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Synthiepop-Stars Alphaville: "Richtige Instrumente konnten wir nicht"
imago/ Horst Galuschka

Mit Hits wie "Forever Young" wurden die Münsteraner Marian Gold und Bernhard Lloyd 1984 über Nacht zu Stars - dabei hatten sie als sozialistisches Kollektiv angefangen. Ein Gespräch über politische Werte und Partys mit Oligarchen.

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Dieter Schmidt 18.03.2019, 21:33
10. @Frederic Furchensumpf

Krass, genau dieses Stück was sie erwähnen (The Nelson Highrise (Sector Two: The Mirror) hab ich damals auch quasi rauf und runter gehört und es war mein absolutes Lieblingslied von Alphaville. Was hab ich bei dem Stück meiner jugendlichen Sehnsucht nachgehangen, allein zu Haus... Absolute Sahne

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Sascha Dressler 18.03.2019, 22:34
11. Forever unabhängig

"Wir sind seit 1984 finanziell unabhängig". Das tut gut! Ja. Das ist der gerechte Gegenwert für die bis heute unglaubliche, immer wieder aufs Neue faszinierende Nummer "Forever young". Es sind die Akkorde, das Timing, der Text und natürlich die Stimme. Es ist ein Jahrhundertwerk, das allen erdenklichen Reichtum verdient. Wenn man es hört bleibt die Zeit stehen, ist man glücklich, traurig, aufgeregt und entspannt zugleich. Immer wieder aufs Neue. Es gehört zu den wenigen Werken, an denen man sich einfach nicht satt zu hören vermag.

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19.03.2019, 08:35
12. Hm?

Gössling/Lloyd verließ die Band vor sechs Jahren, kommt aber im Interview vor. Entweder passt da was nicht oder das Interview ist von anno dunnemals?

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David Braben 19.03.2019, 14:08
13. The Elephant in the Room

Sämtliche Hits von Alphaville stammen vom ersten Album. Alle Melodien des ersten Albums hat Frank Sorgatz ("Frank Mertens") geschrieben. Danach hat er die Band verlassen. Im Interview wird er nicht erwähnt. Zufall? Wohl kaum.
Für mich persönlich klingt das erste Marian-Gold-Soloalbum ("So Long Celeste") mehr nach Alphaville als irgendwas von Alphaville nach dem ersten Album.

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Frederic Furchensumpf 19.03.2019, 17:10
14. @tpk

Naja, Lloyd und Gold sind ja immer noch befreundet. Und ich denke, dass sie zusammen auch die Arbeiten an der erschienen Remastered-Version von Forever Young "beobachtet" haben.

@David Braben
So unterschiedlich können die Eindrücke sein - für mich ist "Afternoons In Utopia" das typische Alphaville-Album, "Prostitute" kommt da noch einmal nahe ran. Mit den neuen Sachen von Marian kann ich kaum etwas anfangen, da fehlt mir dieses "epische", was Alphaville früher ausgemacht hat. Aber ich gönne Marian seinen jetzigen Erfolg von ganzen Herzen, besonders nach den Problemen mit der Plattenfirma seinerzeit. Vielleicht macht eines Tages noch einmal etwas im alten Stil...und wenn nicht - ich habe ja die alten Alben...^^

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Stefan Bornhorst 22.03.2019, 15:30
15.

Bernhard Lloyd und Marian Gold werden auch in der Doku auf der DVD zur "Super Deluxe Edition" gemeinsam interviewt und Lloyd führt anhand von Einzelspuren vor, wie die Songs entstanden sind... spannend! Und schön zu sehen, dass die beiden offensichtlich noch gut miteinander können. Frank Mertens scheint in der Versenkung verschwunden zu sein - er wird zwar in der Doku oft erwähnt, aber ein Interview mit ihm gibt es leider nicht.

Schade, dass das "Afternoons In Utopia"-Album bei der Band nicht besonders gut wegkommt... Mag sein, dass das eine schwierige Produktion war (Riesenbudget wegen des Erfolgs von "Forever Young"), aber musikalisch ist das Album sowas von ausgefuchst... ganz großartig! :)

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