Forum: Gesundheit
Angst vor Impfungen: Warum wir Erzählungen mehr glauben als Zahlen
DPA

Die diffuse Angst vor Impfungen lässt Verschwörungstheorien und Mythen entstehen. Anstatt nur mit Zahlen und Fakten zu argumentieren sollte Aufklärung über Impfungen sollten auch den Faktor Psyche berücksichtigen.

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Geradeausdenker 20.03.2015, 21:03
40.

Das Problem an sich ist, dass in Deutschland in der Schule vermittelt wird, dass jeder zu ALLEM eine Meinung haben muss und diese dann auch kundtun soll.
Was leider nicht gelehrt wird ist folgender, übergeordneter Grundsatz: Wer keine Ahnung hat, soll einfach den Mund und sich raus halten. DAS ist dann intelligent, alles andere nur dumm.

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Hirte 20.03.2015, 21:05
41. Mit der Haftung ist das ja so eine Sache, lieber Verschweigen

Zitat von marcaurel1957
Grundsätzlich wird jeder Impfzwischenfall gemeldet, der mehr als eine Lappalie -damit meine ich z.B. leichte Hautrötungen oder kleine lokale Schwellungen - ist. Dies geschieht schon aus gründen der Haftung und möglicherweise Schadenersatzansprüchen..... Das Meldewesen funktioniert augezeichent
Belege?
Schön wäre es ja, wenn "Das Meldewesen ausgezeichnet funktioniere"
aber wenn es "augezeichent" funktioniert, schade drum

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Geradeausdenker 20.03.2015, 21:18
42.

Zitat von Mario V.
[...] Impfungen hingegen können schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Das sind zwar nur wenige Einzelfälle, aber was nützt das, wenn es einen erwischt. Man hat keine Kontrolle über das, was die Impfung mit einem macht. Wie beim Flugzeug. [...] aber ein bisschen weniger Hysterie wäre trotzdem angebracht. Es gibt keinen 100%igen Schutz, egal wie viele Leute geimpft sind. Anstelle der Masern hätte u.U. ein Grippevirus das gleiche angerichtet. Ich bin auf jeden Fall gegen eine Impfpflicht. Jeder muss selbst entscheiden dürfen, welche Impfungen man sich und seinen Kindern geben lässt. Heute ist es die Masernimpfung, die durchaus sinnvoll ist. Morgen ist es eine Impfung gegen was weiß ich was, ein vermeintlicher Schutz gegen eine aufkommende Pandemie, die schnell auf den Markt gebracht werden muss, ohne sie ausreichend testen zu können. Sowas will ich mir nicht in den Arm spritzen lassen.
Ich stimme Ihnen zu, dass Impfungen nur dann vorgeschrieben sein sollten, wenn sie nachgewiesener Maßen sinnvoll sind.

Zu obigem 1. Absatz: Es ist immer schlecht, sich die FALSCHE Frage zu stellen. Die RICHTIGE Frage würde nämlich lauten: Hätte ich denn Kontrolle darüber, was der Masern- oder Grippeerreger mit mir macht?

Zu obigem 2. Absatz: Der Schutz steigt allerdings erheblich mit der Anzahl der Geimpften. Nur DESHALB, weil viele sich impfen lassen, werden VIELE Nicht-Geimpfte nicht krank - und überleben. Viele verdanken ihre Gesundheit den Geimpften. DAS sollte man sich klar machen, wenn man sich gegen eine Impfung entscheidet.

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exil-teutone 20.03.2015, 22:29
43.

