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Klimawandel: Was Umweltrisiken in der Geschichte bewirkten
Chesnot/ Getty Images

Forscher erkunden, wie vormoderne Gesellschaften auf Klima- und Umweltstress reagierten. Was die Politik heute daraus lernen kann, erklärt John F. Haldon von der Universität Princeton.

18.09.2019, 17:00
1.

Passend dazu die beiden Folgen von Terra X: "Klima macht Geschichte".
Doch etwas vielfälltiger bzgl. der Gesamtzusammenhänge.

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Wulf Dinter 18.09.2019, 17:11
2. Nicht ganz Richtig, bitte aendern

"dass Israels Nordküste im 6. Jahrhundert von einem gewaltigen Tsunami getroffen wurde.". Israel gibt es als solches mit diesem Namen erst seit dem 2.WK. Die Aussage als solches natürlich geographisch richtig, denke ich.


- - - - - - Wie würden Sie es denn wünschen, wie wir in einem Interview getätigten Aussagen Ihrem historischen Verständnis nach verändern? MfG Redaktion Forum

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Werner Wohlfahrt 18.09.2019, 17:30
3. Es stellt sich mir nur eine Frage

Seit wann sind Politiker lernfähig? Das wäre neu. Ansonsten ein sehr ansprechender Artikel. Stimmt einfach.

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Georg Nippert 18.09.2019, 17:55
4. Sach' ich doch!

Unsere Vorfahren haben sich an Änderungen angepasst und sind gut damit gefahren. Aber wir sind ja sooo schlau, daß wir uns mal dagegen stemmen - koste es, was es wolle. Ich finde es ärgerlich, daß auch nicht der kleinste Gedanke darauf verwendet wird, über Anpassung nachzudenken.

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daniel Michelon 18.09.2019, 18:40
5. Ziemlich bedeutungsloser Beitrag...

Es lohnt da eher ein Blick in die frühen Hochkulturen und deren Unglaubliches Wissen über Astronomie und Kataklysmen.
Momentan verschwenden wir global Billionensummen um uns gegenseitig abzuschlachten anstatt das Geld in ...
- die Erforschung z.b. Einer Pyramide in Indonesien, die das Kaliber der in Gizeh hat oder Göbekli Tepe, das in einem Kriegsgebiet liegt
- der asteroiden, kometen und meteoriten, die das Potential haben, der Menscheit ganz schnell einen Schlussstrich zu ziehen auch wenn die Nasa uns für dumm verkauft und behauptet, dass es einen Gefährlichen Einschlag nur alle zig mio Jahre geben kann.
- der aktuellen Umpolung des Erdmagnetfeldes und die Konsequenzen für erdbbeben, tsunamis und strahlung die die Erde treffen kann
... auszugeben.

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Sören Peters 19.09.2019, 10:21
6. Weil es nicht nur ums Klima geht

Zitat von Georg Nippert
Unsere Vorfahren haben sich an Änderungen angepasst und sind gut damit gefahren. Aber wir sind ja sooo schlau, daß wir uns mal dagegen stemmen - koste es, was es wolle. Ich finde es ärgerlich, daß auch nicht der kleinste Gedanke darauf verwendet wird, über Anpassung nachzudenken.
Damals haben die Leute ihren Stuhlgang auf der Straße entsorgt. Ich bin sehr froh, dass wir diese Epoche nicht durch Anpassung, sondern durch Weiterentwicklung überwunden haben (Hundebesitzer ausgenommen...).
Bei den heutigen Entwicklungen, die Sie so schwerlich finden, geht es eben nicht nur ums Klima, sondern allgemein um das Thema Nachhaltigkeit. Wir leben nunmal von begrenzten Ressourcen und wir werden immer mehr. An das "Über den Verhältnissen leben" kann man sich nicht anpassen, jedenfalls nicht längerfristig.

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Andreas Kaczmarek 19.09.2019, 12:16
7. Kennen Sie den Unterschied zwischen

Zitat von Georg Nippert
Unsere Vorfahren haben sich an Änderungen angepasst und sind gut damit gefahren. Aber wir sind ja sooo schlau, daß wir uns mal dagegen stemmen - koste es, was es wolle. Ich finde es ärgerlich, daß auch nicht der kleinste Gedanke darauf verwendet wird, über Anpassung nachzudenken.
Falls nicht, dann erkläre ich es Ihnen. Wie lief es denn ab in der Geschichte, wenn sich das örtliche Klima, die Agrarerträge und die Lebensbedingungen verschlechterten? Man zog weiter, dorthin wo es besser war. Und jetzt übertragen Sie bitte diese Idee auf den Planeten. Dämmert's langsam? Es gibt kein "woanders hin gehen" für knappe 8 Milliarden.

Wir sind dabei die Erde zu einem unbewohnbaren Planeten zu machen, zunächst "nur" in den tropischen Regionen, aber selbst das wird schon reichen um beispiellose soziale und wirtschaftliche Verwerfungen auszulösen, die bei entsprechend egoistischem Verhalten der Staaten geeignet sein könnten, gigantische Konflikte auszulösen, die das Ende der Zivilisation bedeuten könnten. Das, was wir mit Fluchtbewegungen 2015 erlebten, war ein mildes Vorgeplänkel gegenüber dem, was uns blüht, wenn sich hunderte Millionen auf den Weg nach Norden machen.

Dann wird es im Norden immer noch ganz "passabel" sein zum Leben, theoretisch jedenfalls, und nur auf die Temperatur und das Wetter bezogen. Wenn sich aber der Tropengürtel zügig entvölkert, dann müssen diese Menschen irgendwo hin, und Landmasse findet sich auf diesem Planeten nun mal eher im Norden als im Süden. Gewiss, es gibt auch Patagonien und Feuerland, aber - was meinen Sie - was könnte die attraktivere Destination sein: Südamerika oder Europa. Sie dürfen nur einmal raten.

Es liegt also in unserem Interesse, die CO2-, Methan- und FKW-Emissionen schnellstens zu reduzieren und in wenigen Jahren auf null zu bringen. Anpassungen - ja sicher, die werden schon deswegen nötig sein, weil Gletscherschmelze und Meeresspiegelanstieg noch für Jahrhunderte weiter gehen werden. Es heißt aber nicht entweder/oder - sondern sowohl als auch.

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