Forum: Gesundheit
Alkohol, Medikamente, Glücksspiel: So süchtig ist Deutschland
Frank Rumpenhorst/ DPA

Das Jahrbuch für Sucht listet auf, wie abhängig die Menschen in der Bundesrepublik sind. Es zeigt: Nicht illegale Drogen sind das Hauptproblem. Jeder sechste Erwachsene gilt als Risikotrinker.

Seite 8 von 12
purple 17.04.2019, 19:25
70.

Zitat von cindy2009
"---- purple heute, 18:22 Uhr 42. Völliger Blödsinn Ich trinke seit meinem 12ten Lebensjahr mindestens eine Flasche Bier am Tag mit der Tendenz zu deutlich mehr (momentan eher 3-5). Ich habe normale Leber -und Harnsäurewerte und ich bin nicht im entferntesten süchtig. Mir schmecken nur keine süßen Getränke, deswegen auch häufig trockener Wein. Dieser ganze Mist wird von spaßbefreiten verklemmten Kontrollsüchtigen erfunden um andere Menschen damit zu belästigen und zu "Erziehen". Um nichts anderes geht es----" Nun haben Sie es geschafft, den Stoffwechsel auf Trinker umzustellen. Das bleibt ein Leben lang. Ihre Leberwerte sagen daher nichts aus. Lassen Sie mal Ihr Blutbild auf Alkohol untersuchen. Oder setzen Sie mal 4 Wochen aus, um sich zu prüfen. Genau Ihre "Argumente" habe ich schon 100e mal gehört. In einer Entzug Klinik!
Sie haben keine Ahnung. Ich habe durchaus nicht das suchtbedingte Bedürfniss Alkohol zu trinke und kann problemlos ohne auskommen. Nur das dauernde Wasser ist dann einfach nervig. Habe ich aber auch schon mal gemacht - 3 Monate 20kg abgenommen - kein Problem. Ich habe weder körperliche noch psychische Entzugserscheinungen, wenn ich nichts trinke. Diese BALABALLA -Studien sind völlig aus der Luft gegriffen. Ich kenne Leute, die sind aus genetischen Gründen suchtgefährdet und mit deutlich weniger Alkohol als ich trinke süchtig. Das sind aber wenige und die sollten tatsächlich die Finger vom Alkohol lassen.
Ansonsten ist dieser Alarmismus einfach nur abstoßend.

Beitrag melden
libero777 17.04.2019, 19:34
71. Was ist eigentlich mit Kaffee und Tee?

Die alltäglichsten Drogen fehlen in dieser Auflistung: Koffein, Zucker, Smartphones,..

Also an alle Bedenken-Träger, Moralapostel und Gesundheitsfanatiker per excellence: ich hoffe, Ihr habt wenigstens noch etwas Humor. Denn ab heute gibt es nur noch Wasser und Brot. Die Smartphones und Tablets werden sofort abgeschaltet und weggelegt. Jetzt ist hier Feierabend.

Beitrag melden
HaraldSchicke 17.04.2019, 19:35
72. Wer mutwillig Alkoholgrenzwerte festsetzt

bekommt immer die Statistik, die ihm passt. Man könnte zur schöneren Optik den Grenzwert auf null setzen, weil angeblich schon der erste Tropfen schadet. Dann hat man die Zahl locker auf 80 Prozent der Bevölkerung erhöht.

Genau so macht es die Schulmedizin seit Jahrzehnten. Sie setzt die "normalen" Werte so weit herunter, dass fast alle zu Kranken werden. Ganz nach dem Motto: "Gesunde gibt es nicht. Die sind nur nicht gründlich genug untersucht worden".

Überall Lüge und Verlogenheit um des eigenen Profites wegen. Das alles gilt natürlich auch für alle anderen "Drogen".

Letztlich wird auch die postiive Wirkung immer unterschätzt. Wer sich wohlfühlt, weil er ein Bier trinkt, der lebt auch besser und damit länger und gesünder als all die Besserwisser.

Zur Beurteilung, ob etwas eine Sucht ist, kommt immer die soziale Komponente hinzu. Wenn jemand eine Gefahr für seine Umwelt wird, weil er unflätigt oder gewalttätig wird, das Familienvermögen versäuft oder ähnliches, der ist süchtig. Die anderen sind einfach Genießer.

Beitrag melden
cosmose 17.04.2019, 19:36
73.

