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Märtyrer des Kongo: Patrice Lumumba - gewählt, ermordet, verehrt
AP

Aus Furcht, die junge Republik Kongo könne sich mit der Sowjetunion verbünden, wollte der US-Geheimdienst den Ministerpräsidenten Patrice Lumumba ermorden.

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Joseph Greeks 28.01.2016, 18:47
1. Er war ein Feind....

.....und ist so behandelt worden. Mobutu war nicht weniger schlimm, hat aber verhindert, dass im Kalten Krieg der weiche Bauch Europas in Bürgerkriegen an das sowietische Imperium fiel.

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Rüdiger Tholen 28.01.2016, 19:23
2. Vielen Dank

für diesen prägnanten und informativen Artikel. Patrice Lumumba war nicht der erste und bei weitem nicht der letzte Politiker, der den USA und anderen westlichen Ländern im Wege stand und ermordet wurde.

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Barbara Koch 28.01.2016, 19:39
3. Vergessene Kongo-Affäre

Die Ermordung Patrice Lumumbas war eines der ersten politischen Ereignisse, deren Nachricht ich als Kind verstehen konnte. Ich war immer entsetzt darüber, wie der Diktator Mobutu hier im Westen hofiert wurde. Leider ist die Ermordung des gewählten Präsidenten hierzulande zu Unrecht fast vergessen. Ich glaube nicht, daß junge Leute im Geschichtsuntericht sonderlich viel vom Ende der Kolonialzeit und die damit einhergehenden Gräuel, die im Kalten Krieg als Stellvertreter für einen Konflikt zwischen den Machtblöcken herhalten mußten erfahren. Dabei sind die Ereignisse in Afrika und im Nahen Osten sehr interessant. Auch aus heutiger Sicht.

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Heiko Schulze 28.01.2016, 19:46
4. Danke für diesen einsichtsreichen Artikel ...

... würde mich nicht wundern wenn ähnliches Verfahren in anderen afrikanischen Ländern ebenfalls angewendet wurde. Zum Beispiel Südafrika's Apartheid - hätte jeder wählen können wäre das Land womöglich kommunistisch geworden und unter den Drücker der UDSSR geraten. Als Hauptproduzent von Gold (bei weitem), und die Ölroute ums Kap der Guten Hoffnung war der Gedanke dem Westen ein Greuel.

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Johannes Homuth 28.01.2016, 19:53
5. Bravo, mehr davon!

Totenschädel auf der Motorhaube.
Könnte das ein Grund sein warum da unten heute die Hölle auf Erden herrscht? Hätte es einen anderen, einen besseren Weg geben können? Einen friedlicheren?
Können wir aus der Geschichte lernen?
Werden wir jemals lernen aus unseren Fehlern zu lernen?

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Klaus Heimann 28.01.2016, 19:58
6. Jaja, die CIA

an den Methoden der US-Amerikaner hat sich nicht viel geändert seither. Man vertuscht es nur besser.
Ich bin fürwahr kein Amerikabasher, aber wenn man diesen roten Faden durch all die Jahrzehnte sieht, dann bekommt man schon Wut, vor allem wenn einem immer noch die Nazi-Vergangenheit vor Augen gehalten wird. Und das teilweise von 16-jährigen US-Amerikanern im Internetchat. Reflektion und Selbsterkenntnis fehlt da vollkommen, der regierungsgesteuerte Hurra-Patriotismus (thank you for your service) hat den vollen erwünschten Erfolg.

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Stefan Reuter 28.01.2016, 20:12
7. Verschwörungstheorie

Hätte damals jemand gesagt, da steckt die CIA und Belgien hinter der Ermordung, hätte man den Zweifelnden einen Verschwörungstheoretiker genannt! Solche Berichte lassen mich an den "Volksaufständen" in Syrien und der Ukraine zweifeln!

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Victor Knox 28.01.2016, 20:14
8.

Jaja....mit Hilfe Belgiens und der Amis gemeuchelt...

Da machten es die Russen und die DDR mit Idi Amin konsequenter und hielten an "ihrem" Schlächter fest, als sich sämtliche zivilisierten Staaten bereits von ihm abgewendet hatten - bis zum bitteren Ende für 500.000 Ugander.

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Alejandro Vegas 28.01.2016, 20:23
9.

Glaube es wäre mal an der Zeit das die USA und EU ihre Schulden im Kongo begleichen und dem Land mal ermöglichen ein stabiles Dasein zu führen. Es ist wirklich eine Schande wie man dieses Land kaputtgemacht hat und es noch bis heute macht. Hauptsache man sichert sich billig Rohstoffe um sich die Taschen noch voller zu stopfen.

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