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Helden unserer Jugend: "Diese Grübchen, einfach göttlich!"
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Waffen, Kokain, Pornos - und Traumtypen in Leinenanzügen: In "Miami Vice" kehren zwei lässige Undercover-Cops stets geschniegelt aus den wildesten Schießereien zurück. Auf einestages erinnert sich US-Schauspielerin Iris Bahr, wie die Serie ihr die unbeschwertesten Momente ihrer Kindheit bescherte.

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IchnixNamen Preisgeben 18.04.2014, 18:42
1. Zwar

Heute keine Helden der Jugend mehr aber auf jeden Fall sehenswert

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Frank Sczensny 18.04.2014, 20:08
2. 80ies eben

das Jahrzehnt mit der besten Musik und den verruecktesten Klamotten. bin froh.in diesem.Jahrzehnt aufgewachsen zu sein. Neben Miami Vice gab es noch 21 jump street, ein colt für alle Fälle, Magnum, Masters of the universe, Turtles und transformers (etc. etc.). Musik war noch innovativ und voller Tiefe (depeche mode, pet shop boys, u2, pat benatar etc.) und machte einfach Spaß. Danach kam nichts neues mehr was nicht aus einer Maschine kam;-)

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Jens Winter 18.04.2014, 20:08
3. Das waren noch Zeiten....

als Miami Vice frisch war. Und heute sehe ich mir manchmal die Wiederholungen im Privat-TV an oder schiebe eine Original Miami Vice Kasette ins Autorafio von meinem 24 Jahre alten MX-5, Dach auf und ab gehts. Nur auf den weißen Leinenanzug mit einem pinken T-Shirt verzichte ich mit Rücksicht auf meine Frau dann doch.

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18.04.2014, 20:47
4. Einfach kult...

Ich habe mit alle Staffeln auf DVD besorgt. Die Serie ist und bleibt einfach kult. Meine Schwester und ich mussten seinerzeit kämpfen wie die Löwen und alle möglichen Tricks anwenden um eine Folge im damaligen "Westfernsehen" anzuschauen. Als Kinder linientreuer Genossen in der DDR keine leichte Aufgabe. Miami Vice hat bis Heute Einfluss auf meinen Lebensstiel (Hausdesign, Sportwagen aus Italien, Mode usw usw).
Danke lieber Gott für die Wende!

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tom unser 18.04.2014, 21:28
5. Wohl keine andere Serie der 80er....

Wohl keine Serue der 80er wird so unzutreffend erinnert wie Miami Vice.

Alle stellen ab auf die coolen Typen, die coole Musik, die coole Optik, die coolen Boote und die coolen Autos.

Kaum einer scheint sich zu erinnern (oder damals schon mitgekriegt zu haben?), dass all dies nur Fassade war -- und zwar auch und gerade im dramaturgischen Sinne.

Denn hinter der glitzernden Fassade verbargen sich in der Regel tragische Geschichten über menschliche Abgründe, die eben NICHT immer gut ausgingen „und am Ende waren die Bösen alle tot.“ Vielmehr ist das Ende der meisten Episoden -- gerade aus den beiden sehr starken ersten Staffeln -- tragisch oder zumindest höchst ambivalent.

Das galt schon für die Pilotfolge, in der der gesuchte Bösewicht eben NICHT am Ende gefasst wird, sondern durch die Maschen des Gesetzes entwischen kann. Und bei der genialen „In The Air Tonight“-Sequenz mit Crocketts Telefonanruf (siehe YouTube) habe ich heute noch Gänsehaut. Vor allem, wenn man auch hier wieder die Begleitstory kennt: Crockett lebt in Scheidung und hat gerade festgestellt, dass sein bester langjähriger Kumpel ein Verräter ist.

Das mit den tragischen Enden gilt auch für die tolle Episode mit dem erwähnten Willie Nelson, der dort einen desillusionierten Ranger verkörpert, ebenfalls ohne Happy End.

Haben die Leute ein so schlechtes Gedächtnis -- oder schon damals die Serie gründlich missverstanden...?

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Uwe Gerken 18.04.2014, 22:30
6. diese Serie hat mich

damals so gepackt, dass ich einen Beruf wählte, wo ich einen Anzug tragen muss. heute wünsche mir, dass ich diese Serie nie gesehen hätte. Ich wollte immer wie Crockett qerden, mit sich selbst unzufrieden, ein wenig dauerdepressiv und trotz der Kulisse mit tollen Autos und tollen Klamotten eigentlich ne arme Sau. Irgendwie hat man es geschafft. Nein mal ehrlich, wenn Crockett nicht gewesen wäre, wäre mein Leben wahrscheinlich anders verlaufen. Nicht unbedingt besser.

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Bernd Ruffer 18.04.2014, 22:34
7. Genau!

Das besondere an Miami Vice war, dass am die beiden am Ende ziemlich oft in die Röhre schauen mussten und die Maus dem Kater entwischen konnte - insbesondere die Bosse der Drogenkartelle. Soweit ich mich erinnern kann, gab es das nicht zuvor.

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Andreas David 18.04.2014, 23:57
8. optional

Verstehe auch nicht so ganz, wie man diese Serie in den feelgood Allerlei der 80er einreihen kann.
Sie war trotz der ganzen Pastellfarben düsterer als "ein Colt für alle Fälle", "Hart aber Herzlich" und co und hatte auch ab und an mal übergreifende Handlungsstränge wie dem im ersten Fall genannten Gangster.
Plotholes, ja, da waren einige, die man sich heute nicht mehr erlauben kann, über Realismus muss man icht wirklich reden, aber denoch Miami Vice war damals revolutionär und heute fast noch zeitgemäß.

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Heinz Haydn 19.04.2014, 00:04
9. Sex, Sex und noch mehr Sex

Ok, was will uns die Schreiberin mitteilen?

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