Zitat von libero777
Noch vor einem Jahr lag die Empfehlung für die Tagesdosis an Alkohol für Männer bei 20 g, also in etwa einer Flasche Bier. Nachzulesen in einem Artikel der Ärztezeitung von 2018: https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/article/969751/globale-lancet-studie-wieviel-alkohol-trinken-deutsche.html Da steht übrigens auch, dass Deutschland schon lange nicht mehr zu den führenden Bier-Trink-Nationen gehört. Das war in den 70-ern definitiv anders. Cannabis und ähnliches, was hier nach der Façon der Alternativen und heutigen „Öko“-Fraktion am besten legalisiert werden sollte, finde ich hingegen extrem problematisch - gerade für junge Menschen. Nicht nur, dass es meist der Einstieg zu härteren Drogen ist, wird die geistige Entwicklung beeinträchtigt. Und das hat es gemein mit der eigentlichen Super-Droge unserer heutigen Gesellschaft, dem Smartphone / Tablet / usw.
In dem von Ihnen verlinkten Artikel ist nirgendwo von "empfohlene Tagesdosis" die Rede. Dies würde implizieren, dass man explizit zum Alkoholkonsum rät.
Vielmehr steht dort, dass 20g Alkohol die "maximal tolerierbare Dosis" (!) ist.
Man kann das natürlich auch gerne falsch verstehen, wenn es in die Agenda passt... Aber im Prinzip steht da genau das Gegenteil von dem, was Sie verstehen.

Das Märchen mit der Einstiegsdroge Cannabis ist übrigens seit locker 20 Jahren widerlegt. Die härtere Droge (zu der Cannabis angeblich führt) wird meist schon zuvor konsumiert und heisst "Alkohol".
Der Einfluss auf die geistige Entwicklung ist bei Jugendlichen gegeben, deren Gehirn noch nicht voll entwickelt ist.
Bei Erwachsenen gibt es keine Beeinträchtigungen in dieser Hinsicht.
Entsprechende Studien wurden auch schon hier bei SPON diskutiert.

Ich trinke ja auch gern mal ein (oder auch vier...) Glas Jacky Cola, aber ich bin mir bewusst, dass es sich hierbei um ein Nervengift handelt, kein "Genussmittel". Kommt daher auch nur alle 1-2 Monate mal vor.

Beitrag melden
purple 17.04.2019, 19:39
74.

Zitat von zzipfel
Alkoholismus. Zur Alkoholkrankheit gehört auch das Leugnen der Sucht. Und - wer hat Ihnen seit dem 12ten Lebensjahr täglich Alkoholika zur Verfügung gestellt? Das ist ja schon sehr kriminell desjenigen.
Nein, 1969 - als ich 12 war, konnte man im "Picnic" so ein McDonald Vorläufer problemlos Pommes und ein Bier kaufen - auch mit 12. und das ging nach dem Gymnasium, das um 13h Schluss war, regelmäßig.

Dieser ganze Helikopter-Kontroll-Wahn stammt aus Zeiten nach 1980.
Es ist viel Freiheit verloren gegangen.
Und ich sags nochmal - ich bin nicht süchtig, ich kann problemlos wochenlang ohne Alkohol auskommen (z.b. bei einer Diät die ich so 1* im Jahr mache)

Beitrag melden
MisterD 17.04.2019, 19:40
75. Absurd...

0,5l Bier bzw. >0,2l Rotwein am Tag soll schon ein Risikotrinker sein? Das erzählen Sie mal einem Italiener, Spanier oder Franzosen, dass er mit 1 oder 2 Gläsern Rotwein täglich zum Essen ein Risikotrinker und damit an der Schwelle zum Säufer zählt...

Das Problem bei uns ist doch vielmehr dieses:
Eine breite Bevölkerungsschicht trinkt wenig bis gar keinen Alkohol. Ich käme auch nie auf die Idee mir jeden Abend mit meiner Frau eine Flasche Wein aufzuziehen oder meine 1 bis 3 Feierabendbier zu trinken.
Den "riskanten" Schnitt erreichen wir Deutschen in erster Linie damit, dass wir uns zu gegebenen Anlässen abschießen, bis die Lichter ausgehen. So geht mir das auch... wenn ich was trinke, dann ist die Flasche Rotwein am Ende leer...

Nochmal um das einzuordnen:
Wer sich am Freitag und Samstagabend jeweils eine Flasche kräftigen Rotwein gönnt, der liegt bereits deutlich über der Schwelle zum Risikotrinker. Ich komme auf 3 bis 5 Flaschen pro Woche. Habe ich nun ein Problem?

