Forum: Gesundheit
Altersforschung: Wo die Hundertjährigen wohnen
DER SPIEGEL/ Paolo Marchetti

Wie alt kann ein Mensch werden? Und könnten Männer nicht genauso lange leben wie Frauen? Antworten darauf finden Forscher in abgelegenen Bergdörfern Sardiniens.

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awoth 01.05.2016, 05:49
20. Das ist wieder mal

so eine Untersuchung! Basisches Wasser und sardinische Berge. Ich fasse es nicht!
Der wahre Grund (fragt die Alten dort!)
Sieben Mal die Woche Sex und jeden zweiten Abend ein Vollerausch und alle drei Wochen eine rohe Henne!

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altais 01.05.2016, 09:58
21.

Zitat von Rooo
Haben Sie sich mal gefragt, warum sich Männer risikoreicher verhalten? Zu sagen, dass sie das freiwillig tun, ist zu kurz gedacht. Denn wer belohnt dieses Verhalten denn mit der Einwilligung in die Paarung? Letztlich sind die meisten typisch männlichen Eigenschaften eine Folge der Selektion durch die Frauen. Denn diese haben biologisch gesehen die bessere Verhandlungsposition. Sie bestimmen, wer ran darf und wer nicht.
Das ist doch Blödsinn. Als ob sich "paarungswillige" Frauen auch nur einen Deut für so einen Testosteron-geschwängerten Selbstdarsteller interessieren. Risikoreich verhalten sich Männer, weil sie, höchstwahrscheinlich biologisch determiniert, mit den Geschlechtsgenossen wetteifern, wer ist der Tollste, der Schnellste, der Reichste, der Stärkste etc. Ich kenne keine Frauen, die in VErzückung geraten, wenn zwei Verrückte mit ihren aufgepimpten Blechkisten ein unfallträchtiges Rennen auf einer normalen Straße veranstalten. Justin Biber, mit seinem ziemlich risikofreien Leben hat garantiert mehr Chancen eine Frau "herum zu kriegen" als ein tollkühner Wingsurfer oder ein kopfloser Draufgänger. Geld, nicht Risikobereitschaft interessiert Frauen, sie müssen ja für ihre "Brut" einen zuverlässigen Versorger an Land ziehen.

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Shelly 01.05.2016, 10:39
22. Und da meint dann jeder, der es mit Mathe nicht so hat

Zitat von HaraldKönig
Schauen wir auf den Neanderthaler. Noch natürlicher geht's doch wohl nicht. Sauberes Wasser, saubere Natur, alles Bio. Sport bis zum Abwinken, weder Stuhl noch Auto waren erfunden. Trotzdem hatte er nur eine Lebenserwartung von 30 Jahren.
dass der durschnittliche Neanderthaler so um die dreißg rum verstorben ist.
Am meisten geht in die Statistik der Lebenserwartung natürlich die Kindersterblichkeit ein. Diese dürfte wie bei allen "primitiven" Völkern sehr hoch gewesen sein.
Und so gabs dann ja doch genügend Neanderthaler, die etwas älter wurden als dreißig.

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mundusvultdecipi 01.05.2016, 10:40
23. ..und das..

Zitat von sucher42
Interessanterweise ist die Zahl der angeblich Hochbetagten in Gegenden, wo man es mit der korrekten Geburts- und Alterserfassung nicht so genau nimmt (oder genommen hat ) höher als Anderswo. So wird dort das Alter gerne mal aufgerundet um mal wieder einen Runden Geburtstag feiern zu können und sich feieren zu lassen. Diese schwer zugänglichen Gegenden in den Bergen Sardiniens scheinen solche schwerer erfassbaren Gegenden zu sein.
..Todesdatum auf den Grabsteinen wird auch "aufgerundet"?

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Shelly 01.05.2016, 10:42
24. Sie meinen Männer sind nur deshalb risikobereiter

Zitat von Rooo
Haben Sie sich mal gefragt, warum sich Männer risikoreicher verhalten? Zu sagen, dass sie das freiwillig tun, ist zu kurz gedacht. Denn wer belohnt dieses Verhalten denn mit der Einwilligung in die Paarung? Letztlich sind die meisten typisch männlichen Eigenschaften eine Folge der Selektion durch die Frauen. Denn diese haben biologisch gesehen die bessere Verhandlungsposition. Sie bestimmen, wer ran darf und wer nicht.
(und dümmer?) sich auf gefährliche Abenteuer einzulassen, um Frauen rumzukriegen?
Da sinkt ja der von mir erwartete IQ von jungen Männern ja nochmal gleich um etliche Punkte.
Außerdem würde es dann ja nur die häßlicheren (und eher dümmeren) Exemplare treffen - und wäre das nicht positiv für die Evolution insgesamt?

