Forum: Gesundheit
Alternativmedizin: Argument Nr. 4 wird sie von der Homöopathie überzeugen!
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Wenn es nach dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach geht, sollen die Krankenversicherungen nicht mehr für Homöopathie aufkommen. Er hat recht - oder?

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aliof 04.07.2019, 18:36
170. Es wäre ja nicht weiter bemerkenswert ..

Zitat von Pascal Meister
Weder ... Arzt .. Apotheker .. Chemiker. Aber wenn sprichwörtlich sparsame Landwirte ihren Tieren homöopathische Mittel kaufen, weil sie einen Nutzen erkennen, dann muss was dran sein. ...
.. nicht weiter bemerkenswert ..
.. wie Sie damit prahlen , eigentlich von Nichts von dem hier Besprochenen irgend eine Ahnung zu haben

.. weil Jeder kauft ja auch ab und zu irgend einen Unsinn ..
.. aber mein Argument Nr. 1 ist ::

NUTZLOSE Therapie verhindert die RICHTIGE , solche nach allen Regeln ärztlicher Kunst .., also die Best-Mögliche.

Homöopathie und Vergleichbare machen dadurch einigen SCHADEN , indem sie den Zugang zu dieser verbauen,

.. bzw. führen zum vorzeitigen Ableben .. prominentes Beispiel ist der Apple-Generator Steve Jobs.

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Mohr 04.07.2019, 18:37
171. Der Wiederspruch dieser Behandlung

Laut Samuel Hanemann hilft jeder Stoff der krankmacht in kleinsten Dosen gegen diese Krankheit.
Demnach haben wir das Mittel für ein ewiges Leben schon längst gefunden.
Man muß nur das stärkste Gift, daß augenblicklich zum Tode führt, nur in hömöopatischen Dosen schlucken, und es wirkt gegen den Tod. Welche absurde Gedanken sind dies. Dies sollte man diesen Menschen, die daran glauben, ein mal fragen.

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bauern-muenchen 04.07.2019, 18:37
172. @124

Heroin ist tatsächlich ein Markenname und keine Substanz. Es war ursprünglich ein Schmerzmittel.
Ja, am besten da verkaufen, wo die TTIP-Regeln gelten. Dann wird das Produkt, weil es abhängig macht, vom Markt genommen und Sie können die Investionen und den entgangenen Gewinn einklagen.

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im_ernst_56 04.07.2019, 18:37
173.

Zitat von K-Mann
Wenn das Placebo aber besser hilft als das Mittel, das eigentlich den therapeutischen Wirkstoff in sich trägt, liegt das gesundheitliche Problem womöglich auf einer ganz anderen Ebene. Und an die kommt die Schulmedizin mit ihren Pharmaka allein nicht heran.
Kleiner Hinweis: Zur "Schulmedizin" gehört mittlerweile auch die Psychotherapie inklusive der psychosomatischen Grundversorgung. Schulmedizin bedeutet nicht, dass man die Praxis immer mit einem Arzneimittelrezept verlässt.

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Realist111 04.07.2019, 18:39
174. Wenn die Kritik ...

Zitat von s.l.bln
Kritik am Schlangenöl schließt Kritik an anderen Fehl"behandlungen" ja nicht aus, oder lauten Ihr Motto etwa: "wenn die einen mir Mist andrehen, will ich von den anderen auch betrogen werden dürfen".
... an "anderen Fehlbehandlungen" dann letztendlich auch zu deren Verbot führte, wäre ja alles in Ordnung, oder?

Dieses einseitige empörte Schießen in nur eine Richtung ist allerdings wenig glaubwürdig, solange andere - wie sagten Sie - "Betrügereien" anstandslos durchgehen und honoriert werden, weil die Lobbyarbeit funktioniert ...

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draco2007 04.07.2019, 18:40
175.

Zitat von K-Mann
Wenn das Placebo aber besser hilft als das Mittel, das eigentlich den therapeutischen Wirkstoff in sich trägt, liegt das gesundheitliche Problem womöglich auf einer ganz anderen Ebene. Und an die kommt die Schulmedizin mit ihren Pharmaka allein nicht heran.
Das tut es ja eben nicht. Ansonsten, her mit der Wirksamkeitsstudie!

