Forum: Gesundheit
Alternativmedizin: Argument Nr. 4 wird sie von der Homöopathie überzeugen!
Erik Tham/ EThamPhoto/ Getty Images

Wenn es nach dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach geht, sollen die Krankenversicherungen nicht mehr für Homöopathie aufkommen. Er hat recht - oder?

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taglöhner 04.07.2019, 19:27
230. Genau

Zitat von derplip
Die Naturwissenschaft kann so unglaublich vieles eben nicht erklären, dass man sich wirklich fragt woher sie ihre Überheblichkeit nimmt...
Wenn ich in diesem Zusammenhang an goldene Worte eines berühmten Philosophen des vergangenen Jahrhunderts erinnern darf:
"...Es herrscht zuviel Aberglauben auf dieser Welt; allzu viel, auch heute noch.
Da gibt es Menschen, die stecken ihre Füße in kleine Wollsäcke, weil sie glauben, somit die Götter des Frostes milde stimmen zu können. Andere wiederum kleben kleine bunte Läppchen auf ihre Briefumschläge, um so das Heer der Götterboten zu einem schnelleren Brieftransport zu bewegen. Ja, der Aberglaube führt einige unserer Mitmenschen sogar soweit, dass sie sich Kerben und Zickzackmuster in ihre Autoreifen schnitzen lassen, um somit die Götter des Aquaplaning zu überlisten. Andere wiederum stülpen sich kleine Gummitütchen über ihren Schniedelwutz, um somit die Götter des Familienplaning gnädig zu stimmen.
Das alles ist dunkelster, dunkelster Aberglaube. Wirklichen Schutz, wirkliche Hilfe versprechen nur die großen Religionen. Ich selbst hab` immer eine geweihte Christophorusplakette an meiner Orgel und bin seitdem noch nie mit einer anderen Orgel zusammengestoßen. ..."


Wahr ist nur, was sich auch wahr anfühlt.
Kurdirektor taglöhner

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daddeldumm 04.07.2019, 19:28
231. re: @astat # 182

Zitat von astat
Natürlich gab es bei SPON auch schon Artikel über orthopädische Operationen, die haben Sie nur nicht gelesen. Und bezüglich des Homöopathie-Artikels gibt es ja jetzt auch einen aktuellen Aufhänger, nicht wahr? Die Bemühungen von Herrn Spahn.
Natürlich habe ich die *wenigen* Artikel auf SPON zum Nutzen orthopädischer Operationen gelesen. Nur: Wie oft schreibt SPON gegen die Homöpathie an (oder neutraler: "über") und wie oft gegen ("über") nutzlose orthopädische Operationen und andere Heilverfahren, deren Wirksamkeit trotz Kassenübernahme fraglich ist? Die Häufigkeit, Einseitigkeit und inhaltliche Repetition der SPONschen Artikel ist jedenfalls augenfällig.

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heureka_1970 04.07.2019, 19:28
232. Aus eigener Erfahrung

Weiß ich dass es funktioniert. Ich bin vorher bei mehreren „klassischen“ Ärzten gewesen und keiner konnte mir helfen. Selbst mit der geballten Kraft von anerkannten Medikamenten nicht.

Erst die Homöopathie hat mir geholfen bzw. es fasst geheilt (schwerer Tinnitus).

Ich würde diesen Weg und für diese Krankheit jederzeit wieder wählen.

Daneben kenne ich noch etliche andere Fälle, in denen die klassische Medizin auf ganzer Linie versagt, die Homöopathie aber geholfen hat.

Insofern ist mir völlig egal was andere sagen, bei mi hat es geholfen und ich bin sicher nicht der klassische Patient, nach der offensichtlich in der Öffentlichkeit vorherrschenden Meinung, für einen Homöopathen.

Bezahlt habe ich alles übrigens selbst. Eine Behandlung beim Facharzt hätte wahrscheinlich ein Vielfaches gekostet.

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konstantin.bln 04.07.2019, 19:30
233. Schorle!

Meine Freundin hat neulich geschimpft, dass ich die selbst gemixte Apfelschorle so sehr mit Sprudelwasser verdünnt hätte, dass das Wasser nur noch mit Apfel “angeimpft” sei :)

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irrlicht0815 04.07.2019, 19:30
234. Hyposensibilisierung

Ist sehr wohl eine ursächlich wirkende Therapie!!
@ derplip: wie kommen Sie darauf das Gegenteil zu behaupten??

Genialer Artikel!! Vielen Dank dafür!!

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huz6789 04.07.2019, 19:32
235. zu 101 s.l.bln

Zitat von s.l.bln
1. Wenn dir jemand einen Diamanten für 10 Cent verkauft, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß er nichtmal diese 10 cent wert ist. 2. Damit hätten Sie das einzige Argument für diesen Quatsch, den Placeboeffekt, negiert, denn der beruht auf der Tatsache, daß der Patient eben nicht beurteilen kann, ob eine Behandlung hilft. 3. Das würde stimmen, würden die Verfechter dieser "Alternativmedizin" ihre Placebos selbst bezahlen. Solange andere Betragszahler die wirkungslosen Mittelchen mittragen und anschließend noch für die Folgen der erfolgten Nichtbehandlung aufkommen müssen, könnten die das evtl. anders sehen.
1. In dieser Diskussion kann der Wert eines Medikaments nur an seinem Nutzen gemessen werden. Für die Beitragszahler ist der Preis relevant und der ist bei Homöopathie meist extrem niedrig.


