Forum: Gesundheit
Angst vor Impfungen: Warum wir Erzählungen mehr glauben als Zahlen
DPA

Die diffuse Angst vor Impfungen lässt Verschwörungstheorien und Mythen entstehen. Anstatt nur mit Zahlen und Fakten zu argumentieren sollte Aufklärung über Impfungen sollten auch den Faktor Psyche berücksichtigen.

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xcver 20.03.2015, 16:48
20. @breakthedawn

Ich kann ja nur hoffen, dass dieser Aluminiumschwachsinn nur Ironisch gemeint war. Bei der Aufnahme vieler Lebensmittel wird auch Aluminium (wie diverse andere Elemente auch die toxisch und nicht ausscheidbar sind wie zB) aufgenommen. Dabei meisstens deutlich mehr als durch Impfungen oder Deo aufgenommen werden kann. Übrigens besonders viel in Fisch. Seltsam, dass in den primär Fisch-Ernährenden Regionen die Leute im Durchschnitt älter werden. Naja Scwhamm drauf, kleine statistische Schwäche von ein paar Hundert Millionen Menschen...

Aber Sie haben ja sicherlich ein paar Seriöse Studien über das Pöse Aluminium bereit. Fakt ist erstmal:

Aluminium ist kein essenzielles Spurenelement .Es befindet sich im Körper durchschnittlich etwa 50 bis 150 mg Aluminium. Davon ungefähr 50% in der Lunge, 25% Knochen und 25% Weichteile. Es ist also Konstant natürlich in unserem Körper enthalten. 99+% der täglichen Aufnahme in Lebensmitteln (immerhin so zwischn 10 und 40 mg) werden wieder unresorbiert ausgeschieden (ja richtig, es wird abgebaut!!!). Sollten sie ein Nierenleiden haben kann diese Fähigkeit beeinträchtigt sein und sich giftige Mengen anlagern, aber das passiert ja mit allen möglichen Stoffen bei Nierenleiden.
Wäre übrigens ganz schlecht für Vegetarier, da am meissten Al in Salat, Hülsenfrüchten und Getreide ist.

Es gibt in der Tat einen Verdacht bzgl. Alzheimer da in den Plaques vermehrt Al enthalten ist. Es ist aber keinenfalls klar ob das bedeutet, dass Al der Grund dafür ist. So wie zB in Mehlklumpen viel Mehl ist, der Grund dafür aber die Feuchtigkeit ist.

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ella95 20.03.2015, 16:49
21. Kleiner Tipp

Man könnte Eltern die Entscheidung pro Impfung allerdings erleichtern, wenn sie statt der in Deutschland allein erhältlichen "Kombinationsbomben" die Wahl für Einzelimpstoffe treffen könnten.

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HRH-Stuttgart 20.03.2015, 17:46
22. Fakten?

Da stirbt 1, in Worten: ein Kind in Berlin an Masern - was sicherlich tragisch ist - und wochenlang wird über die Medien über die dringend zu bekämpfende Impfmüdigkeit berichtet. Journalisten, Politiker, Mediziner echauffieren sich über die paar Prozent Ungeimpfte und verunglimpfen sie, weil sie die Volksgesundheit bedrohen. Der Ruf nach einer Grundgesetzänderung wird laut, die Impfpflicht muss her, damit diese Unvernünftigen zur Impfung gezwungen werden können.

Da muss doch jeder vernünftig denkende Mensch hellhörig werden.

Vor allem wenn man sich vor Augen hält, dass jedes Jahr etwa 40.000 Menschen an Krankenhauskeimen sterben! Das sind übrigens mehr Menschen, als sich in den letzten 30 Jahren an Masern angesteckt haben. Von diesen 40.000 Menschen sind wahrscheinlich 20 % Kinder, also sterben jedes Jahr etwa 8.000 Buben und Mädchen, eines mehr oder weniger fällt da nicht so ins Gewicht, an diesen Keimen. Welcher Politiker, Journalist oder Mediziner steht denn dafür auf und ruft zu drastischen Maßnahmen auf?

