Forum: Gesundheit
Achtsamkeit: "Es ist eine leise Revolution im Gange"
Marco Gierschewski

"Viele Menschen laufen auf Autopilot", sagt Andreas de Bruin. Der Psychologe lehrt Achtsamkeit und Meditation. Er ist überzeugt, dass beides nicht nur Einzelnen gut tun, sondern die Gesellschaft bereichern.

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HH1960 28.12.2016, 21:17
50. Meditation hat mit Esoterik nichts zu tun.

Das hat doch mit Esoterik wirklich nichts zu tun. Meditation ist eine Jahrtausende alte Technik, genau wie Yoga. Darüber hinaus ist Meditation am Anfang sehr schwer - versuchen Sie doch mal nur drei bis fünf Minuten ein einziges Bild vor ihrem geistigen Auge zu halten und nebenbei nicht an tausend andere Dinge zu denken.

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Holda 28.12.2016, 21:25
51. AOK und DRV

Zitat von TS_Alien
Alter Wein in neuen Schläuchen, dazu die typischen esoterischen Einflüsse. Schon ist eine neue Bewegung entstanden. Mit der kann man sicher viel Geld verdienen. Wie mit den vielen Bewegungen vorher. Man kann auch ohne diesen Hokuspokus abschalten. Indem man abschaltet. Wer das ohne Hilfe nicht schafft, wird es auch mit Hilfe nicht schaffen. Dann macht man den ganzen Hokuspokus mit und erreicht wenig bis nichts. Und gibt Geld aus und verliert Zeit. Und ist zusätzlich noch frustiert. Bravo!
geben gerne Geld aus, damit Menschen Achtsamkeit erlernen. Nennt sich dann REHA oder Psychotherapie. Und das machen die nicht, weil das so schönes Geldausgeben ist, sondern weil es auf die Dauer billiger kommt.
Ihre Annahme, dass Psychoedukation wirkungslos sei, ist substanzlos und völlig unbegründet.

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Holda 28.12.2016, 21:45
52. Welch ein Geschwafel!

Zitat von melnibone
Alles Darunter. Sie haben wirklich keine Ahnung über die prekären Verhältnisse in dieser Republik. Wohin wollen Sie. Mein Gesellschaftliches Standing ist so fern ... Ich habe nichts von Lohntabellen oder ihren ´Phantasiegebirgen´ geschrieben. Sie können es einfach nicht! Auch mein Niveau ... ich entschuldige mich auf so eine ´kapitalistische´ ´Behelfszange´ überhaupt zu antworten. Ich verdiene keinen Euro. Mir geht es gut. Und zuvor habe ich keinen Bockmist verzapft. Der Herr Holda ... hat Zeit für seine Hülsen; bar jeder gesellschaftstauglichen Reflektion. Macht er denn überhaupt etwas? Arbeitet der aus Versehen? Und hat weiterhin keine Ahnung ... über die Lebenswirklichkeiten in dieser Republik. Laut neuestem Armutsbericht ist jeder Dritte ... Arm Sie haben sich jede Kapitalismuskritik redlich mit ihrer Person verbunden verdient. ...Der Erzieher mit Zweitjob ... finanziert die halbe Welt. So einen Schwachsinn habe ich selten gelesen! Ich habe nun einfach keine Lust mehr auf Sie ... zumal Sie mir als nicht wahrnehmungsfähig erscheinen. Soll ich ihnen, mit der Vermittlung eines Therapeuten helfen? Sie wissen doch ... ich helfe wo ich kann.
Ja, der Armutsbericht... Wissen Sie überhaupt, was da drin steht? Wie die Armut bei uns zu Stande kommt?
An der Stelle fordere ich Sie auf, ihre Behauptung der Häufung von Zweitjobs in den sozialen Berufen mit Zahlen zu belegen. Wohlgemerkt: Zahlen derer, die trotz Vollzeitstell (37,5 - 40 h Stelle) noch einen Minijob machen, oder gar einen zweiten voll sozialversicherungspflichtigen Job.
Dann garnieren Sie das Ganze noch mit ein paar Zahlen, was diese Leute so brutto verdienen, und vergleichen dann das mal mit anderen Geringverdienern. Sagen wir mal: Gabelstaplerfahrer in Leiharbeit, etc...
Und vergleichen Sie das mal mit Stellen im Einzelhandel. (Das ist, Konzern-abhängig) ein weiter Bereich.

Und: ich zweifele nicht an Ihrer Aussage, dass Sie nichts VERDIENEN. Aber die Frage ist doch, ob Sie von Luft und Liebe leben können. Und wo die herkommen...
Mich als kapitalistische "Behelfszange" titulieren zu wollen, ist auch völlig substanzlos. Einfach mal ein paar von meinen sonstigen Beiträgen lesen.

Nun, wie schon gesagt: belegen Sie Ihre steile These von den Geringverdienern in Vollzeit im Sozialbereich...

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der_eingeweihte 28.12.2016, 22:50
53. Mehr Sex, bitte!

"Wenn Generäle besseren und mehr Sex hätten, gäbe es weniger Kriege!" und das gilt auch für die übrige Bevölkerung. Ein richtig guter Orgasmus erzeugt das gleiche im Kopf, wie eine Meditation. Die Zeit die ich mir für diese Begegnung mit meinem Partner(In) nehme, finde ich besser investiert. Nachzulesen auch im neuesten Buch von Niels Birbaumer und Jörg Zittlau: "Denken wird überschätzt. Warum unser Gehirn die Leere liebt". Ich liebe diese Leere! :-)

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B!ld 28.12.2016, 22:58
54. wer es sich leisten kann ...