Zitat von cassandros
Stimmt leider nicht. Der größte Schwachsinn überhaupt ist dieser Beitrag! Wundstarrkrampf ist nämlich Folge einer VERGIFTUNG mit dem Tetanustoxin! Und da hilft kein Antibiotikum! Wenn die lebensbedrohlichen Symptome auftreten, ist es nämlich zu spät für eine antibiotische Therapie (die sich gegen den das Toxin produzierenden Erreger richtet, aber keine Wirkung auf das Gift hat) !! Die Tetanus-Schutzimpfung appliziert Antikörper gegen das Tetanus-Toxin! Siehe: - http://flexikon.doccheck.com/de/Tetanus-Schutzimpfung Die passive Immunisierung mit Tetanus-Antiserum ist daher höchst sinnvoll.
Natürlich helfen Antibiotika nicht gegen Gifte an sich.

Gefährlicher Schwachsinn ist allerdings ihre Argumentation.

Tetanus-Immunisierung ist eine *PASSIV*-Immunisierung, d.h. ich bekomme Antikörper gegen das Gift appliziert, und diese Antikörper wirken dann sofort gegen das Gift - es ist also in dem Sinne ein Gegengift und wirkt in keinster Weise wie eine Impfung wirken sollte, nämlich das Immunsystem zu trainieren.

Warum also sollte ich mir ein Mittel zur AKUT-Bekämpfung vorsorglich spritzen lassen!? Sie pumpen sich ja auch nicht mit Gegengiften aller möglichen Schlangengifte voll - oder?

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exil-teutone 20.03.2015, 22:32
44.

Zitat von Hirte
Belege? Schön wäre es ja, wenn "Das Meldewesen ausgezeichnet funktioniere" aber wenn es "augezeichent" funktioniert, schade drum
So eine Argumentation hilft hier nicht weiter.

Meldesysteme existieren, das ist richtig.

Das Problem dabei ist aber, daß sie eher wie der berühmte Vorzimmerdrache des Firmenbosses funktionieren denn als echte Meldestelle.

Vom Prinzip her die richtige Infrastruktur, wird sie als Feigenblatt für die Interessen der Pharmaindustrie mißbraucht.

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breakthedawn 20.03.2015, 23:09
45. @xcver

Sie haben es leider nicht verstanden. Alle infos sind für jeden kostenfrei zugägnlich. Bitte informieren sie sich erst bevor Sie schreiben.
Sie dürfen sich auch gerne mit Aluminium vergiften. Das stört sicher niemanden.
Wie heisst es so schön: "wer nicht hören will muss fühlen"

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Mario V. 20.03.2015, 23:52
46.

Zitat von Geradeausdenker
Zu obigem 2. Absatz: Der Schutz steigt allerdings erheblich mit der Anzahl der Geimpften. Nur DESHALB, weil viele sich impfen lassen, werden VIELE Nicht-Geimpfte nicht krank - und überleben. Viele verdanken ihre Gesundheit den Geimpften. DAS sollte man sich klar machen, wenn man sich gegen eine Impfung entscheidet.
Das bezweifle ich. Wie ich schon geschrieben habe, sind viele der Krankheiten, gegen die man sich impfen kann, harmlos, wenn man ein intaktes Immunsystem hat. ja, man wir krank, übersteht die Krankheit aber meistens ohne schwerwiegende Komplikationen. Oft ist es die Impfung die verhindert, dass man Krankheiten in der Zeit bekommt, indem der Körper sie am besten bekämpfen kann. Man bekommt sie stattdessen viel später, wenn der Körper leichter angreifbar ist, und dann sind die Komplikationen viel schwerwiegender.

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peroxyacetylnitrat 21.03.2015, 00:17
47. tja,

