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Angst vor Impfungen: Warum wir Erzählungen mehr glauben als Zahlen
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Die diffuse Angst vor Impfungen lässt Verschwörungstheorien und Mythen entstehen. Anstatt nur mit Zahlen und Fakten zu argumentieren sollte Aufklärung über Impfungen sollten auch den Faktor Psyche berücksichtigen.

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GermanNightmare 20.03.2015, 19:00
30. Impfgegner...

...sollten wenigstens konsequent sein. Wer sich gegen Masern und ähnliches nicht impfen lassen möchte, der kriegt zukünftig auch keine Tetanus-Schutzimpfung mehr. Viel Spaß dann noch.

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petrapanther 20.03.2015, 19:01
31.

Zitat von exil-teutone
Sie sind hochgradig unfair, vornehm ausgedrückt. Sie vergleichen nämlich Äpfel mit Birnen, d.h. *weltweite* Maserninfektionen mit MRSA-Infektionen in Deutschland. Ihr Vorposter hat Maserninfektionen in Deutschland mit MRSA-Infektionen in Deutschland verglichen. Jede Person, die die Klappe aufreißt und als großes Ziel die Ausrottung von diesem oder jenem Virus verkündet, hat sich bereits selbst disqualifiziert, den Ausrottung wird *niemals* möglich sein - das ist systemisch völlig illusorisch. Warum also gibt Big Pharma dies als Ziel vor? Ganz einfach, ein Ziel das niemals erreichbar sein wird, ist das perfekte Mittel um ein niemals versiegendes Füllhorn an Forschungsgeldern - und die horrenden Profite aus dem Verkauf der Seren nicht vergessen! - zu generieren.
Wieso hat das Ausrotten bei den Pocken dann geklappt?

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exil-teutone 20.03.2015, 19:10
32.

Zitat von GermanNightmare
...sollten wenigstens konsequent sein. Wer sich gegen Masern und ähnliches nicht impfen lassen möchte, der kriegt zukünftig auch keine Tetanus-Schutzimpfung mehr. Viel Spaß dann noch.
Tetanus-Schutzimpfungen sind der größte Schwachsinn überhaupt - den Tetanus wird von Bakterien übertragen.

Und dagegen helfen hervorragend Antibiotika (die wiederum nicht gegen Viren helfen)...

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Ing. Hans Maulwurf 20.03.2015, 19:16
33.

Zitat von breakthedawn
Ich bin kein Impfgegner, aber unnötige Impfungen würde ich vermeiden und nötige Impfungen nur mit Impfträgern, die kein Aluminium beinhalten. Ich kann das auch nur jedem empfehlen, der nicht mit Alzheimer oder Parkinson enden will. Aluminium ist ein toxisches Metall, das der Körper nicht ausscheiden kann und alle Barrieren im Körper durchbricht. Hinzu kommt, dass mit Aluminium jede Allergie ausgelöst werden kann. Dabei spielt nur die Dosis eine Rolle. Hinzu kommt, dass Aluminium Krebs verursachen kann. Besonders Brustkrebs kann durch Deodorants, die Aluminium enthalten, ausgelöst werden. Die Aluminiumindustrie und korrupte Politiker bestreiten dies und verbreiten die Mähr über Verschwörungstheoretiker.
Also ich kenne die Aluminiumindustrie, da mein Vater in einem Teil dieser Branche tätig ist. Da wird viel Geld umgesetzt und auch nicht immer die Wahrheit gesagt.
Oft ist die Ware mit Fremdstoffen verunreinigt, radioaktive Substantzen sind auch oft ein Problem.
Auch kamen einige Kollegen schon mit dem Gesetz in Konflikt. Ist eben eine Milliardenindustrie.

Ach ja, er ist Schrotthändler :D

Übrigens:
Ich kann nicht beurteilen, inwiefern Aluminium gefährlich ist. Manche Studien sagen dies, andere das.
Aber wer sagt denn, dass die Austauschstoffe weniger
gefährlich sind ?

