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Vorgetäuschte Morde: Die Scheintoten
AFP

1982 simulierte ein rumänischer Schriftsteller und Dissident seine Entführung und Ermordung. Monate später tauchte er wieder auf. Die Geschichte eines abenteuerlichen Agententhrillers - die plötzlich wieder aktuell ist.

Karl Masuhr 01.06.2018, 10:36
1. Totstellversuche und Totstellspiele

Solche Täuschungsversuche und Totstellversuche sind bei Mensch und Tier nicht ungewöhnlich. Mit Geduld kann man Katzen, Hunden und Elefanten beibringen, sich auf Befehl totzustellen. Dass ein spektakulärer Totstellversuch vorteilhaft sein kann, brauchen Insekten und Spinnen nicht zu lernen, da der spontan inszenierte Scheinselbstmord seit Urzeiten Schutz vor Fressfeinden bietet. Das berühmteste Totstellspiel wurde von Molière beschrieben und inszeniert: Le malade imaginaire. Der eingebildete Kranke fragt sich, wie seine Familie reagieren würde, wenn sie ihn – wie tot – auffände. Doch diesen aufschlussreichen Totstellversuch überlebt der Autor und Schauspieler Molière, der die Paraderolle selbst verkörpert, nicht.

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Erich Ziegler 01.06.2018, 17:21
2. Vertrauen in poroschenko und hrojsman ist weg

Unter dem nicht besonders befähigten Präsidenten Janukowytsch stieg die Wirtschafts-leistung der Ukraine von 2.983 auf 3.969 USD pro Kopf. Unter dem jetzigen Präsidenten Poroschenko ging sie auf desaströse 2.821 USD zurück.
Erfolgreich sind nur die Korruption und die Prostitution.

Mit der makabren und geschmacklosen Schmierenkomödie um den vorgetäuschten Tod des Journalisten Babtschenko hat die Maidan-Regierung die letzte Glaubwürdigkeit und die letzte Chance auf eine Wiederwahl 2019 verloren.

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Bastian Schubert 04.06.2018, 10:00
3. Es muß nicht immer Kaviar sein

im Roman "Es muß nicht immer Kaviar sein" von Johannes Mario Simmel musste die Hauptperson Thomas Lieven, der als Doppelagent tätig war, sterben um wieder unbehelligt leben zu können.

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