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Zelten auf dem Mars
Ralf Bülow 28.07.2008, 15:40
1.

Ich glaube, der Artikel liefert einen verzerrten Überblick, indem er Visionen mit "NASA" abstempelt, die nicht in der - eher vorsichtigen - Raumfahrtbehörde entstanden. Die meisten Zukunftsideen kamen wohl von Firmen, Pro-Space-Gruppen, Uni-Instituten, Einzelforschern und Computergrafikern. Bestes Beispiel war Gerard O'Neill, der seine Weltraumstädte nicht im Dienst der NASA, sondern als Professor in Princeton entwarf. Die NASA rührte sich vor allem dann, wenn "die da oben" es wollten, z.B. bei der Marsflug-Studie von 1989, die vom Weißen Haus angeregt wurde.

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Harald Kucharek 28.07.2008, 18:53
2.

Deadalus war keine NASA-Studie, sondern wurde von der British Interplanetary Society erstellt. Siehe z.B. http://en.wikipedia.org/wiki/Project_Daedalus

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29.09.2009, 13:23
3.

Ich halte es für unfair, Visionen als Fantastereien lächerlich zu machen. Diese Projekte, so fantastisch sie auch sind, könnten mit den finanziellen Mitteln und dem technischen Knowhow, das in den Krieg fließt, locker bewältigt werden. Unsere Prioritäten sind aber dergestalt, dass wir uns lieber gegenseitig umbringen.

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Kai Bonte 14.03.2014, 11:59
4. Zelten auf dem Mars

Per Lift ins All, Reisen auf Atombomben, eine Eigentumswohnung im Orbit: Mit abstrusen Visionen macht die Nasa seit ihrer Gründung vor 50 Jahren Werbung in eigener Sache. einestages zeigt die spektakulärsten Phantastereien der US-Raumfahrtbehörde - und was aus ihnen wurde. Von Alexandra Eul

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