Forum: Gesundheit
Alkohol, Medikamente, Glücksspiel: So süchtig ist Deutschland
Frank Rumpenhorst/ DPA

Das Jahrbuch für Sucht listet auf, wie abhängig die Menschen in der Bundesrepublik sind. Es zeigt: Nicht illegale Drogen sind das Hauptproblem. Jeder sechste Erwachsene gilt als Risikotrinker.

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Spiegelleserin57 17.04.2019, 17:39
20. wen wundert das eigentlich...

Alkohol wird bisher heute in allen Gesellschaftsklassen getrunken.
Es gibt Wahlplakate wo sich Politiker , vornehmlich aus Bayern mit Bierhumpen brüsten.
Medikamente wie Aufputschmittel sind bei den Leuten weit verbreitet die eben Maximalleistungen bringen wollen und es einfach nicht schaffen....verbreitet in der Managerebene.
Glücksspiel gab es schon immer und das Klientel auch dazu, nichts Ungewöhnliches.
Solange alles von den Politiker geduldet und selbst mitgemacht wird , wird sich da auch nichts ändern.

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barklug 17.04.2019, 17:41
21. @2

Das mit dem Koks haben Sie bloß nicht mitbekommen...

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rechnerstrom 17.04.2019, 17:43
22. Glücksspiel Anstieg?

Sehe ich das richtig, dass ein Zuwachs von 10 Mio. von 46,29 Mrd. auf 46,30 Mrd. in 5 Jahren als Anstieg verkauft wird? Inflationsbereinigt ist das ja wohl eher ein Rückgang. Und zwar um ca. 5,5% bei einer mittleren Inflationsrate von 1,1% in den letzten 5 Jahren.

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im_ernst_56 17.04.2019, 17:44
23. Es kann nicht genug Süchtige geben

Was Sucht ist, definieren die Suchtforscher. Wer jeden Tag eine Flasche Bier (0,5 l) trinkt, ist ein Risikotrinker und damit potentiell süchtig. Da gibt es natürlich schnell Millionen von Männern, die sich schnellsten einer Suchtbehandlung unterziehen sollten. Bei unseren südlichen Nachbarn gilt vermutlich das Gläschen Rotwein am Abend (das mehr Alkohol enthält als 0,5 l Bier) immer noch als Kulturgut (wo doch schon in der Bibel vom Wein die Rede ist) und die würden sich vermutlich mit einem Jahrbuch für Sucht dieser Art den Allerwertesten abwischen. Und macht nicht auch Lottospielen süchtig? Dann sollte man ganz dringend die Verkündung der Lottozahlen aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen verbannen. Und alle Filme in den Alkohol konsumiert und geraucht wird.

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ddcoe 17.04.2019, 17:44
24. @18. Nicht ganz

Als Raucher schâdige ich nur mich. Durch das Saufen werden erhebliche Unfälle verursacht. Egal, ob im Verkehr, bei der Arbeit oder auch privat. Das kostet uns alle sehr viel Geld. Sie erkennen den Unterschied?

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im_ernst_56 17.04.2019, 17:51
25.

Zitat von uhrentoaster
Eine häufig verwendete Droge wurde anscheinend übergangen: Das "Smartphone".
Meine Vermutung: Weil auch die Suchtforscher ohne dieses Gerät nicht auskommen und sich deshalb schwer damit tun, die Zeit am Smartphone pro Tag zu definieren, ab der man als abhängig gilt. Dann würde sich nämlich die Frage stellen, ob die Zeit am Tablet-PC oder Laptop zur Zeit am Smartphone addiert werden muss. Wenn man dann auf eine Süchtigenquote von annähernd 95% kommt, nimmt vielleicht niemand mehr das Jahrbuch ernst..........

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ddcoe 17.04.2019, 17:53
26. Warum

werden nicht einfach Mal die Kosten erfasst - inklusive verursachten Unfälle, die durch den Suff entstehen? Ich vermute, weil man einfach Angst vor dem Ergebnis hat. Es könnte ja sein, dass man mit dem Rauchen das falsche Übel bekämpft hat? Weil auch wer nur zu Hause säuft - er verursacht die Allgemeinheit Kosten, wie das Rauchen auch. Aber das eine verteufeln und für das Andere im Bierzelt selbst Werbung machen? Albern und lächerlich.

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leser_gestuetzt 17.04.2019, 17:54
27.

Ein halber Liter Bier pro Tag ist keine Sucht, aber der tägliche Joint bei anderen ist Sucht, nicht wahr?
Wer JEDEN Tag ohne jegliche Ausnahme Alkohol zu sich nimmt, hat mE schon ein Problem, denn er ist Wirkungstrinker.
Leider kenne ich auch kluge Menschen, die den Stress im Job nicht mehr ohne Alk bewältigen können, und da reden wir dann oft sogar von 5 halben Litern JEDEN Tag. Diese Menschen machen sich kaputt, und auch deren Familien.
Wer mit 'nem halben Liter täglich anfängt, der hat vielleicht irgendwann auch mehr.

Ich verzichte gerade während der Fastenzeit komplett auf Alkohol. Natürlich musste auch ich mich währenddessen oft rechtfertigen, zumindest erklären. Sowas nervt gewaltig.
Zum Glück gibt es jedoch mittlerweile auch sehr leckere alkoholfreie Biere, etwa das Störtebeker Atlantik Ale alkoholfrei.
Alkohol sollte bei weitem strenger gehandhabt werden. In meinem Umfeld habe ich so einige daran kaputt gehen sehen.

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velbart 17.04.2019, 17:54
28. Kennen Sie die

Zitat von Bibs1980
In einer gemeinsamen Studie der US-Universitäten von Connecticut und der Giorgia State University sowie der Universidad del Pacifico in Lima (Peru) haben herausgefunden, dass die Alkoholverkäufe in Ländern mit einer liberalen Cannabispolitik um 15% gesunken sind. Hierzulande kriegt man nur zu hören: "Wir wollen keine weitere legale Droge", völlig verkennend, dass Cannabis in allen Gesellschaftsschichten verbreitet ist und überhaupt nichts "dazu kommt", weil es eh schon präsent ist. #Cannabisnormal
Drogenbeauftragte in Deutschland. Frau Mortler ist Milchbäuerin und die Familie betreibt eine große Hopfenlandwirtschaft. Diese Frau kann ihren eigenen Namen schreiben und relativ fehlerfrei vorlesen. Mithin ist mit Logik und Forschungsergebnissen Hopfen und Malz bei ihr verloren.

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tulius-rex 17.04.2019, 17:54
29. flächendeckende öffentliche Förderung der Sucht

Kein Film, Kein Theaterstück, keine Sportveranstaltung oder Sportübertragungen ohne Alkoholwerbung oder Alkoholgenuss. Zeitschriften- und Zeitungsbeilagen Werbung für 6er-Packs vom Weingut XY. Die Deutschen sind ein Volk von Alkoholikern und Co-Alkoholikern. Wer nicht trinkt wird schief angesehen und verliert „Freunde“. Unfälle unter Alkoholeinfluss gelten immer noch als Kavaliersdelikte. In Bayern wird morgens um zehn schon getrunken... eins, zwoa, gsuffa. Ein einzige Schande ist das.

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