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Fotos vom Wrack der "Costa Concordia": Im Bauch des Katastrophenschiffs
Jonathan Danko Kielkowski

Am 13. Januar 2012 sank die "Costa Concordia", 32 Menschen starben. 2014 schwamm Jonathan Danko Kielkowski nachts zum Wrack. Er fotografierte im Innern des Schiffes, kurz bevor es demontiert wurde.

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Andreas Lembke 13.01.2016, 15:31
1. Dieses Spannen,

diese fast schon erotische Lust an der Katastrophe, ekelt mich regelrecht an. Wer mit dem Unglück anderer Geld verdienen will, verliert jeden Anspruch auf Respekt.

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Michael Kahmeyer 13.01.2016, 16:59
2. Kapitän

Mich würde viel mehr interessieren, was aus dem Prozess gegen Kapitän Schettino geworden ist. Der läuft wohl immer noch frei herum?

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Udo Klünder 13.01.2016, 17:09
3. Soso,

die Fotos wurden nachts gemacht.
Das Equipment des Fotografen würde ich gerne 'mal sehen.

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Felix Krull 13.01.2016, 17:17
4. Katastrophenporno

Ich selbst bin professioneller Fotograf und nutze in meiner Arbeit durchaus den Reiz von geschichtsträchtigen verlassenen Orten. Doch warum übersteigt der SPIEGEL die ethische Hürde und veröffentlicht hier diese an Geschmacklosigkeit kaum zu überbietenden Bilder? Mit Wahrheitsfindung oder seriöser Information hat dies jedenfalls nichts zu tun. Und zum erregten oder auch nur geldgeilen Fotografen möchte ich nichts sagen. Als Kollegen würde ich ihn jedoch ungern bezeichnen.

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Gunnar Ganz 13.01.2016, 17:43
5. Schiff

Wenn schon,dann hätte ich im Trockendock gerne die aufgerissene und dann geflickte Stelle gesehen.....Danke

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achim hoffmann 13.01.2016, 18:56
6. Das unterschreibe ich !

Bin da voll bei Ihnen, Herr Lembke ! Aber leider ist das was das "Volk" lesen und sehen möchte. Nur um Kohle geht es dem Fotograf, und Er wird es dank der Medien mit seinem Bildband leider erhalten. Möge Er daran ersticken ! Mehr als traurig .

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Lars-Alexander Helms 13.01.2016, 19:18
7. Unberührt?

"Quasi unberührt"? Genau... Der Fußboden der Brücke ist bestimmt rausgefallen, die Stühle sind bestimmt auch so stehen geblieben als sie sich zur Seite neigte und die elefantenfußdicken Belüftungsschläuche waren bestimmt auch schon vorher da.
Natürlich habe ich mir die Fotos auch gerne angesehen, rein schon aus professionellen Gründen, aber sich in ein derartiges Wrack einzuschleichen und dann darin auf Tour zu gehen finde ich unglaublich dämlich. Schiffe sind schon nicht der sicherste Ort wenn sie gebaut werden, ein solches Wrack ist noch viel gefährlicher.
@Kommentar 5: Sie lag nicht im Trockendock zum abwracken, sie lag (liegt?) an der Außenmole im Wasser. Letztes Jahr im September oder August dran vorbeigefahren, sah interessant aus. Und wer noch mehr Wracks sehen will dem sei Bari empfohlen, da liegt die ausgebrannte Norman Atlantic. Auch interessant.

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Volker Schenck 13.01.2016, 19:57
8. @ #1

Ihr eigener voyoristischer Trieb diesen Artikel anzuklicken beeinflusst ihren Respekt sich selbst gegenüber aber dann doch nicht, oder?

Ich persönlich finde die Fotos faszinierend. Ich sehe da auch keinerlei moralische Bedenken. Wären sie während der Katastrophe gemacht worden und der Fotograf hätte die Rettungsleute behindert, das wäre was anderes gewesen. Aber so ist sind es einfach nur Dokumente eines Verfalls und der Vergänglichkeit.

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Stefan Schmitz 13.01.2016, 20:07
9. @ #3 Herr Klünder

Niemand sagte, dass die Fotos nachts gemacht wurden. Wenn Sie mal den Artikel gelesen hätten, wäre Ihnen bewusst dass er nachts rüberschwamm und bis Tagesanbruch wartete. Wie auf den Fotos zu sehen, wurden die Bilder selbst bei Tageslicht gemacht.

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