Ja, Ängste werden geschürt, aber komischer Weise viel mehr von den Politikern, Ärzten und der Pharmaindustrie, als von Impfgegnern. Risiken werden von Ärzten und der Pharmaindustrie verharmlost, man spricht von einem "Pikserchen", leichter Rötung um die Einstichstelle, manchmal etwas Übelkeit, alles andere wird negiert, üble Behauptungen von Verschwörungstheoretikern, die bereits wissenschaftlich widerlegt worden sind.

Wieso gibt es Forschungsergebnisse, die sich bemühen die Argumente der Impfgegner zu entkräften. Seriöse medizinische und pharmakologische Forschung, die sich den tatsächlichen Risiken einer Impfung widmen, gibt es aber nicht. Also bleiben einem nur die "Verschwörungstheoretiker", um sich kritisch zu informieren und was die so erzählen, scheint nicht nur blanker Unsinn zu sein.

Glaubwürdiger als Politiker, willfährige Ärzte und Pharmaindustrie klingt das allemal.

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uk2011 20.03.2015, 18:42
23.

Zitat von HRH-Stuttgart
Da stirbt 1, in Worten: ein Kind in Berlin an Masern - was sicherlich tragisch ist - und wochenlang wird über die Medien über die dringend zu bekämpfende Impfmüdigkeit berichtet. Journalisten, Politiker, Mediziner echauffieren sich über die paar Prozent Ungeimpfte und verunglimpfen sie, weil sie die Volksgesundheit bedrohen. Der Ruf nach einer Grundgesetzänderung wird laut, die Impfpflicht muss her, damit diese Unvernünftigen zur Impfung gezwungen werden können. Da muss doch jeder vernünftig denkende Mensch hellhörig werden.
Da stecken sich 100.000 Menschen an den "harmlosen" Masern an (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ebola-gebieten-droht-schwere-masern-epidemie-a-1023053.html) und 5.000, in Worten: fünftausend Menschen werden da wohl dran sterben, nur weil es irgendwelche Wohlstandsdeutsche nicht gebacken bekommen, sich daran zu beteiligen, die Masern auszurotten (hier können wir auch gerne andere Nationen einfügen).

Nochmals für Sie zum Verständnis:

Wenn es weltweit keine Masern mehr gibt, dann werden an dieser Krankheit auch keine Menschen mehr sterben. Wenn alle Leute (minus der Handvoll, die nicht immum werden kann) immun sind, gibt es keine Viren mehr.

Maserviren brauchen den Menschen, also kann es auch nicht sein, daß es nach der Ausrottung wieder zu neuen Infektionen kommt.

Und unsere esoterisch angehauchten Eltern schicken ihre Kinder auf Masernparties (das sind Impfpartys mit Gästen, die man nicht kennt), damit diese aufgrund dieser völlig harmlosen Viren mal richtig ordentlich abgehärtet werden (für die schlimmen Fälle gibt es Kügelchen).

Alles wäre kein Problem, solange die Anzahl der Impfverweigerer unterhalb einer kritischen Schwelle wäre (ein/zwei pro Stadt könnte man wahrscheinlich problemlos verkraften), aber leider tauchen diese Menschen ja immer in Horden auf. Und dann erzählen die sich gegenseitig, wie schlimm die Impfung ist (weil man jemanden kennt, der eine Woche nach der Impfung das Gehör - natürlich aufgrund der Impfung - verloren hat, und wie harmlos die Masern sind, weil man die selbst ohne Schäden überlebt hat.)

Blöde Frage:
Wozu regen Sie sich eigentlich wegen der 40.000 Tote im Krankenhaus aus? Jährlich steren Millionen an Hunger, da fallen die doch gar nicht ins Gewicht.

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carlitom 20.03.2015, 18:45
24.

