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Maulwurfjagd im Kanzleramt
26.04.2009, 09:23
1.

Nach Aussagen der Birthler-Behörde war Guillaume aber nicht sehr erfolgreich. Die Spione des MfS bekamen nämlich für alles, was sie lieferten, Noten. Der Super-Spion Guillaume kam aber nie über eine drei hinaus. Die schlechte Lieferung war wohl eine Rede Willy Brandts, die am Tag darauf in der Zeitung stand.
Richtig geheim, und dafür ist Guillaume wohl auch verurteilt worden, war wohl so ein Nato-Papier. Das ist aber in den Akten der Birthler-Behörde nicht auffindbar.
Der Mitarbeiter der Birthler Behörde vermutete auch etwas ganz anderes: Da war noch eine " ganz große Nummer " im Kanzleramt für das MfS tätig. Und um den zu schützen, hat das MfS Guillaume geopfert. Richtig oder falsch - ich weiß es nicht.
Richtig ist wohl eher, dass es falsch ist, was Wolf über Guillaume gesagt hat: Er habe ihn an der falschen Stelle eingesetzt gesehen. Warum hat er ihn dann nicht zurückrufen lassen?

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Kai Bonte 14.03.2014, 12:04
2. Maulwurfjagd im Kanzleramt

Es war ein Thriller der Extraklasse: Am 24. April 1974 wurde Günter Guillaume, Referent von Kanzler Willy Brandt, verhaftet. Dass die Stasi Agenten bis ins Machtzentrum schleusen konnte, stürzte die Bundesrepublik in eine Staatskrise. Verraten hatten Guillaume verschlüsselte Geburtstagsgrüße. Von Insa van den Berg

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