Forum: Gesundheit
Anti-Porno-Bewegung: Lust an der Enthaltsamkeit
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Bis zu sechs Mal am Tag masturbierte Alexander Rhodes zu Pornos. Dann entsagte er den Sexfilmchen und gründete "NoFap". Credo der Bewegung: Pornos machen süchtig. Bewiesen ist das nicht.

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albert schulz 25.10.2015, 21:29
190. der Körper hat immer recht II

Wer einen Beischlaf mit Onanieren verwechselt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Im einen Fall ist man müde und gutgelaunt, im anderen eher etwas mies drauf. Der Druck ist halt weg, und das war es auch schon.

Der Mechanismus Gemächte hat natürlich eine unangenehme Seite. Jung wirft man alle möglichen Sorten von Sympathie in einen großen Bottich, schüttet einen deftigen Hormoncocktail drüber und rührt es durcheinander. Das Produkt heißt Liebe, wird je nach Geschlecht anders definiert und dient der Fortpflanzung im Familienverband. Alternd differenziert man und merkt, daß man wenn überhaupt auf Frauen scharf wäre, mit denen man eigentlich gar nichts zu tun haben will, weil sie einem regelrecht unsympathisch sind, während man bei den sympathischen Exemplaren nicht das geringste geschlechtliche Verlangen entwickelt. Man säuft und frißt auch weniger im Alter. Das regelt alles der Körper. Der fragt nicht. Und diskutieren tut er schon mal gar nicht.

Die banalen Fakten sind: die Wirtschaft braucht Menschen, die sie Tag und Nacht beliebig verheizen kann, und zwar billig. Ehe ist nicht vorgesehen, genausowenig wie früher bei Knechten (und anderen Sklaven). Die Mädels waren schon immer ein wenig faul und haben ohnehin keine Lust, sich übermäßig anzustrengen, um einen Kerl zu bändigen und zu dressieren. Es reicht ihnen, ein wenig Geld zu verdienen. Dazu Kommunikation und Urlaub. Letztlich sind wir auf dem Weg nach Sparta. Männchen und Weibchen getrennt, gesonderte Einrichtungen zum Kalben und zur Aufzucht.

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tutnet 25.10.2015, 21:51
191. to fap

Ich weiß nicht, wo Herr Lubbadeh englisch gelernt hat. Weder im Oxford Dictionary (british english) noch im Webster (american english) steht to fap. Das Wort ist eine eher neue Erfindung und wurde angeblich erstmals in der Übersetzung japanischer Mangas verwendet und hat sich z.B. über 4chan.com rasant unter internetafinen Jugendlichen verbreitet.

To masturbate und to jerk off sind die Wörter, die im wissenschaftlichen Bereich bzw. umgangssprachlich verwendet werden.

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nick_neuer 25.10.2015, 22:33
192. Überwindung

Zitat von schutsch
Natürlich ist da eine Sucht! Die Sex- oder Fleischeslust ist ein altbekanntes Problem, der Jesus sich schon annahm. Sie ist auch eine Sünde, die überwunden werden muß! Doch ohne die Hilfe von Gott wird die Überwindung der Fleischeslust nicht zu schaffen sein. Man gleitet immer weiter ab und geht ganz zum Teufel! Menschen, die das Masturbieren verharmlosen, helfen dem Teufel! Was hilft, ist Buße tun und die Sünde ans Licht bringen, damit sie überwunden werden kann: Erkennen, lassen, bekennen und, evtl., noch bereinigen! So christlich war unsere Gesellschaft mal, daß wir das beherrschten und dadurch stark wurden!
Überwunden werden müssen vor allem die naiven Vorstellungen einiger Menschen und Menschengruppen, die Ihr eigenes Über-Ich mit dem Willen Gottes verwechseln. Unabhängig von der Frage nach der Existenz Gottes, die in intellektuell redlicher Weise nicht beantwortet werden kann, ist die Auffassung, Gottes Willen zu kennen und diesem Geltung verschaffen zu müssen, äußerst heikel. Und bitte kommen Sie mir nicht mit der Bibel. Es wird Ihnen vielleicht aufgefallen sein, dass es noch andere Bücher gibt, deren Leser diese ebenfalls für die absolute Wahrheit halten. Es gibt keinen rationalen Grund, Ihre Wahrheit für wahrer zu halten als die der anderen.

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inver 25.10.2015, 22:35
193. Warum sollten Mütter ihre Söhne missbrauchen?