Zitat von spätaufsteher
Dass unter den Impfkritikern eine ganze Reihe Spinner unterwegs sind - unbestritten. Die Pauschalität mit der hier die Kritik an der Impfpolitik verunglimpft wird finde ich allerdings erschreckend. Kritischen Stimmen in Europa als quasi europäische Ideologie-Spielart der menschenmordenden Mafia-Terroristen der Boko Haram in Nigeria zu werfen ist schon ein starkes Stück. Erschreckend in der Impfdebatte finde ich auch, dass Medizin und Wissenschaft mit einer weitgehend zweifelsbefreiten Haltung reagieren, die aus dem letzten Jahrhundert zu stammen scheint. Zur Erinnerung: Atomkraft war auch mal absolut sicher und über jeder Kritik erhaben. Wer auf Gefahren hinwies galt noch in den 1970er Jahren als emotionaler Spinner. Neben der sachlichen Kritik am Impfen (ja, die gibt es), erklärt sich ein Großteil des Unbehagens mit den Rahmenbedingungen. Weder Pharma-Industrie, noch Krankenkassen, noch gesundheitspolitische Entscheidungsfindungen zeichnen sich in Deutschland durch besondere Transparenz aus. Dass das misstrauisch macht, dürfter wenig überraschen. Zumal die vom Vorposter angesprochenen vielen Pharma-Skandale ja auch nicht ausgedacht sind...
Ihr Beitrag ist leider viel zu differenziert und durchdacht, um von den meisten Lesern und Schreibern hier verstanden zu werden (ein Großteil davon will es ja auch gar nicht versuchen). Trotzdem haben Sie in allen Punkten recht.

Ich bin froh, dass es immer noch Menschen gibt, die selbst denken anstatt mit der Herde zu laufen, und die aufmerken, wenn eine Kampagne zu sehr ge"hypt" wird, um noch seriöse Absichten dahinter vermuten zu können.

Panik, "wir werden alle sterben"-Parolen und Mordverwürfe sind hier wirklich fehl am Platz und dürfen gerne mit größtem Misstrauen wahrgenommen werden.

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marcaurel1957 20.03.2015, 18:53
25.

Zitat von ruhepuls
Leider stimmt das, was Sie schreiben nicht so ganz. Es gibt den alten Spruch: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht (mehr). Da sowohl Wissenschaftler (getürkte Studien) als auch Unternehmen in der Vergangenheit mehrfach der Lüge oder dem Verschweigen von Fakten überführt wurden, wissen die "Leute" einfach nicht mehr, was sie noch glauben können und was aus politischen oder wirtschaftlichen Motiven heraus anders dargestellt wird, als es ist. Naiver weise - weil da kein Geld fließt - glaubt man daher den "Kritikern" eher. Hinzu kommt, dass Seuchen nicht mehr zur allgemeinen Lebenserfahrung gehören - aber evtl. Impfnebenwirkungen einen direkt treffen würden. Hier würde nur schonungslose Offenheit helfen, zu der auch die ehrliche Darstellung aller Impfreaktionen von den ganz harmlosen bis zu den wirklich schädlichen und deren Häufigkeit gehören müsste. Nur leider müsste dazu unser Meldewesen erstmal funktionieren. Was heute beim RKI ankommt ist nur ein Bruchteil der tatsächlichen Vorkommnisse. Seien es nun Bequemlichkeit oder (irrationale) Angst der Ärzte vor Verfolgung oder grundsätzliche Gründe (Seuchenangst). Jedenfalls wird nicht konsequent gemeldet.
Grundsätzlich wird jeder Impfzwischenfall gemeldet, der mehr als eine Lappalie -damit meine ich z.B. leichte Hautrötungen oder kleine lokale Schwellungen - ist.

Dies geschieht schon aus gründen der Haftung und möglicherweise Schadenersatzansprüchen.....

Das Meldewesen funktioniert augezeichent

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exil-teutone 20.03.2015, 18:55
26.

