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ADHS: Hamburger Kinder bekommen am meisten Methylphenidat
DPA

Trauriger erster Platz für Hamburgs Schulkinder: Im Bundesvergleich schlucken sie am meisten Medikamente gegen das Zappelphilipp-Syndrom ADHS, so der Verband der Ersatzkassen. Rheinland-Pfalz und Bremen belegen Platz zwei und drei. Kritiker beobachten die Entwicklung mit Unbehagen.

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Tobsen666 05.08.2013, 16:32
160. @ Nevermeind: Nicht schon wieder!

Zitat von Nevermeind
Vor allem ist es Einstigesdroge fuer Schlimmeres. Kein Mensch putscht sich ein Leben lang auf - bei Ritalinkonsumenten kommt irgendwann Heroin auf den Tisch.
Nevermeind, bitte tun sie uns allen einen Gefallen und "beglücken" sie mich und die Mitforisten nicht schon wieder mit Ihren kruden, durch Fakten nicht zu belegenden, weil falschen Aussagen. Es nervt einfach nur noch.

Man muss das Thema AD(H)S sehr viel differenzierter sehen, als es viele hier tun. Es mag z.T. sicherlich zu häufig diagnostiziert werden, für die tatsächlich Betroffenen ist Methylphenidat jedoch ein Segen.

Weiterhin sollten sich die Gegner mal mit der Pharmakodynamik des Methylphenidats bei betroffenen Patienten auseinandersetzen, das hat mit der Wirkung von anderen Amphetaminderivaten, die als Droge konsumiert werden, nichts gemein.

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Franz Josef Neffe 06.08.2013, 16:27
161. ADHS - Alle Dummen haben´s schwer

Akzeptiert habe ich als Ich-kann-Schule-Lehrer Ritalin & Co. bisher immer dann, wenn die beteiligten Eltern, Pädagogen, Therapeuten, Ärzte usw. dieselbe Dosis nehmen wie das Kind. Solange sie das nicht tun, können sie nicht aus der Praxcis mitreden.
ADHS heißt in der Ich-kann-Schule: Alle Dummen haben´s schwer.
Bei Problemen sind alle Beteiligten herausgefordert, ihren GEIST zu entdecken und a) mit den eigenen und b) mit fremden Kräften sehr viel genauer umgehen zu lernen. Dass dies praktisch möglich ist, habe ich u.a. mit meiner Diplomarbeit über Autosuggestion + Schule und meiner sonderpäd. Hausarbeit über Autosuggestion und Hyperaktivität aufgezeigt.
ADHS ist ja mitnichten nur ein Problem der Kinder, denen man dieses Problem bescheinigt. Statt immer nur an diesen Kindern rumzumachen,m wird es höchste Zeit, das KÖNNEN der übrigen Beteiligten mal auf ein nennenswertes Niveau zu heben.
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe

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lilithmoon 10.09.2013, 18:21
162. hausgemacht

In meinem Bekanntenkreis gibt es auch ein Ritalinkind und wieso? Weil die Eltern es nicht erziehen sondern dies durch Playstation und co passiert. Kinder haben davor nichts zu suchen! klare Grenzen, gesundes Essen und draußen spielen dann hat es sich auch mit den aufmüpfigen und hibbeligen Zwergen, die sofort in den Zombiemodus schalten sobald der Fernseher an ist.

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dscs 14.09.2013, 21:49
163. Bei Methylphenidat(hydrochlorid) besteht keine Suchtgefahr

Zitat von sysop
Trauriger erster Platz für Hamburgs Schulkinder: Im Bundesvergleich schlucken sie am meisten Medikamente gegen das Zappelphilipp-Syndrom ADHS, so der Verband der Ersatzkassen. Rheinland-Pfalz und Bremen belegen Platz zwei und drei. Kritiker beobachten die Entwicklung mit Unbehagen.
Hallo,

ich möchte ihnen klar machen, dass Methylphenidat keine Suchtwirkung hat. Ich bin 17 Jahre und nehme das Medikament schon jetzt 12 Jahre, jetzt auf 54 mg. Ich vergesse das Medikament sogar häufig zu nehmen. Methylphenidat gehört zu den Stoffen der Opiatgruppe, die keine Suchtwirkung haben, auch auf langen Zeitraum gesehen. Das Medikament hat mir sehr geholfen, mein Leben hat sich deutlich verbessert. Ohne Methylphenidat hätte ich niemals Klavier spielen können, oder gar schön schreiben können.
Ich finde es unverschämt über Dinge zu urteilen, von den man selbst keine Ahnung hat. Wenn Sie solche Artikel kommentieren, sollten sie wissen, dass sie damit Patienten wie mich damit kränken und sehr verärgern.
Danke schön

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chrome_koran 12.01.2014, 22:28
164.

Zitat von dscs
Methylphenidat gehört zu den Stoffen der Opiatgruppe, die keine Suchtwirkung haben, auch auf langen Zeitraum gesehen.
Bei allem Respekt, das ist Unsinn. Methylphenidat ist kein Opiat. Auch kein Opioid.

Dass es in therapeutischer Anwendung keinerlei suchterzeugende Wirkung hat, ist allerdings wahr. Wer das Gegenteil behauptet, hat schlicht keine Ahnung oder gehört einer „antipsychiatrischen“ Sekte an. Tertium non datur.

Jedem steht es natürlich frei, MPH zu überdosieren (nicht ganz einfach bei den heutigen Darreichungsformen) und es somit zu missbrauchen. Nur: in diesem Fall würde ich sagen, wem es danach ist, der besorge sich besser Crystal auf dem freien Markt. Wesentlich billiger und kickt ohne Aufwand.
Methylphenidat wirkt wie gewünscht ausschließlich bei AD(H)S-Betroffenen! Das ist ähnlich wie mit den Antidepressiva –*die wirken auch nur bei Menschen, die eine klinische Depression haben, und auch dann erst nach gewisser Zeit. Bei Menschen ohne Depression ist die Wirkung äußerst unangenehm.

Aber Hauptsache, die Stammtischgesellschaft hat was zu bespucken, nicht wahr… Wer braucht schon Ahnung, wenn Meinung ausreicht.

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alexanders1 14.01.2014, 15:12
165.

Diese seltsame Entwicklung. Große Frage ist ja ob die Krankheit immer mehr Auftritt uns Ursachen hat welche mit der heutigen Umwelt zusammenhängen oder ob es diese Diagnose früher einfach nicht gab und es normal war wenn Kinder unruhiger waren (vor allem weil man früher mehr auslauf hatte) Es gibt mittlerweile viele Theorien, mein Sohn war deshalb auch schon bei http://www.geopathologie.ch in behandlung die die Ursachen in Erdstrahlung sehen. Meiner Meinung nach nicht wirklich eine Lösung aber als vater lässt man ja nichts unversucht. Besser als einfach nur Symptome zu bekämpfen.

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