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"Man kann in Afghanistan nicht siegen"
Christine Thomas 21.07.2010, 18:11
1.

....hoffentlich kapieren das bald auch d i e , die ihre Truppen dorthin geschickt haben!

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22.07.2010, 12:45
2.

Der Krieg dreht sich in Afghanistan im Kreis. Der Feind hat kein Gesicht.
Einzigste wirksame Maßnahme wäre, die Mohnfelder zu zerstören. Ähnlich wie in Vietnam mit "Agent Orange".
Damit würde den Taliban die Finanzierung ihrer Aktionen entzogen.

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Siegfried Wittenburg 22.07.2010, 16:30
3.

Denke ich den Beitrag und die Kommentare zu Ende, so wird kein Befehlsempfänger ein gewaltsam besetztes Land befrieden können. Die Menschen in Afghanistan würden sich fühlen, als wenn sie in einer fremden Familie aufgenommen wären, die meint, ihr Lebensentwurf sei der bessere. Von oben verordnete Freiheit und Demokratie gibt es nicht. Das muss von innen kommen. Und wenn es Jahrzehnte oder Jahrhunderte dauert.

Sehr interessant waren für mich auch die Einblicke in den militärischen Alltag der Sowjetunion. Ich stellte viele Parallelen zur "Nationalen Volksarmee der DDR" fest. Man stelle sich einmal vor, dass man in "Feindesland" geschickt wird, um es zu "zivilisieren" und dann selbst feststellt, dass das "Feindesland" sehr viel "zivilisierter" ist als die eigene Heimat.

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Kai Bonte 14.03.2014, 12:08
4. "Man kann in Afghanistan nicht siegen"

Im Kampf war der Feind unsichtbar, beim Einkauf lief man sich über den Weg: Als junger Sowjetsoldat war Alexej Tukalkin in Afghanistan. Auf einestages erzählt er von seinem Einsatz im Kriegsgebiet, wieso der Kampf dort aussichtslos ist - und warum er am liebsten im Land geblieben wäre.

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