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Alzheimer: Das Demenzrisiko sinkt
DPA

Die Bevölkerung wird älter, also steigt auch die Zahl der Demenzkranken. Doch Forscher haben festgestellt: Für den Einzelnen ist das Risiko heute niedriger. Woran liegt das?

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RenegadeOtis 15.02.2016, 14:42
10.

Zitat von 0forearth
Ich denke, dass es nicht Bildung als solche ist, die schützt, sondern eher ein gesünderer Lebensstil, den gebildetere Menschen haben.
Der Zusammenhang ist aber nicht gegeben. Gebildetere Menschen sind nur meistens "anders" ungesund.

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platzanweiser 15.02.2016, 14:45
11.

Zitat von
Dennoch nahm auch der Anteil von Diabetikern, Übergewichtigen und Bluthochdruck-Patienten zu - alles Risikofaktoren für Demenz.
Tja ich würde sagen, dass damit die Annahme diese Faktoren seien Risikofaktoren, offensichtlich falsch ist. Ich habe das schon lange argwöhnt, denn ich kenne bedingt durch meine demente Großmutter sehr viele Demenzpatienten - und von denen war kein einziger übergewichtig, die Anzahl Diabetiker lag im Normbereich für die Altersgruppe und Bluthochdruck gab es auch nur sehr wenige.

Mir scheint es auch plausibel, dass eine bessere Bildung die Auswirkungen geistigen Verfalls hemmen kann. Ein geschultes, trainiertes Gehirn bildet deutlich mehr Gehirnzellen aus, als ein untrainiertes, ungebildetes. Das bedeutet, es ist schon mal per sé mehr Zellmasse da, die Funktionen anderer Hirnteile übernehmen kann. Zum anderen ist ein gebildetes Gehirn eben auch sehr gut in der Bildung neuer Zellen geschult - man hat 2013 nachgewiesen, dass das Hirn lebenslang gerade in dem für das Lernen zuständigen Hippocampus neue Zellen bildet (http://www.welt.de/wissenschaft/article116890416/Der-Mensch-bildet-sein-Leben-lang-neue-Hirnzellen.html). Da liegt die Vermutung, dass auf Bildung neuer Zellen trainierte Hirn, steuert dem Verfall alter Zellen mit entsprechender Neubildung und Aufgabenverlagerung entgegen.

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CancunMM 15.02.2016, 14:49
12.

Zitat von AllesKlar2014
die Generation der über 50 Jährigen hat nie gelernt, regelmäßig Wasser zu trinken. Die Übersäuerungs-Prozesse konnten aber durch eine natürlich-basische Ernährung kompensiert werden. Die Demenz-Generation ist im Prinzip dehydriert und statistisch beträgt der Wasseranteil im Körper im Sterbefall nur noch
Wie hoch ist jetzt der Wasseranteil ? Man mumifiziert sozusagen gleich nach dem Ableben ?
Wie soll denn diese angebliche Übersäuerung funktionieren und wie messen Sie die ?

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Spiegelleserin57 15.02.2016, 14:50
13. es stellt sich überhaupt die Frage...

Zitat von fox69
Ist die Bildung überhaupt direkt ursächlich für die geringere Demenz oder wird dies - wie bei vielen anderen Krankheiten - von gebildeteren Menschen durch einen gesünderen Lebenswandel erreicht.
wer eine Demnz hat denn viele Ärzte erklären als dement was einfach nur altersbedingt ist. Man sollte da sehr sehr vorsichtig sein. Wenn überhaupt sollte ein ausgebildeter und erfahrener Neurologe die Diagnose stellen und nicht der Hausarzt!

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JaguarCat 15.02.2016, 15:28
14. Fit halten hilft

Wer noch mit 60 ins Fitness-Studio geht, kann ja auch vermeiden, gleich mit 65 Diabetes zu bekommen. Und wer möglichst lange noch Kreuzworträtsel löst oder die Wissenschaftsseiten von SpOn liest, der kann die Demenz dann ebenfalls rauszögern... Nur den Schweinehund überwinden muss man schon selber.

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Prost1000 15.02.2016, 15:32
15. Merkwürdig...

In der Neurologischen Praxis in der meine Frau arbeitet wird immer von den 5 dort tätigen Neurologen behauptet, das Rauchen das Alzheimerrisiko senken würde. Das dass natürlich nicht Öffentlich genannt wird weil Rauchen n sich ja böse ist dürfte klar sein.
Wie das Rauche dann jetzt auf einmal ein Faktor sein soll der Alzheimer begünstigt erschließt sich mir nicht so ganz.

