamm: Mauertheater
Manfred Hamm

Hase, Pferd und Grenzsoldaten: Über Jahrzehnte fotografierte Manfred Hamm die Berliner Mauer. Und schoss Bilder, die absurd wirken und traurig. Eine Ausstellung in Berlin zeigt seine besten Fotos.

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Judit Pompery / Nabel 20.11.2014, 11:27
1. Bild 10

Steinstücken liegt südlich von Berlin. Der französische Sektor bestand aus den Bezirken Reinickendorf und Wedding und war damit in Nordberlin.

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Volker Eschen 20.11.2014, 11:47
2. Unsinn

Selbstverständlich gab es in der Hauptstadt der DDR eine US-Botschaft.

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Ralf Kiefer 20.11.2014, 12:00
3. Genauigkeit...

Volkspolizisten hatten an der Grenze nach Bildung der Grenztruppen der NVA nichts zu suchen. Was hier fotografiert wurde, sind Soldaten...

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Philomes Papandreou 20.11.2014, 13:06
4. Volkspolizei

Die Bildunterschrift ist teilweise falsch, von Beginn an selbst zur Zeit der Sowjetzone bis Gründung der DDR hat sie sich Grenzpolizei bzw. Deutsche Grenzpolizei genannt. Auch wenn immer wieder VOPO (Volkspolizei) in Westberlin getitelt wurde, hatte die Volkspolizei nichts mit der Grenzpolizei bzw. späteren Grenztruppen der NVA zu tun. Die Grenztruppe war dem Ministerium für nationale Verteidigung unterstellt. Die Volkspolizei dem Minister des Innern der DDR.
Die Volkpolizei hat bis auf unrühmliche Ausnahmen ganz normale polizeiliche Tätigkeiten war genommen, wie sie auch im Westteil von Deutschland üblich waren. (Kripo, Verkehr, Streifendienst, Fussballsicherung)

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Siegfried Wittenburg 20.11.2014, 15:37
5. Freund und Helfer

"Die Volkpolizei hat bis auf unrühmliche Ausnahmen ganz normale polizeiliche Tätigkeiten war genommen, wie sie auch im Westteil von Deutschland üblich waren." - Und worum handelte es sich bei diesen Ausnahmen, wenn ich fragen darf?

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Ralf Kiefer 20.11.2014, 17:50
6. Antwort

Siegfried Wittenburg - bei den Bildern handelt es sich um Soldaten. Offensichtlich ist Ihnen der Unterschied zwischen Polizisten und Soldaten nicht so richtig klar.

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Thomas Mohr 20.11.2014, 19:23
7. schwarz-weiß

was mich interessieren würde,warum sind diese zeitgeschichtlichen Bilder so oft in schwaz weiß.1989 aber auch schon weitaus früher gab es doch schon farbfotografie.

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Siegfried Wittenburg 21.11.2014, 09:17
8. @ Ralf Kiefer

Ich beziehe meine Frage nicht auf die Fotos, sondern auf Ihre Aussage: "Die Volkpolizei hat bis auf unrühmliche Ausnahmen ganz normale polizeiliche Tätigkeiten war genommen, wie sie auch im Westteil von Deutschland üblich waren." Darin sprechen Sie ausschließlich von der Volkspolizei und deuten auf unrühmliche Ausnahmen hin. Was meinen Sie damit?

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Siegfried Wittenburg 21.11.2014, 09:41
9. @ Thomas Mohr

In der Tat gibt es die Farbfotografie schon seit 1861. Ob sich ein Fotograf für die Arbeit mit Farb- oder Grautönen entscheidet, hat verschiedene Ursachen. Es ist entscheidend, ob ich als Hobby, für Nachrichten, für die Werbung, für Dokumentationen oder als Künstler arbeite. Wenn ich aus meinem Nähkästchen plaudere, so ist für mich Schwarzweiß ein Stilmittel, denn durch Wegnahme der Farbe findet eine Abstraktion statt, die den Betrachter auf den Inhalt des Bildes lenkt. Eine schöne Farbe beispielsweise würde eine andere Aussage treffen. Bei historischen Bildern kommt noch hinzu, dass es unkomplizierter und effektiver war, ein Schwarzweißlabor zu betreiben als aufwändig und teuer mit Farbe zu arbeiten. Heute unterscheide ich zwischen Farb- und Buntfotografie. So wie bei Filmproduktionen eine durchgehend komponierte Farbharmonie angestrebt wird, ist dieses auch bei Farbfotografien der Fall. Das massenhafte Knipsen ist eigentlich Buntfotografie, auch wenn man Farben erkennen kann. Konnte ich helfen?

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