was will man dazu noch sagen... die Leute sind dumm und stolz drauf. stolz drauf, dass sie die (ihrer Meinung nach) lügen der bösen mächtigen durchblicken. Zum Irrweg gehört ja auch, dass man denkt, man sei ja nur kritisch und würde diese ganze schlimme gesteuerte Meinungsbildung von anderen, besseren Standpunkten betrachten. von wegen sapere aude...einfache antworten werden nur zu gerne angenommen und selbsternannten Gurus blind geglaubt, dass diese natürlich ganz ganz viele "wirklich wahre" antworten haben, die von irgendeiner bösen Lobby unterdrückt werden. Das sieht man oft in der alternativ"medizin", ich selbst frage mich da immer gerne: warum sollte ich einem einzelnen oder wenigen Menschen, die noch nicht mal nachprüfbare beweise für Ihre Behauptungen anbringen, eher glauben als Generationen und tausenden von Wissenschaftlern, die zwar auch mal irren können, aber nach klaren und nachvollziehbaren regeln arbeiten und daher über kurz oder lang von Kollegen kontrolliert und ggf. korrigiert werden? Das ist Selbstbetrug, wenn man wirklich kritisch ist (mit externen Informationen, aber auch mit sich selbst) sollte man sich und seine Meinung auch immer mal wieder hinterfragen und überlegen, ob und wie selektiv man die Dinge sieht. Ich gebe aus Prinzip wenig auf irgendwelche Einzelfallberichte. Wenn ich ein heftiges Medikament nehmen muss, schaue ich mir den beipackzettel an und informiere mich wenn möglich im Internet über mögliche Nebenwirkungen. und am Ende ist eben auch immer die Überlegung, was ist die alternative, also was ist der nutzen und was das mögliche Risiko? aber nur weil da Person x über lebensbedrohliche Nebenwirkung y schreibt oder mein Nachbar oder mitpatient schlechte Erfahrungen mit einem Medikament gemacht hat, heisst das doch nicht dass mir das auch passiert. Ich rechne doch auch nicht mit einem Lottogewinn, weil jemand im Internet schreibt dass er gewonnen hat. Das ist dumm. Menschlich vielleicht, aber einfach nur dumm, und dabei ist die Aufklärung mit ihren hehren Zielen dass jeder einen verstand hat, den er auch benutzen sollte, nun schon wirklich etwas her...

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peroxyacetylnitrat 21.03.2015, 00:45
48. @26, exil-teutone

und sie tun genau das, was im Artikel beschrieben wird. zuerst mal, die 40.000 toten durch nosokomiale keime und die 20% Kinder daran sind von dem vorposter, dem sie da beispringen, vollkommen aus der Luft gegriffen. Ebenso ihre Behauptung, man könne ein Virus nicht ausrotten, lesen Sie mal nach was mit den Pocken passiert ist und warum. und dass "big pharma" sich an Seren etc. Reich verdienen will und sie deswegen das Ziel Ausrottung der Masern ausgeben, obwohl sie wüssten dass es nicht erreichbar sei... ganz ehrlich, das ist grober Unsinn und wirkliche Verschwörungstheorie. recherchieren sie mal, wer wieviel an einer Impfung verdient. und dann versuchen sie mal herauszufinden, wie viel die Behandlung von kranken kostet, wenn man sie nicht impfen lässt. Und wenn sie ehrlich sind und diese Frage kritisch beantworten und unvoreingenommen, dann kann man vielleicht anfangen sich hier vernünftig zu unterhalten. Der Artikel legt zwar nahe, dass sie sich durch meinen Beitrag wahrscheinlich nicht zum nachdenken anregen lassen werden, aber ich versuche es trotzdem mal :-)

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fred1408 21.03.2015, 06:49
49. Impf Mythos

Wenn ich die Artikeln hier lese wäre eine Impfung gegen Dummheit wohl angemessen wenn es diese denn geben würde.
Ein Beispiel:
5% der Kinder in Deutschland sind nicht geimpft.
Es gibt ungefähr 10 Millionen Kinder in Deutschland also sind ca 500.000 Kinder nicht bzw nicht durchgeimpft.
Wo sind dann bitte schön die Tetanustoten die Keuchhusten Epidemien oder Polio erkrankten und kommen Sie mir bitte nicht mit dem Argument,dass das an den hohen durchimpfungsraten liegt und die ungeimpften davon profitieren.
Tetanus zb ist nicht übertragbar!!!

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