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twisted_truth 01.05.2016, 10:55
25.

Schöne Landschaft, wilde Natur, ruhig, frische saubere Luft, klares Wasser, gesundes Essen, einfacher Wein. Ein Leben voller Aufgaben und genug Zeit diese zu erledigen. Wer will da nicht hundert werden.

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Det 01.05.2016, 13:30
26. einige Faktoren...

könnten sein:

1) hohe Kindersterblichkeit (ca.50%) in der Generation der jetzt 100-Jährigen (wer die ersten 5 Winter mit den sehr uneffektiven sardischen Holzkaminen überlebt, wird kaum mehr krank)

2) sehr viel Gehen in den Bergen: die meisten Alten liefen tgl. etwa 3 Std. zu/von ihren Feldern/Wäldern

3) sehr gutes Quellwasser, sehr gutes Öl, kaum Luftverschmutzung

4) das Leben ist nicht sehr hektisch, die Leute sind ziemlich gut in ihre Dorfgemeinschaft eingefügt, Einsamkeit ist sehr selten

Die Sarden in den Bergen essen übrigens seit jeher ziemlich viel Fleisch (hpts. Schwein, Schaf; die laufen aber meist frei), die meisten rauchen und trinken mindestens ca 1/2 l Wein tgl.
Bei den Armen ersetzte häufig Kastanienmehl das Getreide.

Sarden aus den Bergen, die über Jahre im Ausland waren, werden übrigens ganz selten älter als 70 oder 80.

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irgendeinleser 01.05.2016, 15:08
27.

Zitat von Shelly
Besonders junge Männer sind sehr viel risikoreicher, was Autos und Sportarten etc. anbelangt. Deshalb sterben in jungen Jahren sehr viel mehr Männer als Frauen, was sich eben wegen des jungen Alters sehr auf die Statistik der männlichen Lebenserwartung auswirkt. Statt auf angeblicher Benachteiligung der ach so armen Männer rumzureiten, wäre ein Grundkurs in Mathe etwas sinnvoller.
Nun, mit einem Grundkurs Mathematik liegt es nahe, das dann an den Lebenserwartungen nach dem jungen Lebensalter zu überprüfen. Und siehe da, es gibt immer noch einen Unterschied. So haben im Alter von 50 Männer im Schnitt noch 29,94 Jahre vor sich, Frauen 34,22 (Zahlen von www.gbe-bund.de).
Die tatsächlichen Gründe dürften eher komplexer sein. Auch in späteren Jahren sind Frauen sicherheits- und gesundheitsbewusster, aber auch "Vorschädigungen" durch Lebensstil und Arbeitsbelastung dürften ihre Auswirkungen haben.

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Det 01.05.2016, 16:00
28. einige Faktoren...

könnten sein:

1) hohe Kindersterblichkeit (ca.50%) in der Generation der jetzt 100-Jährigen (wer die ersten 5 Winter mit den sehr uneffektiven sardischen Holzkaminen überlebt, wird kaum mehr krank)

2) sehr viel Gehen in den Bergen: die meisten Alten liefen tgl. etwa 3 Std. zu/von ihren Feldern/Wäldern

3) sehr gutes Quellwasser, sehr gutes Öl, kaum Luftverschmutzung

4) das Leben ist nicht sehr hektisch, die Leute sind ziemlich gut in ihre Dorfgemeinschaft eingefügt, Einsamkeit ist sehr selten

Die Sarden in den Bergen essen übrigens seit jeher ziemlich viel Fleisch (hpts. Schwein, Schaf; die laufen aber meist frei), die meisten rauchen und trinken mindestens ca 1/2 l Wein tgl.
Bei den Armen ersetzte häufig Kastanienmehl das Getreide.

Sarden aus den Bergen, die über Jahre im Ausland waren, werden übrigens ganz selten älter als 70 oder 80.

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chwe 01.05.2016, 16:39
29.

Zitat von AllesKlar2014
Ph>7 In der Verfolgung des 100jaehrigen Phenomens stoesst man auf viele Geheimnisse und mysteriöse Dinge. Ein wesentlicher und ganz simpler verbindender Faktor ist die Tatsache, dass diesen Menschen ein natuerliches basisches Quellwasser, in der Regel aus Hochgebirgen zur Verfuegung steht. Zivilisationskrankheiten aufgrund von Zelluebersaeurung und damit frueherer Tod ist an diesen Orten nicht gegeben.
gibts dazu auch irgendwelche belastbaren Studien ?
Wenn es so einfach waere koennte man sich einfach Kaisernatron in's Wasser kippen.

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