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Alzheimer: Das Demenzrisiko sinkt
DPA

Die Bevölkerung wird älter, also steigt auch die Zahl der Demenzkranken. Doch Forscher haben festgestellt: Für den Einzelnen ist das Risiko heute niedriger. Woran liegt das?

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sanchopansa 16.02.2016, 11:43
50. Wasseranteil

Zitat von AllesKlar2014
Die Demenz-Generation ist im Prinzip dehydriert und statistisch beträgt der Wasseranteil im Körper im Sterbefall nur noch
Ich nehme an, da sollte ein niedriger Prozentsatz folgen?
Leicht zu erklären: Ein Demenzkranker vergisst nicht nur zu trinken, sondern ist im Endstadium meist nicht mehr fähig, zu schlucken. In den meisten Fällen schließt sich an diesen Zustand eine Lungeninfektion an, die durch Keime im Sekret, das nicht mehr abgehustet werden kann, entsteht. Der Verlauf einer klassischen Demenz ist grosso modo immer gleich. Es ist also schlicht nicht möglich, von der Dehydrierung im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf auf eine schon vorhergehende latente Unterversorgung mit Flüssigkeiten zu schließen.

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CancunMM 16.02.2016, 13:18
51.

Zitat von ruhepuls
http://www.netdoktor.at/gesundheit/gesunde-ernaehrung/latente-azidose-5930
Und ? Haben Sie den Artikel auch gelesen ?
Wenn man eine Azidose oder Alkalose im Blut messen kann, ist man schwer krank. Und das hat nichts mit dem Essen zu tun, es sei denn ich bin Diabetiker oder niereninsuffizient.
Ich frage nochmals: Wie messen sie diese angebliche Übersäuerung durch die Nahrung ? Ich habe schon tausende BGAs (Blutgasanalysen) gemacht. Entweder war mein Gerät einfach nur Mist oder die Ernährung hatte keinen Einfluss auf das Ergebnis.

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abby_thur 16.02.2016, 13:26
52.

Zitat von remax
Man braucht die Jugendlichen nur nach Telefonnummern von Freunden oder Familienmitgliedern fragen, lautet die Antwort " weiss ich nicht auswendig, schaue ich gleich im Smartphone nach"
Sie kennen also alle Handynummern Ihrer Freunde aus dem Kopf?
Wozu?
Und ich denke nicht, dass das der Fall ist.

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bbr1960 17.02.2016, 08:05
53. Denke ich auch

Zitat von Mr T
Eine Metaanalyse von 43 Studien zeigt , dass Rauchen, mit einenem hoeheren Risko an ALtzheimer zu erkranken einhergeht. Nur Studien , die von der Tabakindustire gefoerdert wurden, kamen zu einem positiven "Effekt" von Rauchen. Ich nehme an, ihre Nurologen sind alles Raucher...
Wer an Lungenkrebs, COPD oder Herzinfarkt stirbt, der kann natürlich keine Demenz mehr bekommen. Nichts ist also einfacher, als in einer Studie zum gewünschten falschen Ergebnis zu kommen.

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Puma 18.02.2016, 12:11
54.

Zitat von bbr1960
Wer an Lungenkrebs, COPD oder Herzinfarkt stirbt, der kann natürlich keine Demenz mehr bekommen. Nichts ist also einfacher, als in einer Studie zum gewünschten falschen Ergebnis zu kommen.
Ihre Bemerkung ist der Höhepunkt an Intelligenz.
Oder ist das eher der Pausenclown-Witz.

Wo ist der Erkenntnisgewinn? Mr. T auf den Sie sich beziehen, konnte hierzu eine gescheite Antwort geben.

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Maria-Galeria 23.04.2016, 04:08
55. Vermutlich

Einfach nur feine Werbung für Blutdrucksenker, immerhin hat man die Grenzwerte in dem Sinn festgelegt, dass fast die Hälfte der Bevölkerung an Hochdruck leidet, ungeachtet dessen dass ein etwas älterer Mensch ein etwas schlapperes Gewebe hat und es etwa mehr Druck braucht um das Blut adäquat im Umlauf zu halten. Noch nicht vor allzu langer Zeit wurde der Unterschied vom trockenen Infarkt zum nassen Infarkt erläutert. In dem einen Fall ergibt sich ein Dörrhirn, vor allem bei älteren Menschen, auch mit geistigen und motorischen Ausfällen je nachdem wie schlimm, durch mangelnde Durchblutung(ausgetrocknet bleibt ausgetrocknet), im anderen Fall platzt eine Ader im Hirn und die gefürchtete Überschwemmung mit Blut, mit Blutgerinnsel in Folge, je nachdem wie schlimm mit den gleichen Folgen. Alzheimerdemenz wird in landläufigen Sinn für alle Demenzformen verwendet, allerdings sind von dieser Demenzform, nach meiner Info, ca. 15% der Menschen mit Demenz betroffen. Demenzen durch Depression, körperliche Ursachen, z.B. Fehlfunktionen der Schilddrüse, Demenz nach Binswanger (Microinfakte), Korsakov (Alkoholmissbrauch) usw. betragen immerhin im Anteil scheint 85%. Vermutlich die allgemein bessere Behandlung bei Depressionen und Schilddrüsenerkrankungen lassen die Demenzen rückläufig werden. Dass man auf einen gesunden Lebensstiel achten sollte dagegen spricht nichts und dass dies möglicherweise etwas mit Intelligenz zu tun hat auch nicht und die Aussage dass vermutlich deshalb allgemein weniger Menschen von Demenz in Zukunft nicht so betroffen sind wie befürchtet. Deshalb Bildung ist alles, leuchtet ein, sogar ab und an bei Alzheimer mit Erfolg, dass dadurch in Folge mehr individuelle Interessen gefördert werden und somit auch im älteren Lebensabschnitt mehr Freude aufkommt, davon spricht keiner, eben weil auch das Alter individuell sinnvoller mit Freude gestaltet wird und durch ständig aktiven freudigen Gebrauch des wichtigen Organs Demenzen gegengesteuert wird, hat aber mit Kreuzworträtseln scheint nichts zu tun. Auf jeden Fall schon ein Thema zum fürchten und Furcht schränkt ein und verleitet manchen dazu das falsche zu favorisieren z.B. Blutdrucksenker.

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dbeck90 23.04.2016, 11:15
56. Natürlich ist Bildung die Lösung

Demenz zerfrisst das Gehirn. Gottlob nutzen wir nur 10% der Kapazität. Die restlichen 90% sind Backup (einfach mal nachlesen). Bevor wir Demenz überhaupt spüren, muss 90% des Hirns betroffen sein. Und - jetzt kommts - Je mehr synaptische Verknüpfungen man zwischen den Neuronen aufbaut, desto mehr Masse muss zerstört werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen - desto später bricht Demenz/Parkinson/etc. aus. Kann man in sehr vielen publizierten Studien der "Nature" heraud lesen.

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