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Olaf 15.02.2016, 15:36
16.

Ich hatte in der Familie 2 Demenzkranke. Einmal Alzheimer und einmal vaskuläre Demenz. Zwei völlig unterschiedliche Krankheiten und damit Ursachen für Demenz.

Meiner Meinung nach wirft der Artikel alles in einen Topf, dass kann so nicht richtig sein.

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nym3tharo 15.02.2016, 15:51
17. Nicht untersucht...

wurde in besagter Studie der Einfluss von Entzündungsstoffen. Diese gelangen über die Ernährung mit Fleisch, Wurst und Schlachtfetten in den Körper, der freilich auch selbst welche beim Stoffwechsel bildet: 1. Bei einem Übermaß an leicht verfügbaren Kohlenhydraten, das ein Übermaß des Bauchumfangs nach sich zieht infolge Deponierung im Bauchfett; 2. im Gehirn bei der Metabolisierung von Glukose.
Hier wie dort werden jedoch nur überschüssige Fette deponiert, die also nicht durch ausreichende Beanspruchung verbrannt wurden! Jedenfalls entstehen in diesen - vermeidbaren! - Fettdepots ebenfalls Entzündungsstoffe. Deren höchst negativer Einfluss war vor einigen Jahren einem deutschen Rheumatologen aufgefallen als Ergebnis der statistischen Auswertung seiner Patientendaten: Der Anteil seiner Patienten mit Demenz war verschwindend gering! Er befragte nun weltweit Fachkollegen, zu welchen Ergebnissen sie kämen: Alle bestätigten seinen Befund! Daraus schlussfolgerte er, dass die Behandlung mit antientzündlichen Medikamenten offenbar die Entwicklung dementieller Erkrankungen in erheblichem Maße bremst - eine wundersam positive Nebenwirkung! Nun versuchte er weltweit, namhafte Pharma-Unternehmen anzuregen, dieses Phänomen genauer zu untersuchen - indes vergebens: alle winkten ab, obwohl Demenzforscher oft extrem hohe Gehalte an Entzündungsstoffen in den Gehirnen verstorbener Dem.-Patienten vorfinden...
Nun muss man als Laie keineswegs Antirheumatika futtern, um von Demenz verschont zu bleiben, zumal diese Magen, Leber und Nieren schädigen; einfacher und sogar vergnüglicher ist's allemal, sich gesünder zu ernähren sowie Körper & Geist regelmäßig gehörig zu belasten, sich also täglich anzustrengen - Use it or lose it! Nicht völlig ausschließen lassen sich genetische Faktoren (eventuelle Dispositionen für Demenz). Hier aber bietet die Epigenetik Anlass zu Hoffnungen: Gene sind umgeben von Hüllen, und die haben neben der Schutz- auch eine Schalterfunktion! Und diese wird durch Umweltfaktoren beeinflusst und bewirkt, dass Gene ein- oder ausgeschaltet werden. Darauf wiederum kann jedermann eben doch gewissen Einfluss nehmen - mit seiner Lebensweise, denn Ernährung, körperliche und geistige Anstrengungen, aber auch Stress (Eu- / Dis-Stress) sowie Schlaf sind individuell beeinflussbare Umweltfaktoren...
Wäre das vielleicht eine Anregung für Nina Weber. Ihr jedenfalls danke ich herzlich für ihren informativen sowie anregenden Artikel!

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nine1011 15.02.2016, 16:09
18. ...differenzieren

Wenn man diesen Artikel liest, kann der Eindruck entstehen, dass Demenz = Alzheimer(demenz) wäre. Es sollte doch eingangs erst einmal differenziert werden, welche Arten der Demenz es gibt und über welche im Artikel gesprochen wird.

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Mr T 15.02.2016, 16:12
19. stimmt nicht ganz

Zitat von Prost1000
In der Neurologischen Praxis in der meine Frau arbeitet wird immer von den 5 dort tätigen Neurologen behauptet, das Rauchen das Alzheimerrisiko senken würde. Das dass natürlich nicht Öffentlich genannt wird weil Rauchen n sich ja böse ist dürfte klar sein. Wie das Rauche dann jetzt auf einmal ein Faktor sein soll der Alzheimer begünstigt erschließt sich mir nicht so ganz.
Eine Metaanalyse von 43 Studien zeigt , dass Rauchen, mit einenem hoeheren Risko an ALtzheimer zu erkranken einhergeht. Nur Studien , die von der Tabakindustire gefoerdert wurden, kamen zu einem positiven "Effekt" von Rauchen. Ich nehme an, ihre Nurologen sind alles Raucher...

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