Bei dieser Herangehensweise wundere ich mich dann auch, dass vor 50 Jahren überhaupt irgendein männlicher Deutscher sein 40tes Lebensjahr erreicht hat.

Beitrag melden
pansekleimann 17.04.2019, 19:51
76.

Immer wieder werden bei solchen Beiträgen volle Biergläser in den Fokus gerückt.Seit Jahren ist der Bierkonsum stark rückläufig
also weniger Trinken erhöht die Suchtgefahr? Das Problem liegt wohl eher daran das hochprotzendiger Alkohol zu billig ist. Man hatt früher viel mehr Bier getrunken gab es da mehr Süchtige.

Beitrag melden
libero777 17.04.2019, 20:04
77.

Zitat von cosmose
In dem von Ihnen verlinkten Artikel ist nirgendwo von "empfohlene Tagesdosis" die Rede. Dies würde implizieren, dass man explizit zum Alkoholkonsum rät. Vielmehr steht dort, dass 20g Alkohol die "maximal tolerierbare Dosis" (!) ist. Man kann das natürlich auch gerne falsch verstehen, wenn es in die Agenda passt... Aber im Prinzip steht da genau das Gegenteil von dem, was Sie verstehen. Das Märchen mit der Einstiegsdroge Cannabis ist übrigens seit locker 20 Jahren widerlegt. Die härtere Droge (zu der Cannabis angeblich führt) wird meist schon zuvor konsumiert und heisst "Alkohol". Der Einfluss auf die geistige Entwicklung ist bei Jugendlichen gegeben, deren Gehirn noch nicht voll entwickelt ist. Bei Erwachsenen gibt es keine Beeinträchtigungen in dieser Hinsicht. Entsprechende Studien wurden auch schon hier bei SPON diskutiert. Ich trinke ja auch gern mal ein (oder auch vier...) Glas Jacky Cola, aber ich bin mir bewusst, dass es sich hierbei um ein Nervengift handelt, kein "Genussmittel". Kommt daher auch nur alle 1-2 Monate mal vor.
Ich sehe schon, Sie wollen mein Statement falsch verstehen.
Die Empfehlung für die Tagesdosis von 20 mg ist ein Maximalwerte.

Und was ihre Aussagen zum Cannabis betrifft: ich habe von den Auswirkungen bei jungen Menschen gesprochen. Und die härtere Droge zu der Cannabis führt ist nicht Alkohol, sondern Crystal Meth und ähnlicher Dreck. Aber Sie können sich gerne mal an den Schulen umsehen und mit betroffenen Eltern und Lehrern sprechen, wieviel Kinder und Jugendliche dort bereits Drogen in Form von Cannabis konsumieren und dealen. Doch Sie können sich gerne ihr ach so harmloses Cannabis weiterhin schön reden.

Beitrag melden
mikko11 17.04.2019, 20:09
78.

Zitat von loeweneule
Dieser immer wieder beschriebene Alkoholzwang, ich habe den noch nie und nirgendwo erlebt. Und ich verkehre nicht in Abstinenzlerkreisen.
Habe ich im Grunde auch nicht erlebt. In der Regel akzeptierte es jeder wenn ich sagte: "ich trinke nichts" oder "ich trinke das und nicht mehr".

Außer man trifft auf Russen. Wirklich unangenehm, wie da die eigenen Wünsche übergangen werden, nachgeschenkt wird und man mittels Ritualen (Trinksprüche etc.) fast schon genötigt wird, sich zu besaufen. Inzwischen schiebe ich gesundheitliche Probleme vor, um mich der Flut von Hochprozentigem zu entziehen.

Beitrag melden
viceman 17.04.2019, 20:14
79. @ cindy

Zitat von cindy2009
Das ist mit deutsch und Gutmenschentum nichts zu tun, sondern mit Fakten. Und die ergeben sich aus dem, was sich am Ende beim Arzt, Therapeuten oder im der Klinik meldet.
hört bitte mit diesem schwachsinn auf ! 1 flasche bier am tag und dann braucht man den arzt5 oder/und den therapeuten? bitte , in welcher welt leben sie denn ? In manchen städten der sog. ' freien welt ' darf man nicht mal mit der bierflasche in der hand spazieren, dann kommen ordnungsamt oder cops . wo soll das noch hinführen ? nicht mal das bisschen freiheit wird einem noch gelassen, gruselig !

Beitrag melden
Seite 8 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!