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jla.owl 04.07.2019, 18:41
176. Keine Wirkstoffe?

Also, ok, Verdünnung, oder auch Potenzierung genannt. Ein D6 Mittel enthält wissenschaft nachweislich einen Anteil der Ursubstanz 1:1000000. Ein D12 Mittel ist eine Verdünnung von 1:100000000000000, also 12 Nullen... nun gut, sehr dünn... Aber, ein Tropfen Wasser enthält 1000000000000000000000 Moleküle, ja, 21 Nullen, eine Trilliarde Moleküle... dann sucht mal darin nach der Ursubstanz, habt ihr ewig dran zu tun. Und, jepp, D12 in Wasser wären immer noch, je nach Zusammensetzung der Ursubstanz bis zu 500000000 Moleküle der Ursubstanz in einem Wassertropfen.

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g_bec 04.07.2019, 18:41
177. Weils

Zitat von wusel8
Ich selbst bin Chemiker und auch für mich steht außer Frage, dass die homöopathischen Mittel bestenfalls Placebo-Effekte bewirken können (wobei auch die nicht zu unterschätzen sind). Dennoch fände ich es einen Rückschritt, wenn die Homöopathie nicht mehr im Krankenkassen-Programm enthalten wäre. Warum? Es liegt an der ausführlichen Anamnese, die jeder homöopathischen Behandlung vorausgeht und die jeder herkömmlichen Diagnostik durch einen gehetzten Hausarzt, der nicht mal von seinem Tisch aufblickt, wenn ich das Behandlungszimmer betrete, überlegen ist. Wie oft werden Patienten falsch behandelt oder mit irgendwelchen Breitband-Medikamenten zugeschüttet, auf dass deren Nebenwirkungen die eigentliche Krankheit überdecken mögen! Die Anamnese in der Homöopathie richtet die Aufmerksamkeit - sowohl des Patienten als auch des Arztes - auf Sekundärsymptome, falsche Lebensführung, psychische und physisch Prädispositionen usw., und damit auf die wahren Ursachen einer Erkrankung. Und alleine dadurch schon werden faktisch Heilungserfolge erzielt. Welche Kügelchen man dann am Ende schluckt, ist allerdings wohl wirklich egal. Mein Vorschlag. Jeder Behandlung, nicht nur den homöopathischen, sollte eine ausführliche Anamnese Standard werden. Dann könnten wir uns auch viele teure und schädliche Pharmazeutika sparen.
Weil's ja immer wieder kommt, das mit der angeblichen "Aufmerksamkeit durch ausführliche Anamnese": Hab ich noch nie erlebt. Da sollten Globuli verordnet werden nach einem ganz klassischen und ganz normal üblichen Arztbesuch: Kurz mal nachgefragt, in den Hals geschaut und abgehört, Rezept geschrieben, feddich.
Für mich ist dieses angebliche "Zuwendung heilt auch" Humbug. eben weil es so gar nicht stattfindet. Ok, brauch ich auch nicht, aber zumindest 'ne Packung Fiebersaft für die Kinder auf Kassenkosten (also echte Medizin) sollte doch drin sein, oder?

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nobody_incognito 04.07.2019, 18:42
178.

Zitat von Realist111
... ihren Platz, solange Sie ohne Begründung behaupten dürfen, der Placebo-Effekt sei auch schon bei Tieren nachgewiesenworden.
Bei allem hier wird ja vernachlässigt, dass wir über ein Immunsystem und Selbstheilungskräfte verfügen. Insofern relativiert sich die Frage nach der Wirksamkeit bzw. der Notwendigkeit *irgendwelcher* "Behandlungen". So gesehen ist der Placebo-Effekt etwas das sich zumindest auf psychischer Ebene nicht nachteilig auf das Immunsystem auswirkt.

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Realist111 04.07.2019, 18:42
179. Das ist ja ...

Zitat von aspirinjunkie
Ich nehme ihnen mal das googlen ab - nicht dass sie sich dabei noch die Finger verstauchen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19912522 https://actavetscand.biomedcentral.com/articles/10.1186/1751-0147-46-57
... 'ne geile Seite - "Page not found" ...

Aber gut - Sie waren bemüht! ;-)))))

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