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Achilles' Verse: Wenn Laufen zur Sucht wird
Corbis

Läufer gelten als Zierde der Leistungsgesellschaft: fleißig, erfolgshungrig, topfit. Unsinn, sagt Wunderathlet Achim Achilles. Manche Sportsfreunde mutieren zu essgestörten Soziopathen.

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chichawa 28.10.2014, 16:16
1. Sehr gut

getroffen unsere egozentrische Lebensgemeinschaft!

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vevi 28.10.2014, 16:23
2. Wie arrogant und unfair

"Und man muss natürlich anerkennend nicken, wenn mäßig trainierte Meilensammler ihr CO2-Konto überziehen, um sich in einer erbärmlichen Zeit und im politisch korrekten Klimaschutz-T-Shirt durch den New-York-Marathon zu schleppen."

Ich kann kaum glauben, dass ein Läufer so einen dämlichen Kommentar schreibt. Die persönliche Zeit eines Marathonläufers als "erbärmlich" zu bezeichnen, hat mit Sportsgeist nicht das geringste zu tun.

Jeder, der eine solche Distanz schafft, zeigt Ausdauer, Durchhaltevermögen und eine enorme Disziplin. Jemanden herabzuwürdigen, bloß weil die eigene Leistung besser ist, das ist Limbo-Niveau.

Ich habe mir diese komische Kommentarseite heute zum ersten und letzten Mal durchgelesen.

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misterknowitall 28.10.2014, 16:37
3. Falsch verstanden

Zitat von vevi
"Und man muss natürlich anerkennend nicken, wenn mäßig trainierte Meilensammler ihr CO2-Konto überziehen, um sich in einer erbärmlichen Zeit und im politisch korrekten Klimaschutz-T-Shirt durch den New-York-Marathon zu schleppen." Ich kann kaum glauben, dass ein Läufer so einen dämlichen Kommentar schreibt. Die persönliche Zeit eines Marathonläufers als "erbärmlich" zu bezeichnen, hat mit Sportsgeist nicht das geringste zu tun. Jeder, der eine solche Distanz schafft, zeigt Ausdauer, Durchhaltevermögen und eine enorme Disziplin. Jemanden herabzuwürdigen, bloß weil die eigene Leistung besser ist, das ist Limbo-Niveau. Ich habe mir diese komische Kommentarseite heute zum ersten und letzten Mal durchgelesen.
Der Ansatz war eher, dass der Autor fragt, warum jeder Freitzeitsportler unbedingt nach New York muss, um dort mit den Massen einen Marathon zu absolvieren, den sie genauso auch in z.B. Berlin absolvieren könnten und dann noch verlogen mit einem Klima-T-shirt auf die Erderwärmung hinzuweisen, und selber mit der Reise dazu beigetragen zu haben.
Ich persönlich halte es für absoluten Unsinn, so eine Stecke zu laufen. Es gibt doch Fahrräder......da wären auch alle viel früher wieder zu Hause.

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tiger56 28.10.2014, 16:50
4. herzlichen Dank

auch beim Laufen lässt es sich verlaufen... Ehrgeiz kann blind machen... ; 0))).

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thomas.d. 28.10.2014, 16:53
5. Hallo A.H.aus U.

........erkennst Du Dich in diesem bitterbösen Bericht der aus dem Leben gegriffen ist wieder?

Gruß an alle Endorphinjunkies:

Hinter jeder großen Leistung steckt ein großes Defizit

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vevi 28.10.2014, 16:59
6. Trotzdem daneben

Zitat von misterknowitall
Der Ansatz war eher, dass der Autor fragt, warum jeder Freitzeitsportler unbedingt nach New York muss, um dort mit den Massen einen Marathon zu absolvieren, den sie genauso auch in z.B. Berlin absolvieren könnten und dann noch verlogen mit einem Klima-T-shirt auf die Erderwärmung hinzuweisen, und selber mit der Reise dazu beigetragen zu haben.
Mir ist die Intention des Autors schon klar, er hätte das aber auch auf weniger despektierliche Art zum Ausdruck bringen können.

Wenn ich als Freizeitsportlerin den New-York-Marathon laufen will, ist das nicht weniger berechtigt als wenn andere in ihrem Urlaub nach Fernost fliegen, um sich an den dortigen Stränden in der Sonne zu aalen.

Freude und Lust eines Hobbysportlers herabzuwürdigen ist nicht eben das, was ich mir unter einer geistreichen Kolumne vorstelle.

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manni.baum 28.10.2014, 17:05
7. Sie haben recht

Zitat von chichawa
getroffen unsere egozentrische Lebensgemeinschaft!
aber nicht zuviel loben sonst nennt er sich "Wunderdenker" statt "Wunderathlet".

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bubabo 28.10.2014, 17:05
8. nee, nee

ein grantelnder Achilles/Hajo erkennt, dass die "sub4" unerreichbar bleibt und fängt an nachzutreten.
Wann kommt das Nordic-Walker-Outing?

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static2206 28.10.2014, 17:06
9. Was für ein völliger Quatsch

Ich war ein Paradebeispiel für Faulheit und ich habe es nur meiner Genetik zu verdanken gehabt, dass ich nicht an Übergewicht gelitten habe. Bis mich eine Zivilisiationskrankheit zum Umdenken gebracht hat. Ich treibe seit über einem halben Jahr Sport und ja das Trainingsprogramm ist hart und alles andere als angenehm. Aber es macht Spaß kleine Erfolge feiern zu können und immer wieder seine Grenzen verschieben zu können. Und nach dem Training und in der trainingsfreien Zeit fühlt man sich einfach besser als vorher. Automatisch hab ich auch etwas mehr auf die Ernährung geachtet. Weniger Zucker, weniger Alkohol, weniger Fastfood. Dafür mehr Obst und Gemüse. Aber weder gestalte ich mein Training so, dass ich vor völliger Erschöpfung zusammenbreche noch ernähre ich mich nur noch von Haferflocken. Und ich denke die meisten machen es genauso. Weil es Spaß macht, weil man sich gut fühlt und das Negative in unserem Büroalltag geplagten Leben entgegen wirkt. Und es ist völlig normal, dass man viel über die Dinge redet, die man gern macht. Es mag nerven, aber das macht der Briefmarkensammler, der Modelpanzerbauer usw auch.

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