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Tod von Gudrun Burwitz: Himmlers Tochter "Püppi" - Nazi bis zuletzt
AP

Mit 88 Jahren ist Gudrun Burwitz offenbar gestorben. Die Tochter von Heinrich Himmler, Reichsführer SS, half bis ins hohe Alter Nazi-Verbrechern. In den Sechzigerjahren beschäftigte der Bundesnachrichtendienst sie als Sekretärin.

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Katja Kondziella 29.06.2018, 19:49
1. Nachkriegsgeschichte pur

..... Rente hat sie sicher auch bezogen für ihren Dienst an der Öffentlichkeit.
Es wäre Zeit für ein personenbezogenes Gesamtbild des Nachkriegsdeutschland! Wieviele Familien profitieren noch heute von den Schandtaten ihrer Vorfahren?

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aleksandar mihailov 29.06.2018, 20:32
2. Na und

Wenn die Dame meint, es sei richtig dann ist es so. Solche Menschen kam man nicht ändern.
Wichtig ist überhaupt die Geschichte richtig zu lernen, nicht das pseudo aus der Schule, und nur hitler war schuld.

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Michael Graw 29.06.2018, 20:34
3. Tragisch und bezeichnend!

Bei Fundamentalisten mit ihren frühkindlichen Prägungen und späteren Verdrängungsleistungen gelingt wohl selten eine Resozialisierung oder hier gar Entnazifizierung. Ähnlich problematisch dürften auch andere kulturelle Prägungen wirken. Und das Wegschauen der politisch Verantwortlichen hat auch hier die Nischen zur Pflege des Nazi-Gedankengutes wachsen lassen.

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Andreas Pompe-Sagner 29.06.2018, 20:41
4. Jetzt ist sie weg

und kommt nie mehr wieder. Wie schön ist das denn?!!!

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Winfried Schneider 29.06.2018, 20:43
5. Eigentlich sollte ich sprachlos sein

Bin es aber nicht!!!
Normalerweise gehört der Laden (BND) aufgelöst.
Wir können doch für unserem guten Geld alle infos kaufen.
Da brauchen wir diese trüben Tassen doch nicht. Siehe Handy Merkel ect.
Und München bekommt zusätzlich Bauland.

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Martin Beck 29.06.2018, 20:50
6. Merkwürdiger Artikel

Schon nach wenigen Zeilen drängt sich der Nazibegriff "Sippenhaft" auf. Ja, fragt man sich, hätten sich die Kinder von Naziverbrechern alle aufhängen oder ertränken sollen? Was für eine unmenschliche Haltung.

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Till Neumann 29.06.2018, 21:05
7. Was, bitte...

....soll bei der Diskussion zum Tod einer, sagen wir, ziemlich kontrovers betrachteten Person herauskommen? Kein liberal gesinnter Mensch wird sich hinstellen und sagen, wir haben ihr schon immer den Tod gewünscht. Denn damit würde man sich mit der Ideologie derjenigen gemein machen, die politische Gegner als Todfeinde ansehen. Weniger liberale Leute werden es nicht tun, weil sie Sympathien für die unsägliche, verbrecherische Grundeinstellung der Verstorbenen und vor allem ihres Massenmörder-Vaters haben. Erst recht nicht gut.

Für mich ist klar: Selbst bei einer offenbar verblendeten und wahrscheinlich durch gehirnwäscherische Erziehung im Dritten Reich endgültig verkorksten Person wünsche ich nicht aktiv deren Tod (ebensowenig wie bei aktuellen Politikern der autokratischen Sorte...jedenfalls solange sie halbwegs legitim gewählt sind). Aber wenn's dann auf biologische Weise ohne externes Zutun trotzdem passiert, heuchle ich kein Bedauern. Sondern ich begrüße die Chance eines Neuanfangs. Jeder aktive oder sonst dauerhaft verbohrte Nazi weniger ist ein Fortschritt, wenn mir auch der Weg einer Einsicht und Bekehrung lieber wäre als der Tod jener Person. Was diese selbst angeht: Meinetwegen möge sie in Frieden ruhen, wenn man an so etwas glaubt. Ich tue es nicht.

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Hans-Peter Hoffmann 29.06.2018, 21:06
8. Keine Sippenhaft

Dass Gudrun Burwitz Himmlers Tochter war, dafür kann sie ja nichts und deshalb ist ihr dafür kein Vorwurf zu machen. Sippenhaft gibt es in Deutschland nicht und das ist gut so und soll auch so bleiben. Auch bezüglich ihrer ideologischen Ausrichtung als junges Mädchen ist ihr kein Vorwurf zu machen. Es wäre erstaunlich, wenn sie sich, streng im Sinne des Hitlerschen Nationalsozialismus erzogen, damals anders geäußert hätte.
Was man ihr vorwerfen kann, ist ihre in den Folgejahren bis zu ihrem Tod vorhanden gewesene Uneinsichtigkeit zur Stellung ihres Vaters im faschistischen Verbrecherstaat. Auf Grund der nach dem Ende des Dritten Reiches ans Tageslicht gekommenen schrecklichen Fakten, die auch ihr bekannt geworden waren, wäre eine kritische Haltung zu diesen Verbrechen durchaus möglich gewesen. Aber sie wollte das nicht! Das kann und sollte man ihr vorwerfen!
Aber warum eigentlich sollte sie ihre Meinung aufgeben, wurde sie doch de facto von offiziellen BRD-Diensten und unbehelligt in der BRD wirkenden Seilschaften alter SS- und Gestapo-Kameraden in all den Jahren materiell und moralisch unterstützt. Antikommunismus war damals Staatsdoktrin, die sie aus besten Kräften unterstützte.

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Thomas Kapitke 29.06.2018, 21:09
9.

Das Alter passt ja zur Gesinnung. Ein 'Ruhe in Frieden' erspar ich mir gerne.

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