Zitat von ergo-oetken
Die Verknüpfung von Angst, Schmerz, Demütigung und Sexualität ist als frühe Grunderfahrung viel weiter verbreitet als es der gesellschaftliche Mythos wahrhaben will. Das gilt für Männer und für Frauen. Ich persönlich glaube nicht an den Mythos von der männlichen Täterschaft und den weiblichen Opfern. Sondern bin davon überzeugt, dass die Rate an Müttern,......
Das habe ich noch nie gehört, und halte dies auch für eine äußerst gewagte These. Eine Mutter möchte doch das Beste für Ihre Kinder, deshalb wird sie dies nicht sexuell missbrauchen. Warum sollte sie dies überhaupt wollen? Sex ist doch nicht das Maß aller Dinge, gesunde und glückliche Kinder sind doch viel wichtiger! Außerdem könnte sie sich auch theoretisch an die Freunde der Kinder ranmachen. Auch dies geschieht äußerst selten. Eine Frau hat ihr Triebleben im Griff, weil sie doch immer auch die Konsequenzen miteinbezieht. Manchmal glaube ich, dass viele aus Ziellosigkeit jedes Maß verlieren. Wie beim profanem Drogenkonsum, wo es auch oft zum Exzess kommt!

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nick_neuer 25.10.2015, 22:43
194. freiwillig?

Zitat von Steve Holmes
Was soll die Seele sein? Seelenschäden durch Pornographie halte ich für sehr weit hergenommen. Wer Pornographie konsumiert genießt es, sonst würde er oder sie es nicht machen. Es ist eine freiwillige Entscheidung.
Eine sinnvolle Definition der Seele kann ich Ihnen nicht liefern.
Wenn es aber eine Sucht nach Pornographie gibt - und das ist ja hier das Thema - dann ist es bei den Süchtigen mit der Freiwilligkeit des Konsums nicht weit her. Beim Abhängigkeitssyndrom ist das nahezu unbezwingbare Verlangen nach dem "Stoff" kennzeichnend (sog. "Craving").

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gorlois7 26.10.2015, 01:46
195. Xxx

Zitat von mirkokoenig
behalten und nicht die Welt belästigen. Was spricht dagegen, mit dem Quatsch einfach aufzuhören und den Mund zu halten? Wieso hat die Welt jetzt auch ein Problem?
Warum lesen Sie dann Artikel und Forum. Was spricht dagegen, mit dem Quatsch einfach aufzuhören und den Mund zu halten?
Und: Sie sind nicht die Welt.

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berlinerunkraut 26.10.2015, 04:21
196. chemtrails 2.0 jetzt sind es porntrails...

was für ein Quatsch. hoffentlich bekommen das keine Politiker mit. die erlassen ansonsten gleich eine Sondersteuer auf pornos... ich "konsumiere den Stoff" übrigens regelmäßig seit meinem 16. Lebensjahr. mein Freund auch. wir haben i.d.r. mindestens 2 mal am Tag sex und Spaß dabei. oft läuft dazu "Stoff" auf der flimmerkiste. aber nur nebenbei. was für ein Quatsch, seine mögliche unattraktivität bei potentiellen Sexualpartnern auf Pornografie zu schieben.

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kloppskalli 26.10.2015, 06:52
197. das eigentliche Problem

derer, die keine Beziehung mehr fuehren koennen/wollen, ist vermutlicht, dass die frauen, die diese Maenner im wahren Leben abbekommen, anders aussehen, als die die bei Bangbros & Co. flachgelegt werden. Das hat dann aber wenig bis gar nix mit Sucht zu tun.

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ergo-oetken 26.10.2015, 09:21
198. Tabubruch

Zitat von inver
Das habe ich noch nie gehört, und halte dies auch für eine äußerst gewagte These.
Das glaube ich gern. Der Mythos von der guten, fürsorglichen Mutter und der Frau, die keine Täterin sein kann wirkt kulturell derart stabilisierend, dass schon allein die Vorstellung den meisten Menschen Angst macht.

Aber es gibt durchaus Leute, die es gewagt haben, das Tabu zu brechen. Geben Sie doch einfach mal "Missbrauch", "Mütter", "Täterinnen" in eine Suchmaschine ein. Vermutlich werden die Ergebnisse Sie erstaunen.

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schwenker1970 26.10.2015, 09:30
199. Hä?

Pornos lasen das Gähirrn schrumfen? Das värstehe isch nischt?

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