Achtsamkeit kann ich mir leisten, seitdem ich als Zivilisationskrüppel etwas Rente bekomme, und zum ersten mal darauf achten darf, was mich fertig macht, und was nicht. Vorher wurde mir mein Leben lang lautstark gepredigt, dass es sich Faulheit nennt, und wurde mit sicherer Armut, Hunger und Obdachlosigkeit belohnt.

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upalatus 28.12.2016, 23:48
55.

Um "...mit der Hektik des Alltags besser umzugehen..."? Der Hektikfaktor bleibt also unangetastet, geübte Meditation/Achtsamkeit dienen als Heftpflaster, Gegengewicht? Wenn die Hektik zunimmt, einfach mehr Meditieren/Achtsamkeitsübungen? Warum fahre ich nicht einfach angemessen und langsamer Karussell und brauch dann kein Antiübelkeitsmittel mehr?

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citi2010 29.12.2016, 03:23
56. Meditation ist eine Praxis...

... und keine Wissenschaft. Sie sollte nicht Gegenstand von Information, Forschung, Lehre (über die Praxis hinaus) sein. Für mich quillt aus jedem zweiten Satz dieses Mannes sein übergroßes Ego. Das Gegenteil von einem spirituellen Menschen.

Transformation ist das Thema, nicht Information.

Das ist wie mit der Musik. Musik wird von Musikern gemacht, nicht von Forschern oder in Lehrveranstaltungen. Musiker müssen vor allem eines, üben. Verständnis für Musik ist zweit- oder drittrangig.

Ich betreibe Yoga und Meditation nun seit 20 Jahren. Ich begegne 'Lehrern', die vor 3 Jahren ein Teacher's Training irgendwo gemacht haben und nun 'workshops' geben, Bücher veröffentlichen und sich für große Lehrer halten.

Auf diesem Weg begegnet man vielen Egos.

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citi2010 29.12.2016, 03:29
57. Üben ist der einzige Weg

Forschung ist in dieser Hinsicht völlig nutzlos. Auch theoretische Auslassungen darüber. Besonders schlimm fände ich wenn Meditation und Spiritualität in Universitäten über reine praktische Anleitung hinaus irgendeine Stellung bekommt und dazu auch noch geforscht wird.

Dann sitzen dort Menschen in Hörsälen und schreiben irgendwelche Notizen.

Nein - suchen sie sich einen Meditationslehrer und eine Richtung (Zen ist sicherlich die härteste Form, auch Yoga ist Meditation - Thich Nhat Han hat diverse simple Methorde) und üben sie.

Das einzige was es zu erforschen gilt erforscht man in der Meditation selbst. Dazu braucht es lediglich die Anleitung zur Meditation und die Disziplin bzw der Wunsch sich dieser Praxis zuzuwenden, und zwar regelmässig.

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citi2010 29.12.2016, 03:37
58.

Zitat von Holda
verstehen Sie leider gar nichts! Herr de Bruin gibt ein paar Antworten auf Fragen. Nun, vielleicht ist das Interview auf seine eigenen initiative zu Stande gekommen, aber was hat das mit Marketing zu tun? Bitte erklären Sie einmal in ein paar kurzen Sätzen, was in Ihren Augen "Marketing" ist. Bitte, ohne zu faseln!
Ich bin zwar nicht der Addressat ihres vorherigen Dialoges, aber auch mir - als jemand der seit 20 Jahren Yoga und Meditation übt - wird unwohl bei Menschen wie diesem 'self promoter' und Geschäftemacher.

In den Worten dieses Mannes spüre ich wenig Weisheit.

Er mag zwar die Kraft der alten Techniken erkannt haben aber nicht ihr Wesen.

Die Erfinder von Meditation, die legendären Richis die vor 5000 Jahren im Himalaya diesen Weg begründet haben sollen, haben nicht das Wesen der Meditation erforscht - sondern das Wesen des Seins, der Seele, des Spirits. Sie haben sich selbst, ihr Inneres erforscht und dabei auch das Wesen der Welt entdeckt.

Davon ist der akademische, materialistische Ansatz dieses 'Professors' weit entfernt.

Universitäten sind der falsche Ort hierfür. Dieser Mann ist der falsche Mann.

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citi2010 29.12.2016, 03:42
59.

Zitat von sonnemond
Für den Einstieg in die Meditation (und für Fortgeschrittene) ein kleines Büchlein "Das Orangene Buch" von Osho, etwa vor 40 Jahren zum ersten Mal erschienen. Obwohl ich mich viel mit dem Thema beschäftige und viel praktiziere, habe ich seit Jahrzehnten noch nichts besseres gefunden. Noch ein Tipp: "Zen im Alltag" von Charlotte Yoko Beck. Etwa 1990 erschienen. Wunderbares Buch für die Achtsamkeit im Alltag. Finde ich bisher auch unübertroffen. So viel Klugheit, Verständnis und Humor!
Schöne Empfehlungen.

Aber am besten sind nicht Bücher sondern Üben.
Das Problem der Bücher ist, dass sie - auch physisch - suggerieren, man habe sich nun etwas angeeignet.

Doch auch das beste Buch zu Musk macht aus mir keinen Musiker.

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