2. Es ist sehr oft (freilich nicht immer) relevant, warum die Heilung eingetreten ist, sondern OB Heilung eingetreten ist. Und das kann in vielen (freilich nicht allen) Fällen, wo mit Homöopathie behandelt wird, vom Arzt gar nicht beurteilt werden, wohl aber vom Patient. Denn der fühlt die Schmerzen.


3. Homöopathie nutzende Beitragszahler bezahlen etliche oft nutzlose schulmedizinische Therapien mit, die im Normalfall ein Vielfaches kosten.

Wenn Sie die Homöopathie verbieten würden, und diese Patienten würden auf Schulmedizin umsteigen und sich das von der Kasse bezahlen lassen, dann würden die Beiträge steigen.

Das kapieren die meisten Homöopathie-Gegner bloß nicht, weil sie lieber über sinnlose Glaubensbekenntnisse steiten.

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krautrockfreak 04.07.2019, 19:32
236. Homöpathie wirkt nur durch den GLauben daran, das ist Fakt! Die Frage

ist nun, wollen wir (also alle Beitragszahler) dafür bezahlen oder nicht? Wo ist die Grenze zur Scharlantanierie?
Die Beiträge müssen bezahlbar bleiben und das heißt, wir können nicht jeden Firlefanz bezahlen. Wer das will, soll es halt selbst bezahlen.

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Profdoc1 04.07.2019, 19:32
237. Homöopathie mag begeistern....

ernstzunehmen ist sie nicht. Als Agnostiker lasse ich jeder Person natürlich ihren Glauben, auch den an Homöopathie. Praktisch ist es natürlich wissenschaftlich nachgewiesener Unfug. Wer Globoli haben möchte, bitte sehr. Aber als Selbstzahler. Die Krankenkassen müssen davon befreit werden.

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jutta_weise 04.07.2019, 19:33
238. Wissen Sie was? Ich auch :-)

Zitat von chaosimall
habe ich mit der Homöopathie gemacht. Schon recht, wissenschaftlich nachgewiesen ist es nicht. Es kommt aber auch kein Wissenschaftler zu mir nach Hause und fragt nach. Ich halte das hier vorgetragene Argument für genauso inhaltsleer und dämlich wie es daherkommt. Probiert’s aus. Dann wisst ihrs.
Natürlich ist kein Wissenschaftler interessiert über natürliche Heilmittel zu forschen. Ich habe es hier schon öfters dargelegt, daß sich mein Großvater sein ganzes erwachsenes Leben lang mit Homöopathie geheilt hat, obwohl als junger Mann immer kränklich, so daß in seiner näheren Umgebung kein Mensch daran glaubte, daß er alt werden würde. Er hat das gesamte Spektrum regelrecht studiert und wußte genau, welche Mineralien in welcher Kombination er nehmen mußte um ein Leiden loszuwerden. Er hat nie ein Arztzimmer von innen gesehen u. das trotz daß er jahrelang stark geraucht hat. Er starb mit 96 Jahren.
Z.B. empfehle ich allen, natürlich speziell denen, die es für Hokuspokus halten, bei einer sich anbahnenden Erkältung alle 10-12 Minuten eine Tablette der Nr. 4 (Kalium) der Schüssler Salze zu nehmen und dann hier berichten. Naja es wird bei denen nicht helfen, da sie ja nicht dran glauben. Also min. 1 Woche Bettruhe mit Antibiotika und Wärmflasche! *lach*

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derquestor 04.07.2019, 19:34
239.

Zitat von carlitom
Naja, Sie wissen schon, dass unendlich viele Medikamente der Schulmedizin - vom Hustensaft bis zur Chemotherapie - auch sehr häufig nicht heilen und damit unwirksam sind. Aber die bezahlen wir alle, obwohl sie allzu häufig nur zur Verlängerung des Leidens, des Sterbens und zum Reichtum der Ärzte beitragen. Ihr Argument ist nicht logisch.
Sehr schön daneben gegriffen.
Hustensaft und Chemotherapien vergleichen zu wollen, trifft nicht ganz; viele Hustenmittel sind nämlich explizit (siehe Beipackzetel) gar nicht dafür gedacht, den Husten (als Symptom) zu heilen, sondern den Hustenreiz zu mildern, um dem Patienten das Leben leichter zu machen, bis in leichteren Fällen der Körper selber mit dem Auslöser fertig wird oder aber die zur Bekämpfung der Ursache außerdem verabreichten Mittel wirken.
Und ja, Chemotherapien helfen nicht jedem und sind nicht sonderlich angenehm (eigene Erfahrung), aber deutlich hilfreicher, als Sie hier zu suggerieren versuchen.
Ansonsten hätte ich gerne mal Statistiken ünber die durchschnittlichen Überlebenszeiten bei verschiedenen Krebsarten mit Chemo und zum Vergleich mit rein homöopathischer Behandlung.
Und den Spruch vom "Reichtum der Ärzte" sparen sie sich bitte und konsultieren mal die GOÄ, was ein Arzt für eine Infusion bekommt (zwischen 40 und 75 €, je nach Dauer und halten den Aufwand dagegen). Am Medikament verdienen Apotheke und Hersteller, aber reich werden die auch nicht damit (einfach mal schlau machen, welcher Aufwand dahinter steht, bis das Mittel überhaupt bei Menschen eingesetzt werden darf).

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