Forum: Gesundheit
Alzheimer: Das Demenzrisiko sinkt
DPA

Die Bevölkerung wird älter, also steigt auch die Zahl der Demenzkranken. Doch Forscher haben festgestellt: Für den Einzelnen ist das Risiko heute niedriger. Woran liegt das?

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carlitom 15.02.2016, 16:14
20.

Zitat von herbert_schwakowiak
Aber eins stimmt wirklich: Ein ehemaliger Professor ist meist bis zum Tode geistig fit.
Das halte ich für ein Gerücht. Schon mal was von Walter Jens gehört? Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Viel eher würde ich meinen, dass gerade die Professoren solche Leiden eher im Verborgenen ertragen. Von vielen Fällen werden wir gar nicht erst erfahren.

Im Übrigen sind Professoren nicht die einzigen, die ihr Hirn benützen. Auch geistig extrem Rege wie das schwäbische Cleverle Lothar Späth, die ständig am Tüfteln und Entwickeln waren, kann es erwischen. Auch er ist dement bzw. hat Alzheimer.

Verallgemeinerungen sind Unsinn.

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carlitom 15.02.2016, 16:15
21.

Zitat von fox69
Ist die Bildung überhaupt direkt ursächlich für die geringere Demenz oder wird dies - wie bei vielen anderen Krankheiten - von gebildeteren Menschen durch einen gesünderen Lebenswandel erreicht.
Mein erster Gedanke: Rauchen. Außer bei Ärzten (total absurd, aber Tatsache) ist Rauchen in höheren Bildungsschichten doch eher geringer repräsentiert als bei einfacheren Menschen. Vielleicht gibt es einen Zusammenhang.

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carlitom 15.02.2016, 16:16
22.

Zitat von RenegadeOtis
Der Zusammenhang ist aber nicht gegeben. Gebildetere Menschen sind nur meistens "anders" ungesund.
Wie belegen Sie denn diese steile These? Übergewicht, Rauchen, teils auch Alkoholismus... das sind "Laster", die ein gebildeteren Schichten weniger häufig vorkommen.

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carlitom 15.02.2016, 16:17
23.

Zitat von nine1011
Wenn man diesen Artikel liest, kann der Eindruck entstehen, dass Demenz = Alzheimer(demenz) wäre. Es sollte doch eingangs erst einmal differenziert werden, welche Arten der Demenz es gibt und über welche im Artikel gesprochen wird.
Ganz ehrlich, wenn ich es habe, dann ist mir der genaue Name egal. Beides großes Drama.

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Elora. 15.02.2016, 16:18
24. @0forearth: Alkohol

Selbstverständlich schädigt Alkohol das Gehirn. Das heißt dann aber Alkoholenzephalopathie und hat entsprechend der organischen Schäden funktionelle Folgen - und die können durchaus anmuten wie eine Demenz. Die einzelnen dementiellen Syndrome/ Erkrankungen sind aber je nach Entstehung/ organischen Veränderungen/ funktionellen bzw. psychischen Veränderungen klassifiziert und daher nicht miteinander zu verwechseln, da sie dementsprechend anders therapiert werden (falls überhaupt möglich).

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Forist2 15.02.2016, 16:23
25. Unlaubwürdig

Meine Frau ist Altenpflgerin.
Im Pflegeheim sind vor allem Leute dement, die lebenslänglich anspruchsvolle geistige Tätigkeiten inne hatten.
Während die Handwerker alle noch bei klarem Verstand sind.
Ich habe das Gefühl, hier wollen sich Intellektuelle was herbeireden.

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gerhard.hillig 15.02.2016, 16:30
26. Schwerhörigkeit

fördert nach neuesten Erkennnissen die Demenz, Das Gehirn bezieht einen großen Teil seiner "Nahrung" über das Gehör (Ohren). Eine frühzeitige Versorung mit
modernen Hörsystemen ist daher empfehlenswert.

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fritzyoski 15.02.2016, 16:57
27. Genetik, Lebenswandel und Alter

Genetik, Lebenswandel und Alter haben den groessten Einfluss darauf wer an Alzheimer erkrankt.
Frueh genug sterben ist der einzige Trick der verhindert an Alzheimer zu erkranken.
Davon mal abgesehen beschleuningen die typischen Risikofaktoren im Leben die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken (Bewegungsmangel, schlechte Diaet, Rauchen, Alkohol, Diabetis, usw.). Auch eine sehr fettarme Ernaehrung steht im Verdacht Alzheimer zu beguenstigen, das Hirn besteht nun mal zu grossen Teil aus Fettgewebe.
Die genetischen Faktoren lassen sich besser messen. Treibende Kraft ist hier besoonders das APOE Gen das in 3 Varianten kommt e-2, e-3 und e-4.
Die Verteilung der Genotypen unter Europaeren ist in etwa: Verteilung Risiko(*)
e2-e2 = 0,3% 0,26
e2-e3 = 10,8% 0,36
e3-e3 = 57,4% 0,56
e2-e4 = 2,2% 1,38
e3-e4 = 24,0% 2,00
e4-e4 = 2,9% 7,71

(*) Das Risiko an Alzheimer zu erkranken gemessen an der Bevoelkerung. Also 0,5 ist ein halb so hohes Risiko und 2,0 ist ein doppelt so hohes Risiko.
Daneben gibt es auch noch einige weitere Gene die in weitaus geringerem Masse das Alzheimerrisiko beeinflussen. Fuer mehr Details:
http://genomesunzipped.org/2011/05/calculating-your-alzheimers-risk.php

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kratzdistel 15.02.2016, 17:15
28. dem täter sind die forscher auf der spur. hoffentlich auf der richtigen

bisher gibt es viele Erklärungen der wissenschaft aber noch keinen durchbruch, der einen stop oder Heilung verspricht.ob sport, viel bewegung, geistige Beschäftigung usw. davor schützen steht in den sternen.es kann hilfreich sein oder nicht.eine bekannte, groß und schlank, immer viel in Bewegung, geistig rege, nichtraucherin und kein Schweinefleisch bekam mitte 70 relativ schnell alzheimer und ist heute ein schwerer Pflegefall.sie hatte fast täglich mit ihrem mann kuchen gegessen, gebacken mir Margarine.in den USA ist auch eine Trendwende festzustellen zu mehr Sport, gesunder Ernährung usw. auch dadurch wurden die kardiologischen Ereignisse signifikant gesenkt.die Studie aus den USA bezieht die häufigkeitszahlen so ab 1980 mit ein. da begann auch so das umdenken mit Ernährung und Fitness in den usa. bereits früh morgens joggten schon viele durch die wohnsiedlungen. haferkleie zur natürlichen Senkung des Cholesterins war in.es mag sein, dass in den staaten mit der gesundheitswelle auch das Risiko für alzheimer gesunken ist.

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albertaugustin 15.02.2016, 17:28
29. Kuchen essen ?

Ist Kuchen essen (Nr. 28 Kratzdistel) ein Risikofaktor für Demenz ? Bei Margarine könnte ich mir das noch vorstellen, da dieses Produkt nicht natürlich ist.

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