Zitat von uk2011
Da stecken sich 100.000 Menschen an den "harmlosen" Masern an (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ebola-gebieten-droht-schwere-masern-epidemie-a-1023053.html) und 5.000, in Worten: fünftausend Menschen werden da wohl dran sterben, nur weil es irgendwelche Wohlstandsdeutsche nicht gebacken bekommen, sich daran zu beteiligen, die Masern auszurotten (hier können wir auch gerne andere Nationen einfügen). Nochmals für Sie zum Verständnis: Wenn es weltweit keine Masern mehr gibt, dann werden an dieser Krankheit auch keine Menschen mehr sterben. Wenn alle Leute (minus der Handvoll, die nicht immum werden kann) immun sind, gibt es keine Viren mehr. Maserviren brauchen den Menschen, also kann es auch nicht sein, daß es nach der Ausrottung wieder zu neuen Infektionen kommt. Und unsere esoterisch angehauchten Eltern schicken ihre Kinder auf Masernparties (das sind Impfpartys mit Gästen, die man nicht kennt), damit diese aufgrund dieser völlig harmlosen Viren mal richtig ordentlich abgehärtet werden (für die schlimmen Fälle gibt es Kügelchen). Alles wäre kein Problem, solange die Anzahl der Impfverweigerer unterhalb einer kritischen Schwelle wäre (ein/zwei pro Stadt könnte man wahrscheinlich problemlos verkraften), aber leider tauchen diese Menschen ja immer in Horden auf. Und dann erzählen die sich gegenseitig, wie schlimm die Impfung ist (weil man jemanden kennt, der eine Woche nach der Impfung das Gehör - natürlich aufgrund der Impfung - verloren hat, und wie harmlos die Masern sind, weil man die selbst ohne Schäden überlebt hat.) Blöde Frage: Wozu regen Sie sich eigentlich wegen der 40.000 Tote im Krankenhaus aus? Jährlich steren Millionen an Hunger, da fallen die doch gar nicht ins Gewicht.
Sie sind hochgradig unfair, vornehm ausgedrückt.

Sie vergleichen nämlich Äpfel mit Birnen, d.h. *weltweite* Maserninfektionen mit MRSA-Infektionen in Deutschland. Ihr Vorposter hat Maserninfektionen in Deutschland mit MRSA-Infektionen in Deutschland verglichen.

Jede Person, die die Klappe aufreißt und als großes Ziel die Ausrottung von diesem oder jenem Virus verkündet, hat sich bereits selbst disqualifiziert, den Ausrottung wird *niemals* möglich sein - das ist systemisch völlig illusorisch.

Warum also gibt Big Pharma dies als Ziel vor? Ganz einfach, ein Ziel das niemals erreichbar sein wird, ist das perfekte Mittel um ein niemals versiegendes Füllhorn an Forschungsgeldern - und die horrenden Profite aus dem Verkauf der Seren nicht vergessen! - zu generieren.

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marcaurel1957 20.03.2015, 18:56
27.

Zitat von dr.u.
Es sind genau diese Einzelfälle, die eine persönliche Abwägung unumgänglich machen. Vor allem dann, wenn das Risiko für einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf in der gleichen Größenordnung liegt, wie das Risiko für einen Impfschaden. Hinzu kommt auch, dass der Zeitpunkt für die Impfung stimmen muss ( nicht zu jung, nicht zu alt, nicht zu krank). Und leider ist es mit dem intakten Immunsystem in unserer Industrie-Futter geschädigten Gesellschaft auch nicht allzuweit her.
Es gab vermutlich nie so gutes "futter" wie heute, wir ernähren uns allemal besser als alle Generation vor uns.

Was glauben Sie ist die Ursache, dass man heute fast 80 Jahre lebt und vor 100 Jahre mit 60 abtreten mußte?

Könnte es sein, dass bessere Ernährung, medizinische Versorgung, Imppfen und Hygiene etwas damit zu tun haben?

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serafino 20.03.2015, 19:00
28.

