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Angeblich lebensverlängernde Substanz: Mediziner entzaubern Rotwein-Wunderstoff
REUTERS

Die Substanz steckt in Rotwein, Schokolade und manchen Beeren - und soll das Leben verlängern. Doch eine Studie kommt nun zu dem Schluss, dass der Stoff Resveratrol nicht hält, was man sich davon versprochen hat.

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wpstier 13.05.2014, 16:53
1. Die Forscher hatten wohl zu viel getrunken ..

.. von dem guten roten Wein? Oder warum " Die Forscher hatten Datten von 783 Menschen ausgewertet".
Einfach schön, so ei Wort...

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HRSeeliger 13.05.2014, 16:57
2. Wenig Ahnung von Wein, was?

Die abgebildeten Flaschen enthalten alten 5-buttigen Tokayer. Das ist ein Weiss- und kein Rotwein und kann insofern das Resveratrol, um das es im Artikel geht, erst gar nicht enthalten.

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MS2000 13.05.2014, 17:02
3. Wer ist der Auftraggeber der Studie?

Es wäre interessant zu wissen wer die Studie in Auftrag gegeben hat.
Tut mir leid, wenn ich hier Schlechtes denke: Die Pharmaindustrie hat sicher kein Interesse an einer quasi "freien" und "kostenlosen" Verfügbarkeit eines gesundheitsfördernden Stoffes.

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sam07 13.05.2014, 17:06
4.

Einer der wenigen Experten, denen ich traue, ist mein GMV (gesunder Menschenverstand). Das mit der "gesundheitsfördernden Wirkung" von Wein und Schokolade habe ich schon immer für einen gelungenen Schachzug der Vermarkter gehalten, auf die Ehrfurcht des Verbrauchers gegenüber "Experten" und auf seine Angst vor Krankheiten bauend. Das funktioniert dann genauso wie bei unterentwickelten weiblichen Gehirnen, die eine Diätempfehlung nach der anderen nicht nur registrieren oder wie bei testosteronverseuchten Männerhirnen, die ernsthaft glauben, in sechs Wochen einen Waschbrettbauch ohne große Anstrengung heranzüchten zu können.
Jetzt warte ich auf die Entlarvung des von der Mineralwasserindustrie verbreiteten Unsinns, drei Liter Wasser täglich trinken zu müssen. Wenn ich zunehmend - leider wieder vorwiegend Frauen - in der U-Bahn, auf der Straße oder im Urlaub, mit ihren Flaschen hantieren sehe, dann verstehe ich, weshalb Menschen so leicht zu manipulieren sind. Ich trinke, wenn ich Durst habe, und bestimmt nicht 3 000 ml am Tag.

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kugelsicher 13.05.2014, 17:10
5. das steht da auch nicht

Zitat von HRSeeliger
Die abgebildeten Flaschen enthalten alten 5-buttigen Tokayer. Das ist ein Weiss- und kein Rotwein und kann insofern das Resveratrol, um das es im Artikel geht, erst gar nicht enthalten.
Da steht schlicht: alte Weinflaschen.
Einfach weil es ein gutes Foto ist. Der Rest haben sie dazu gedichtet.

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muellerthomas 13.05.2014, 17:13
6.

Zitat von MS2000
Es wäre interessant zu wissen wer die Studie in Auftrag gegeben hat. Tut mir leid, wenn ich hier Schlechtes denke: Die Pharmaindustrie hat sicher kein Interesse an einer quasi "freien" und "kostenlosen" Verfügbarkeit eines gesundheitsfördernden Stoffes.
ja sicher, bei jedem Ergebnis, dass irgendwelchen Esotherikernn icht passt, hat die Pharmaindustrie manipuliert. Gerade in diesem Fall macht das aber keinen Sinn, da sich mit dem Hinweis auf die positivne Effekte sicherlich gut entsprechende Präparate verkaufen lassen.

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zila 13.05.2014, 17:14
7. 90+ Studie

In einer grossen Studie an sehr alten Menschen aus Kalifornien kam man zu dem Schluss, dass es einfach der Alkohol ist, der den Effekt der Langlebigkeit ausmacht. Und da ist es egal, ob Rotwein oder Vodka, solange man halt nur sehr moderat trinkt, ist es sogar besser als abstinent zu sein.

Resveratrol hat eine extrem kurze Lebensdauer im Blutplasma, 17 Minuten Halbwertszeit soweit ich mich entsinne. Die Studie zeigt zumindest, dass der Gehalt in Rotwein zu niedrig ist. Ueber Supplementierung sagt diese Studie nichts aus.

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oljako 13.05.2014, 17:14
8.

Zitat von MS2000
Es wäre interessant zu wissen wer die Studie in Auftrag gegeben hat. Tut mir leid, wenn ich hier Schlechtes denke: Die Pharmaindustrie hat sicher kein Interesse an einer quasi "freien" und "kostenlosen" Verfügbarkeit eines gesundheitsfördernden Stoffes.
die katholische rieslinglobby. apropos: trinkt mehr riesling, kretins!

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yast2000 13.05.2014, 17:16
9. Eine Frage des Geschmacks

Anders herum wird ein Schuh draus: Wer Wein, Beeren, Schokolade und Erdnüsse mag, neigt zu einem gesunden Lebenswandel und damit zu weniger Sterblichkeit.

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