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Anti-Porno-Bewegung: Lust an der Enthaltsamkeit
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Bis zu sechs Mal am Tag masturbierte Alexander Rhodes zu Pornos. Dann entsagte er den Sexfilmchen und gründete "NoFap". Credo der Bewegung: Pornos machen süchtig. Bewiesen ist das nicht.

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franxinatra 24.10.2015, 16:45
1. Nein, sie machen nicht wirklich süchtig...

aber sie wirken auf Suchtproblematiken wie ein Brandbeschleuniger; sehe das nach überwundener 'Abhängigkeit' in der ein Haufen Münzen in Peepshows und Solofilmkabinen gelandet sind. Schaurige Erinnerungen an eine Symptombekämpfung, die viel tifer wurzelte.
Aber es gibt nur verdammt wenig wirklich fähige und vertrauenswürdige Therapeuten, besonders wenn es um Sex geht...

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manpower62 24.10.2015, 16:52
2. weiter so

Hoffentlich schließen sich noch ganz viele Männer diesem Enthaltsamkeitsritual an. Dann bleibt mehr für uns zu tun. Schließlich muss sich ja jemand die Frauen kümmern.

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citi2010 24.10.2015, 16:53
3.

Was heisst eigentlich täglich oder zumindest wöchentlich? Das ist doch eine sehr schwammige Formulierung.

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waswoasi 24.10.2015, 16:56
4. Spannendes Thema!

Kann mich darin wieder finden und frage mich oft, was täglicher Pornokonsum im Netz und das dazugehörige Masturbieren mit meiner Psyche und meinem Hirn anstellen. Gerade in Punkto reale Beziehung zu Frauen und zum Frauenbild....

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querollo 24.10.2015, 16:58
5. Tmi

"Während seines Biologiestudiums hatte er auch manchmal einen weißen Kittel an, war aber jedesmal froh, wenn er ihn wieder ausziehen konnte."

Wollten wir diese Information über den Autor in diesem Zusammenhang wirklich wissen?

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marthaimschnee 24.10.2015, 16:59
6.

Wenn Menschen versuchen, ihre Probleme in den Griff zu kriegen, ok. Aber für den Versuch, daraus vollkommen unnötigerweise einen Trend zu generieren, wurde der Begriff *FACEPALM* geprägt. Die meisten Trends heutzutage stehen eh dem Schwachsinn schon viel zu nahe!

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mongolord 24.10.2015, 17:13
7.

6 mal am Tag ist schon heftig. Würde mir da weniger über Veränderungen des Gehirns Gedanken machen (was ich für totalen Quatsch halte), als eher über den großen Zeitbedarf.

Ich weiss ja net obs nur mir so geht, aber bis ich ein Filmchen gefunden hab das mir gefällt, plus die Zeit des "guckens" vergeht schonmal ne 20-30 Minuten und das 6x am Tag, da bleibt nicht mehr viel Freizeit übrig ;) Vielleicht sollte der Typ sich Hobbies suchen, da hätte er keine komische No-Fap-Community gründen müssen, sondern einfach seine Freizeit sinnvoll nutzen, statt aus Langweile ständig an sich rumzuspielen.

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d-c-r 24.10.2015, 17:18
8. Junge Leute

Ich glaube, dass es ein Problem werden/sein kann. Und zwar für Leute, die noch nie eine ernsthafte längere Partnerschaft mit einem gut funktionierenden Sexleben kennengelernt haben. Wäre interessant zu wissen, wie das jemand erlebt, der mit Pornos heranreift und dann später mit der Realität in Kontakt kommt.

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Newspeak 24.10.2015, 17:27
9. ...

Es ist eine Sache, wenn man in seinem Leben Dinge nicht in den Griff bekommt. Nur, warum muß man, wenn man seine Meinung radikal ändert, dann gleich eine Missionierung daraus machen? Kann man mal bitte realisieren, daß Dinge, die man selbst als Wahrheit erkannt hat, so nicht unbedingt für andere gelten müssen? (ausgenommen echte, exakte Wissenschaft und Mathematik). Diese übergriffige Rechthaberei, anderen Menschen aus eigenen Fehlleistungen und deren Überwindung direkt wieder Vorschriften machen zu wollen. Das ist doch psychiatrisch auffällig. So jemand braucht eine Behandlung.

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