Forum: Gesundheit
Anti-Milch-Kampagnen: Milch ist besser als ihr Ruf
Corbis

Milch macht dick und krank, das sind Botschaften einer aktuellen Veganer-Kampagne. Ernährungswissenschaftler Gerhard Rechkemmer erklärt, warum die Milchgegner in den meisten Fällen falsch liegen.

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schaden.michael1992 10.03.2016, 08:25
210.

Eine Studie der Harvard University meldet Zweifel an der generellen Wirkung des Kalziums an. Die Wissenschaftler der Harvard Public School for Health testeten 75.000 Frauen über einen Zeitraum von zwölf Jahren hinsichtlich des Effektes von Milch auf ihre Knochen. Wie sich zeigte, wurden die Knochen der Testpersonen nicht widerstandfähiger, sondern waren sogar einem höheren Bruchrisiko ausgesetzt. Erklärt wird dieser Zusammenhang mit der Übersäuerung des Körpers, der durch häufigen Milchkonsum ausgelöst wird. Zur Neutralisation entzieht der Körper den Knochen ihren Kalzium-vorrat, wodurch die Osteoporoseanfälligkeit steigt.

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Premiumbernd 02.12.2016, 12:22
211. Ich finde die Kommentare herrlich

Ich habe den Artikel nur überflogen. Jeder halbwegs gescheite Mensch weiß, das Milch gut ist. Dafür brauche ich keinen Artikel. Aber ich wusste, dass mich im Forum wieder köstliche Verschwörungstheorien (Lobbyist der Food-Industrie) und frei erfundene "Fakten" der Gläubigen erwarten. Es ist köstlich zu lesen, dafür Danke ihr Vegantalibans.

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feilhammer 04.12.2016, 14:19
212. Traurig wie Fakten einfach ignoriert werden

Ich möchte hier gar keinen langen Kommentar schreiben, sondern nur zwei kleine Denkanstöße geben:
#1 Milch wird teilweise sogar zur Prävention von Osteoporose angepriesen, mit seinen "knochenstärkenden Eigenschaften". Die Frage stellt sich dann allerdings, weshalb in Afrika die Osteoporose-Häufigkeit um ein Vielfaches geringer ist als in unseren Breiten, obwohl dort nahezu keine Milch konsumiert wird?
#2 Für wen hat Mutter Natur die Milch wohl vorgesehen? Richtig für das Kalb und nicht für den Menschen. Möglicherweise eine Erklärung dafür, dass wir nicht über die passende Ausrüstung an Enzymen verfügen, um Milchzucker richtig aufspalten zu können....

So viel zur "Lobby"

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g_bec 08.12.2016, 13:07
213. Öhm.

Zitat von feilhammer
Ich möchte hier gar keinen langen Kommentar schreiben, sondern nur zwei kleine Denkanstöße geben: #1 Milch wird teilweise sogar zur Prävention von Osteoporose angepriesen, mit seinen "knochenstärkenden Eigenschaften". Die Frage stellt sich dann allerdings, weshalb in Afrika die Osteoporose-Häufigkeit um ein Vielfaches geringer ist als in unseren Breiten, obwohl dort nahezu keine Milch konsumiert wird? #2 Für wen hat Mutter Natur die Milch wohl vorgesehen? Richtig für das Kalb und nicht für den Menschen. Möglicherweise eine Erklärung dafür, dass wir nicht über die passende Ausrüstung an Enzymen verfügen, um Milchzucker richtig aufspalten zu können.... So viel zur "Lobby"
zu #1: Vielleicht könnte es daran liegen, dass die Menschen dort im Durchschnitt vor dem Eintreten/Diagnostizieren einer Osteoporose von anderen "Risiken" dahingerafft werden?
zu #2: "Mutter Natur" hat gar nichts vorgesehen. Allerdings hat der Mensch, zumindest in unseren Breiten, die Milchlieferanten dahingehend ausgewählt und gezüchtet, dass sie die größtmögliche Menge Milch zur Nutzung geben (nebenbei: das Kind zB des Schafes heißt Lamm, auch Schafsmilch wird durch den Menschen genutzt). Und so ganz nebenher wurde durch den Menschen eine wahre "Milchkultur" mit unzähligen auch "Nichtnahrungs-Nutzungen" entwickelt. Wäre ja auch blöd, die Milch der Kuh nicht zu nutzen und nur regelmäßig die "Kälbchen" zum Verzehr zu schlachten: Die Milch kann man nämlich ganzjährig nutzen, das Fleisch ist nach kurzer Zeit aufgegessen.
Und der durchschnittliche Europäer hat durchaus die passenden Enzyme zur Aufspaltung von Milchzucker: Schließlich ist er ja ein Säugetier, nicht wahr?

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Olaf 08.12.2016, 13:31
214. Dummschwätzer töten

Dummköpfe können sehr überzeugend auftreten, weil ihnen jeder Selbstzweifel abgeht. Betrand Russel hat das auf den Punkt gebracht:

"Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“

Daher ist es auch wichtig, solchen und anderen Verschwörungstheorien entgegen zu treten, sonst breiten sie sich seuchenartig aus und die Parolen der Impfgegner z.B. haben schon Kindern das Leben gekostet.

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