Zitat von HRH-Stuttgart
Da stirbt 1, in Worten: ein Kind in Berlin an Masern - was sicherlich tragisch ist - und wochenlang wird über die Medien über die dringend zu bekämpfende Impfmüdigkeit berichtet. Journalisten, Politiker, Mediziner echauffieren sich über die paar Prozent Ungeimpfte und verunglimpfen sie, weil sie die Volksgesundheit bedrohen. Der Ruf nach einer Grundgesetzänderung wird laut, die Impfpflicht muss her, damit diese Unvernünftigen zur Impfung gezwungen werden können. Da muss doch jeder vernünftig denkende Mensch hellhörig werden. Vor allem wenn man sich vor Augen hält, dass jedes Jahr etwa 40.000 Menschen an Krankenhauskeimen sterben! Das sind übrigens mehr Menschen, als sich in den letzten 30 Jahren an Masern angesteckt haben. Von diesen 40.000 Menschen sind wahrscheinlich 20 % Kinder, also sterben jedes Jahr etwa 8.000 Buben und Mädchen, eines mehr oder weniger fällt da nicht so ins Gewicht, an diesen Keimen. Welcher Politiker, Journalist oder Mediziner steht denn dafür auf und ruft zu drastischen Maßnahmen auf? Ja, Ängste werden geschürt, aber komischer Weise viel mehr von den Politikern, Ärzten und der Pharmaindustrie, als von Impfgegnern. Risiken werden von Ärzten und der Pharmaindustrie verharmlost, man spricht von einem "Pikserchen", leichter Rötung um die Einstichstelle, manchmal etwas Übelkeit, alles andere wird negiert, üble Behauptungen von Verschwörungstheoretikern, die bereits wissenschaftlich widerlegt worden sind. Wieso gibt es Forschungsergebnisse, die sich bemühen die Argumente der Impfgegner zu entkräften. Seriöse medizinische und pharmakologische Forschung, die sich den tatsächlichen Risiken einer Impfung widmen, gibt es aber nicht. Also bleiben einem nur die "Verschwörungstheoretiker", um sich kritisch zu informieren und was die so erzählen, scheint nicht nur blanker Unsinn zu sein. Glaubwürdiger als Politiker, willfährige Ärzte und Pharmaindustrie klingt das allemal.
Sie bestätigen genau das Bild der Impfgegner aus dem Artikel.

Richtig, es gibt multiresistente Keime in Krankenhäusern, an denen viele Menschen sterben. Ja, es gibt deutlich mehr Todesfälle als z.B. bei Masern. Allerdings liegt das an der hohen Durchimpfungsrate. Ansonsten können Sie jährlich mit ca. 1 Mio infizierten rechnen und wahrscheinlich 10-100 000 Toten pro Jahr. Während multiresistente Keime allerdings noch die Forschung sind, sind gegen Masern einfache Impfungen erfolgreich. Sollte man diese jetzt nicht durch durchführen?

Auch Ihre Argumente gegenüber Impfrisiken und mangelhafter Forschung sind nur eine Verschwörungstheorie. Es gibt eine sehr restriktive Zulassung von Arzneimitteln und sehr gute Kontrollen und Dokumentationspflichten. Gerade Nebenwirkungen müssen sehr gut dokumentiert werden und die gibt es auch bei Impfungen. Man sieht an verschiedensten Arzneimittel"skandalen", dass die Kontrollen gut funktionieren. Auch der gerne zitiert Zusammenhang zwischen Autismus und Impfen wurde schon wiederlegt.

Es gibt rein rational im Moment nicht wirklich gute Argumente gegen das Impfen. Aber ich weiss schon, dass sie sich nicht von Ihrem Glauben abbringen lassen.

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exil-teutone 20.03.2015, 19:00
29.

Zitat von carlitom
Ihr Beitrag ist leider viel zu differenziert und durchdacht, um von den meisten Lesern und Schreibern hier verstanden zu werden (ein Großteil davon will es ja auch gar nicht versuchen). Trotzdem haben Sie in allen Punkten recht. Ich bin froh, dass es immer noch Menschen gibt, die selbst denken anstatt mit der Herde zu laufen, und die aufmerken, wenn eine Kampagne zu sehr ge"hypt" wird, um noch seriöse Absichten dahinter vermuten zu können. Panik, "wir werden alle sterben"-Parolen und Mordverwürfe sind hier wirklich fehl am Platz und dürfen gerne mit größtem Misstrauen wahrgenommen werden.
Ich habe in einem - leider nicht veröffentlichten - Beitrag in einem anderen Forum zu demselben Thema einmal Sascha Lobo's fünf Merkmale des Bullshitting (oder so ähnlich) auf diese Diskussion hier angewandt und beschrieben.

Ich werde das nicht noch einmal machen wegen der Gefahr, daß das wieder nicht veröffentlicht wird - aber diese Übung ist jedem anzuraten und fördert sehr erhellende Dinge zutage...

Mein Ergebnis war jedenfalls, daß sämtliche 5 Varianten vollumfänglich zutreffen - auf Seiten der Befürworter...

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