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"Ist das ein Mensch?"
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T a Rashid 12.12.2012, 14:36
1.

der Rassimus und Menschrechte sind im Westen erst mit einigem Abstand vom 2 Weltkrieg abgeebt, im Grundegenommen erst seit Ende der 60 Jahren und nur Stueck fuer Stueck

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Stefan Wenzel 12.12.2012, 14:38
2.

"Ist das überhaupt ein Mensch?", fragten Kinder wie Erwachsene fasziniert beim Anblick des Pygmäen, ... so steht es im Artikel und der heutige ach so zivilisierte Mitteleuropäer wundert sich über die damalige Ignoranz. Wie dumm, wie scheinheilig war man damals! Einmal schauen, was man in 100 Jahren über unsere heutige "Ist das überhaupt ein Mensch?"-Haltung in anderen Fragen ungeschützter menschlicher Existenz denkt.

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Joshua Schneebaum 12.12.2012, 14:38
3.

Wer meint, Rassismus in ethnologischer Forschung sei ein Relikt dunkler Vergangenheit, dem sei das Buch

www.amazon.de/Geister-der-Gelben-Blätter-ebook/dp/B00AH0WLBY

empfohlen!

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12.12.2012, 15:16
4.

Ich finde, wir brauchen nicht empört nach Amerika schauen, es gab genug Negerschauen in Deutschland (Berlin, Stuttgart etc.). Erst sollte die eigene Treppe gekehrt werden...

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12.12.2012, 15:41
5.

Unter dem "schönen Begriff" Völkerschauen machte Carl Hagenbeck mit seinen MenschenZoos ein sehr profitables Geschäft: "Wilde" im Tierpark zu inszenieren war sein Konzept. Lesenswert ist hierzu: MenschenZoos - Schaufenster der Unmenschlichkeit
http://www.amazon.de/MenschenZoos-Schaufenster-Unmenschlichkeit-Sandrine-Lemaire/dp/3981506200/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1355322627&sr=8-1

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Volker Altmann 12.12.2012, 16:11
6.

Da muss man gar nicht so weit zurück in der Zeit. Es ist noch keine dreißig Jahre her, dass man im Freizeitpark Haßloch in der Pfalz Liliput bewundern konnte. Eine "Liliputaner-Stadt" im Park, in der kleinwüchsige Menschen die Bewohner spielten.

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thorsten krach 12.12.2012, 18:08
7.

Mit der Idee, dass Menschen wie z.B. Ota Benga ihren Lebensunterhalt nicht mit Arbeit verdienen wollen, sie also zu faul seien, verdienen Politiker noch heute ihr Geld
in einer entsprechend strukturierten Gesellschaft.

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Bodo Kälberer 12.12.2012, 18:08
8.

>Da muss man gar nicht so weit zurück in der Zeit. Es ist noch keine dreißig Jahre her, dass man im Freizeitpark Haßloch in der Pfalz Liliput bewundern konnte. Eine "Liliputaner-Stadt" im Park, in der kleinwüchsige Menschen die Bewohner spielten.

Als Angestellte mit festem Gehalt und geregelten Arbeitszeiten.

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Johannes Bachmann 13.12.2012, 09:16
9.

"...gekauft für ein Pfund Salz und einen Beutel Kleider...."

Ist das jetzt ein Beleg für den Rassismus der "weißen" ?

Oder doch eher für den der Afrikaner, die einen Mitmenschen - im Zweifelsfalle von einem anderen Stamm - eingefangen und für einen übertragenen Appel und ein Ei an die Fremden verschachert haben ?

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Jens Schuetz 13.12.2012, 09:16
10.

>>Da muss man gar nicht so weit zurück in der Zeit. Es ist noch keine dreißig Jahre her, dass man im Freizeitpark Haßloch in der Pfalz Liliput bewundern konnte. Eine "Liliputaner-Stadt" im Park, in der kleinwüchsige Menschen die Bewohner spielten.
>
>Als Angestellte mit festem Gehalt und geregelten Arbeitszeiten.

Fuer den Sklaven wurd auch fair bezahlt. Tolle Logik. Seine Menschenrechte/wuerde kann man nicht verkaufen.
Das ist auch gut so. Wo kaemen wir hin wenn jeder in Not zum Beispiel seine Niere verkaufen kann oder sich als unwuerdige Jahrmarkt Attraktion verdingen soll, oder Medikamente und Nervengas fuer Geld testen darf...
Gehalt und Arbeitszeit gleicht vieles aus, aber nicht alles. Was genau nicht, kann man diskutieren. Aber das es Grenzen gibt sollte klar sein.

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