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denisbeijing 20.03.2015, 19:40
34.

Zitat von spätaufsteher
Erschreckend in der Impfdebatte finde ich auch, dass Medizin und Wissenschaft mit einer weitgehend zweifelsbefreiten Haltung reagieren, die aus dem letzten Jahrhundert zu stammen scheint. Zur Erinnerung: Atomkraft war auch mal absolut sicher und über jeder Kritik erhaben. Wer auf Gefahren hinwies galt noch in den 1970er Jahren als emotionaler Spinner. Neben der sachlichen Kritik am Impfen (ja, die gibt es), erklärt sich ein Großteil des Unbehagens mit den Rahmenbedingungen. Weder Pharma-Industrie, noch Krankenkassen, noch gesundheitspolitische Entscheidungsfindungen zeichnen sich in Deutschland durch besondere Transparenz aus. Dass das misstrauisch macht, dürfter wenig überraschen.
Passt ja wie die Faust auf's Auge. Auch hier wieder, Zweifeln, weil's geil ist zu zweifeln:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/lobo-kolumne-pseudoskepsis-zweifelt-an-allem-ausser-an-sich-selbst-a-1016636.html

Ernsthaft: Äpfel (Atomkraft) NICHT mit Birnen (Impfungen) zu vergleichen, habe ich bereits in der Grundschule gelernt. Sie nicht?

Aber unabhängig davon und von jeder, sicherlich auch berechtigter und gerne auch sachlicher Kritik, wird dabei nur am System Impfung kritisiert.

Aber nur weil das System Fehler hat ist doch nicht der prinzipielle Nutzen einer Impfung abzustreiten.

Nur damit die Pharmaindustrie keinen Reibach macht, setzen Sie ihre und ungeschützten Kindern dem Risiko einer schwerwiegenden Erkrankung aus? Impfen ist immer auch soziale Verpflichtung!

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Ing. Hans Maulwurf 20.03.2015, 19:52
35.

Zitat von spätaufsteher
Dass unter den Impfkritikern eine ganze Reihe Spinner unterwegs sind - unbestritten. Die Pauschalität mit der hier die Kritik an der Impfpolitik verunglimpft wird finde ich allerdings erschreckend. Kritischen Stimmen in Europa als quasi europäische Ideologie-Spielart der menschenmordenden Mafia-Terroristen der Boko Haram in Nigeria zu werfen ist schon ein starkes Stück. Erschreckend in der Impfdebatte finde ich auch, dass Medizin und Wissenschaft mit einer weitgehend zweifelsbefreiten Haltung reagieren, die aus dem letzten Jahrhundert zu stammen scheint. Zur Erinnerung: Atomkraft war auch mal absolut sicher und über jeder Kritik erhaben. Wer auf Gefahren hinwies galt noch in den 1970er Jahren als emotionaler Spinner. Neben der sachlichen Kritik am Impfen (ja, die gibt es), erklärt sich ein Großteil des Unbehagens mit den Rahmenbedingungen. Weder Pharma-Industrie, noch Krankenkassen, noch gesundheitspolitische Entscheidungsfindungen zeichnen sich in Deutschland durch besondere Transparenz aus. Dass das misstrauisch macht, dürfter wenig überraschen. Zumal die vom Vorposter angesprochenen vielen Pharma-Skandale ja auch nicht ausgedacht sind...
Das Problem bei der Atomkraft ist aber, dass die möglichen Probleme bekannt waren, man hat nur gesagt sie werden nie auftreten. Kleines persönliches Beispiel (ich bin gegen Atomkraft, aber nicht, weil ich Angst vor einem Nukularunfall habe, sondern weil es ein kleines Abfallproblem gibt ...):
Ich saß mit einem überzeugten Atomkraftgegner vor ein paar Jahren in einer Kneipe und wir haben uns über die Risken unterhalten.
Ich sagte damals: Eigentlich sind unsere Atomkraftwerke sicher. Klar, im Worst Case könnte es kritisch werden, aber man muss eigentlich nur den Reaktor abschalten und dann für ein paar Wochen die Kühlung des Reaktors sicherstellen, sollte ja für eine Industrienation kein Problem sein. ein bisschen Wasser und ein paar Pumpen, man hat ja einige Stunden Reaktionszeit. Meine Überzeugung damals.
Dann kam Fukushima.

