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Idylle kennt keine Krise
05.08.2010, 14:25
1.

Super Bilder,

die Auswahl ist allerdings direkt von der Denver Post entnommen, da gab es die gleichen Bilder schon vor einer Woche zu sehen:
http://blogs.denverpost.com/captured/2010/07/26/captured-america-in-color-from-1939-1943/

Und hier noch das Flickr Set mit allen 1600 Farb-Bildern:
http://www.flickr.com/photos/library_of_congress/sets/72157603671370361/

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05.08.2010, 16:03
2.

Eine größere Auswahl der Bilder:

http://www.flickr.com/photos/library_of_congress/sets/72157603671370361/


Und die komplette Sammlung:

http://www.loc.gov/pictures/collection/fsac/

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06.08.2010, 17:49
3.

Ein schöner Beitrag. Schade nur, dass lediglich von Walker Evans Ausscheiden aus dem politischen Projekt Kenntnis genommen wird, während er mit Autor James Agee unter dem Titel "Let Us Now Praise Famous Men" einen amerikanischen Klassiker hergestellt hat, der 1941 veröffentlicht wurde und bis heute nicht an Wirkung verloren hat. In ihm finden sich Bilder, die ebenfalls das Leid und Elend der "tenant farmers" aus der großen Wirtschaftskrise erkennbar dokumentieren und darüber hinaus mit Text unterlegt sind.

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12.06.2012, 17:14
4.

Der Artikel ist leider mäßig recherchiert. Die vom Autor eingangs erwähnten spektakulären Farbaufnahmen entstanden erst nachdem USA in den 2. Weltkrieg eingetreten war und die innenpolitisch nicht unumstrittene FSA-Truppe dem Office for War Information (OWI) unterstellt wurde. Für die Propaganda wurden schließlich keine Dokumentationen der Armut benötigt, sondern Bilder, die die wirtschaftliche und militärische Stärke zeigen. Da hat sogar ein Andreas Feininger in Farbe fotografiert... Die früheren Farbaufnahmen zeigen neben schönen Landschaften auch durch Bergbau verwüstete Gegenden.

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Kai Bonte 14.03.2014, 11:53
5. Idylle kennt keine Krise

Dürre, Hunger, Wirtschaftskrise: US-Farmer litten in den Dreißigern besonders. Präsident Roosevelt schickte die besten Fotografen, um das Elend zu zeigen und seine Wiederwahl zu retten. Doch die gigantische PR-Aktion wurde zur Farce - auf den spektakulären Farbbildern fehlte das Leid der Menschen. Von Eike Frenzel

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