Forum: einestages Blogs
Fußball-Angstgegner Italien: Albtraum in Blau
Vadim Ghirda/ AP

Jahrzehntelang waren Italiens Fußballer bei großen Turnieren für Deutschland unbezwingbar. Höhepunkt dieses Italien-Traumas wurde das WM-Halbfinale 1970 - das als "Jahrhundertspiel" Geschichte schrieb.

Seite 1 von 2
Henning von Platen 10.07.2019, 21:42
1. Andere können es...

Was DE nicht schaffte, konnte mein kleines Costa Rica in der Vorrunde der WM 2014: Gegen Italien gewinnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Peter Müller 10.07.2019, 22:03
2. 2:0 durch Tardelli

Das 2:0 im Finale der WM 1982 erzielte Marco Tardelli und nicht Antonio Cabrini.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hans Leonhard Stamm 10.07.2019, 22:17
3. Perfekt geschrieben

aber wie man so sagt.....eine Schwalbe macht noch keinen Sommer....mal sehen wies weitergeht

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Joachim Holstein 10.07.2019, 23:04
4.

»Spieler, die einen ständig wiederkehrenden deutschen Albtraum erlebten: Niederlagen bei Welt- und Europameisterschaften gegen Italien.
Achtmal standen sich die Nationalteams zwischen 1962 und 2012 bei EM- und WM-Endrunden gegenüber. Keines der Spiele konnte Deutschland gewinnen. Vier Begegnungen in Gruppenphasen endeten unentschieden, in den K.o.-Spielen setzten sich jeweils die Italiener durch.«

Was SPON nicht erwähnt: Das erste und das letzte der vier Unentschieden bedeuteten jeweils, dass die Bundesrepublik Deutschland weiterkam und Italien ausschied, das heißt: da bekamen die Italiener Albträume: 1962 bei der WM in Chile wurde Italien Dritter, die BRD Gruppensieger. 1996 bei der WM in England dito - da war es das letzte Spiel, und die Italiener hätten unbedingt gewinnen müssen was sie aber nicht schafften

Bei der WM 1988 kamen beide weiter, also war das Remis im Prinzip egal.

Und 1978 in Argentinien hätte das Unentschieden (im ersten Spiel der Zwischenrunde) eigentlich das Ausscheiden für Italien und das Spiel um Platz 3 für die BRD bedeutet, wenn das letzte Spiel nur 86 Minuten gedauert und die BRD das Remis gegen Österreich über die Zeit gebracht hätte. Aber dann kam ein gewisser Hans Krankl und Edi Finger wurde narrisch.

Fazit: drei der angeblich acht deutschen Albträume hat es nicht geben können, weil die BRD sich mit dem Remis durchgesetzt hat. Und der Albtraum 1978 hieß definitiv nicht Paolo Rossi ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leila pfeiffle 10.07.2019, 23:07
5. Em 1996

EM 1996 Vorrunde, letztes Spiel, Deutschland - Italien 0:0, Italien scheidet aus, Deutschland wird Europameister. Nur der Vollständigkeit halber.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Charles Dubois 11.07.2019, 09:05
6. ...und bitte 2012...

hat das ohne wenn und aber ein gewisser Herr Löw verbockt. Stellt gegen den gefühlt 45 jährigen Pirlo Toni Kroos als Manndecker auf. Usw. Könnt ich heute noch brechen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Volker Kaess 11.07.2019, 09:07
7. EM-Halbfinale 2012

die Niederlage war klar durch die taktischen Fehler von Joachim Löw verursacht - statt mit der normalen Taktik zu spielen, wurde z.B. Andrea Pirlo in Manndeckung genommen, und damit ein Mann aus dem Aufbauspiel entfernt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wolfgang Reinhart 11.07.2019, 12:45
8. Korrektur

"Riveras Tor, unbedrängt aus zentraler Position gegen den Lauf von Sepp Maier eingeschoben, war ein Schuss mitten ins deutsche Fußballherz. So kurz vor Schluss, so kurz vor dem Elfmeterschießen...

1970 hätte es noch kein Elfmeterschießen gegeben. Es wäre gelost worden bei einem Unentscheiden nach der Verlängerung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rocco Gabrielli 11.07.2019, 14:28
9.

Zitat 1: "Die Meister des defensiven Catenaccio-Spielsystems stellten das Offensivspiel ein und versuchten, die knappe Führung über die Zeit zu bringen.

Dabei waren ihnen viele Mittel recht, auch solche, die den Deutschen den Spaß verderben sollten. Verteidiger Tarcisio Burgnich etwa ging nach einem Zweikampf so theatralisch zu Boden, dass Radio-Kommentator Kurt Brumme sagte: "Burgnich ist soeben verstorben, sehe ich. Nein, da kommt er wieder.""

Zitat 2: "Sportlich hält sich hartnäckig das Vorurteil, italienische Mannschaften könnten nur verteidigen. Dies täten sie mit übertriebener Härte, gleichzeitig seien die Stürmer Schwalbenkönige, die mehr Spielzeit im Liegen als im Stehen verbrächten. Gefühlte Wahrheiten, die einer empirischen Überprüfung nicht standhalten"

Da schildert also der Autor in Zitat 1 genau den Sachverhalt (Mauerkünstler und Schwalbenkönige), den er dann in Zitat 2 als falsch darstellt. Ja was denn nun?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2