Nur als Beispiel! Ich kannte das Problem, ich kannte den genaue Ablauf, ich kannte den technischen Hintergrund.
Ich dachte nur, dass die dafür nötigen Randbedinungen niemals eintreten können.

Beim Impfen sieht es anders aus!
Die kritischen Impfreaktionen sind bekannt, woher sie
kommen weiß aber (imho) niemand genau, weil sie eben so selten sind.
Nur eine Hypothese:
Es könnte ja an der Immunreaktion auf den Impfstoff/den Krankheitserreger selber liegen.
Nicht an der Krankheit, sondern an der Immunreaktion wohlgemerkt.
Sprich nicht an der Impfung selbst (Quecksilber, Aluminium, Hokuspokusium ...).
Wenn dann 90% geimpft werden, aber nur 2% Erkranken, in welcher Gruppe treten dann mehr Komplikationen auf ?!

Wenn aber 0 % geimpft sind und 95 % erkranken, dann wird die Bilanz eher schlechter !

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vwl_marlene 20.03.2015, 19:53
36.

Zitat von breakthedawn
Ich bin kein Impfgegner, aber unnötige Impfungen würde ich vermeiden und nötige Impfungen nur mit Impfträgern, die kein Aluminium beinhalten.
Die Aluminium-Belastung durch gelegentliche Impfungen duerfte um ein Vielfaches geringer sein als die Aluminium-Aufnahme durch leckeren schwarzen Tee, Paprika-Pulver, gruenen Salat, gesunden Kohl, uniderstehliche Schokolade oder knuspriges Laugengebaeck.

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david_2010 20.03.2015, 20:01
37. Guter Artikel

Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß. Impfkritiker lehnen Impfungen pauschal als unsicher ab. Das ist falsch! Natürlich heißt das aber nicht, das alles Gold ist, was uns die Pharmabranche als glänzend präsentiert.

Man muss stets in alle Richtungen kritisch bleiben. Trotzdem ein wichtiger Artikel, denn viele etablierte Impfungen sind sicher und sehr wichtig.

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cassandros 20.03.2015, 20:04
38. Gegendarstellung mit Wahrheit

Zitat von exil-teutone
Tetanus-Schutzimpfungen sind der größte Schwachsinn überhaupt - den Tetanus wird von Bakterien übertragen. Und dagegen helfen hervorragend Antibiotika (die wiederum nicht gegen Viren helfen)...
Stimmt leider nicht.
Der größte Schwachsinn überhaupt ist dieser Beitrag!

Wundstarrkrampf ist nämlich Folge einer VERGIFTUNG mit dem Tetanustoxin!

Und da hilft kein Antibiotikum!
Wenn die lebensbedrohlichen Symptome auftreten, ist es nämlich zu spät für eine antibiotische Therapie (die sich gegen den das Toxin produzierenden Erreger richtet, aber keine Wirkung auf das Gift hat) !!

Die Tetanus-Schutzimpfung appliziert Antikörper gegen das Tetanus-Toxin!
Siehe:
- http://flexikon.doccheck.com/de/Tetanus-Schutzimpfung

Die passive Immunisierung mit Tetanus-Antiserum ist daher höchst sinnvoll.

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Hirte 20.03.2015, 20:53
39. Cherry Picking

Kann als Argument genausogut für die impfindustrie angewandt werden.
Und die, die dabei die Verantwortung hätten, sauber zu argumentieren und selbst zu untersuchen und Vergleichsstudien zu machen etc, das Robert-Koch-Institut nimmt diese Verantwortung nicht wahr und lässt sich von den Pharmainteressen finanzieren...
So entsteht kein Vertrauen ins Impfen.

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