Forum: einestages Blogs
Schmalspur-Obama aus dem Westerwald
14.06.2008, 15:22
1.

Herr Scharping ist KEIN Pfälzer, er stammt aus dem Westerwald.
Und bei dieser Gelegenheit ... auch Frau Nahles ist auch keine Pfälzerin, sie stammt aus der Eifel.
Beide werden immer wieder gerne als Pfälzer bezeichnet, insbesondere dann, wenn man nichts Gutes über sie berichtet.

Herr Kohl und Herr Beck sind Pfälzer - in guten wie in schlechten Tagen :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
14.06.2008, 18:18
2.

Wieder einmal wird aus dem Westerwälder Scharping ein Pfälzer gemacht. Das ist aber gedankenlos und schlicht falsch. Nicht alle Rheinland-Pfälzer sind Pfälzer. Die Pfalz ist das südliche Drittel des Bundeslandes und hat eine eigene Geschichte, die insbesondere vom Nachbarland Frankreich und Bayern geprägt ist. Vor der Gründung von Rheinland-Pfalz nach dem 2. Weltkrieg wäre niemand auf die Idee gekommen, einen Westerwälder als Pfälzer zu bezeichnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
15.06.2008, 08:55
3.

>Herr Scharping ist KEIN Pfälzer, er stammt aus dem Westerwald.
>Und bei dieser Gelegenheit ... auch Frau Nahles ist auch keine Pfälzerin, sie stammt aus der Eifel.
>Beide werden immer wieder gerne als Pfälzer bezeichnet, insbesondere dann, wenn man nichts Gutes über sie berichtet.
>
>Herr Kohl und Herr Beck sind Pfälzer - in guten wie in schlechten Tagen :-)

Ganz davon abgesehen, wie hier welche Wurst in die falsche Pelle gesteckt wurde, nicht einmal alle Kopfschlächter wurden ordentlich benannt. Ärgerlich!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
15.06.2008, 15:09
4.

Genosse Schar-PING verdankte seinen Aufstieg der so genannten roten Heidi, die - obwohl sie es zu verantworten hatte, dass die SPD in dem Beziek, dem sie vorgesessen hat, von einer satten Mehrheitspartei zu einer 20-25%-Partei in den Neunzigern entwickelte - ebenfalls gegen Gerd Schröder antrat... & damit war klar, dass Genosse Schar-PING der sich freuende Dritte war! Heidi kümmert sich um die internationale Entwicklung seit knapp 10 Jahren, in denen sie - ministeriell angemessen - politisch eine 180°-Wende vollzog und zeigte, dass sie keine sozialdemokratische Ideale besessen hat und vor allem seit jeher egozentrisch ist.

Die Republik hatte Glück, dass Schar-PING kein Kanzler wurde. Die SPD hätte Schar-PING zwar überlebt; indes bestenfalls als 20%-Partei... Selbst als oberster Fahrradfahrer enttäuscht er auf der ganzen Strecke, wie die Rad-Weltmeisterschaft in Stuttgart gezeigt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
15.06.2008, 15:09
5.

Noch ein Nachtrag: In heutigen Zeiten der SPD wäre eine Beteiligung der Basis an zentralen Entscheidungen der Partei nur zu begrüssen, denn es hätte zwangsläufig eine Belebung zur Folge.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kai Bonte 14.03.2014, 11:56
6. Schmalspur-Obama aus dem Westerwald

Hoffnungsträger durch Basisentscheid? Was in den USA klappt, hat die SPD auch schon einmal probiert: Vor 15 Jahren kürte sie per Mitgliederbefragung Rudolf Scharping zum Kanzlerkandidaten. Heute wollen die Sozialdemokraten lieber nicht mehr an dieses Kapitel erinnert werden. Von Christopher J. Peter

Beitrag melden Antworten / Zitieren